Aktuelles zum Medienstandort Sachsen-Anhalt

Staatsminister Robra diskutiert zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien in Magdeburg

Staats- und Kulturminister Rainer Robra ist Dienstag, 22. Mai 2018, 19.00 Uhr, im Maritim-Hotel, Otto-von-Guericke-Straße 87, 39104 Magdeburg, beim Presseclub Magdeburg zu Gast. Er diskutiert mit Elke Lüdecke, Direktorin des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Claudia Nothelle, Professorin für Fernseh-Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal und Uwe Gajowski, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes Sachsen-Anhalt, über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien.

Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt 2018 ausgelobt

Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur, die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung loben erneut gemeinsam den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt aus.

Die Teilnehmenden am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt können sich wieder auf attraktive Geldpreise freuen und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs an einem Medienworkshop in Merseburg und an einer mehrtägigen Studienfahrt nach Brüssel teilzunehmen, um die Medienarbeit mit der europäischen Komponente zu verbinden. Auf diese Weise soll nicht nur der Europagedanke, sondern auch die Medienkompetenz im Land gestärkt werden. Die Preise von 3 x 1.000 Euro werden in den Kategorien Jurypreis, Online-Voting-Preis und Publikumspreis vergeben. Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2018. Die Preisverleihung findet voraussichtlich Anfang Dezember 2018 in Magdeburg statt.

Alle Informationen zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt und zu den Teilnahmebedingungen im Detail sind auf www.europamedienpreis.de nachzulesen.

„Silbersalz2018“ - Programm Online

Silbersalz

„Silbersalz2018“ ist Deutschlands erstes internationales Wissenschaftsfilmfestival. Es findet vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2018 in Halle statt. Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu wissenschaftlichen Themen zu ermöglichen und zur Diskussion anzuregen. Neben Filmpräsentationen wird es Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden an 20 Veranstaltungsorten in der Stadt geben. Das komplette Programm ist hier zu finden.

Die zweitägige Silbersalz-Konferenz bietet Wissenschaftlern und Medienschaffenden die Möglichkeit, branchenübergreifende Verbindungen zu knüpfen und neue Wege der medialen Verbreitung wissenschaftlicher Themen zu erarbeiten. Die Registrierung für die Konferenz erfolgt online.

Silbersalz ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung und Documentary Campus. Partner sind neben der Stadt Halle und dem Land Sachsen-Anhalt die wissenschaftlichen Institutionen Wissenschaft im Dialog, die Leopoldina, science2public, die MDM sowie die Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Hexenthron aus „Die Kleine Hexe“ findet ein Zuhause im Harz

Hexenthron
Übergabe Hexenthron in Osterode: (v.l.) Angelika Paetzold, Henrique Woyke-Pereira, Susanne Lange, Carola Schmidt, Bernhard Reuter, Jakob Claussen, Elke Becker, Thomas Christiansen

Nach dem erfolgreichen Kinodebüt des Kinderfilms „Die Kleine Hexe“ zu Beginn des Jahres hat eine der Hauptrequisiten aus dem Film – der Thron der Oberhexe – im Harz nun ein Zuhause gefunden. Der Film wurde im Herbst 2016 an verschiedenen Orten in der Schweiz, in Bayern, aber eben auch im Harz gedreht. Kaum ein Thema prägt den Harz so wie die Hexen, das fand auch Filmproduzent Jakob Claussen. Er übergab am 16. Mai 2018 den Thron offiziell an das Museum im Ritterhaus in Osterode. Hier dient dieser als neuer Anziehungspunkt, als Foto-Point und besonderer Auftakt für den in Osterode beginnenden Harzer-Hexen-Stieg. Die Harzer Wandernadel unterstützt das Projekt mit einem Sonderstempel, der hier im Museum nun auf die zahlreichen Stempeljäger wartet.

Die Grundidee – den Hexenthron hier zu platzieren – entstand im Rahmen eines Gespräches von Jakob Claussen und Susanne Lange von der nordmedia, der niedersächsischen Filmfördergesellschaft, auf der diesjährigen Berlinale. Gemeinsam mit Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbands, wurde der Gedanke weiterverfolgt und ein geeigneter Standort gesucht und gefunden. „Wir haben diese Chance genutzt, ein neues Angebot im Hinblick auf den Filmtourismus zu schaffen. Da wir als HTV zudem für die Vermarktung des Harzer-Hexen-Stiegs verantwortlich sind, fiel die Wahl nicht schwer, den Thron in Osterode - am Beginn dieses überregional bekannten Wanderweges - zu platzieren und die Möglichkeiten zu nutzen, beide Themen miteinander zu verbinden.“

Das Thema Filmtourismus soll aber auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Harz spielen. Seit Jahren finden in der Region Dreharbeiten zu zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, darunter auch bekannte Kinofilme, statt. Nur selten gelang im Nachgang die Integration dieser Themen in die touristische Produktentwicklung. Einzelne Angebote und Sonderführungen dazu existieren, das Potenzial wird aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.  

Die Partner der seit drei Jahren existierenden Initiative Drehort Harz - die Staatskanzleien der Harzanrainerländer, die Filmfördergesellschaften (nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH) und der Harzer Tourismusverband (HTV) – widmen sich verstärkt dieser Thematik. Mit der Inszenierung des Hexenthrons im Museum im Ritterhaus wurde ein neues Angebot geschaffen, das hier nicht nur gut platziert, sondern auch marketingtechnisch sehr gut eingebunden ist.

Am Set von "100 Dinge" in Halle

"100 Dinge"-Dreh in Halle
Foto v.l.n.r.: Florian David Fitz, Miriam Stein, Burkhard Fieber (Staatskanzlei) und Konstanze Wendt (MDM) am Set von "100 Dinge" in der Neustädter Passage in Halle/Saale.

Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer drehen noch bis 30.04.2018 Szenen für den Kinofilm „100 Dinge” in Mitteldeutschland - unter anderem in Halle (Saale), Bad Schmiedeberg und Leipzig. Die Regie führt Florian David Fitz, der auch das Drehbuch zum Film verfasste.

Im Mittelpunkt der Komödie stehen die beiden Jungunternehmer und besten Freunde Paul und Toni, die miteinander wetten, 100 Tage auf alles zu verzichten und ihr gesamtes Hab und Gut in eine Lagerhalle verfrachten. Jeden Tag dürfen sie sich einen Gegenstand zurückholen und stellen fest, dass es im Leben um mehr geht als Geld und Besitz.

In weiteren Rollen sind Miriam Stein, Sarah Viktoria Frick, Johannes Allmayer, Max Bretschneider, Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Wolfgang Stumph und Katharina Thalbach zu sehen.

„100 Dinge” ist eine Produktion der Pantaleon Films und wird gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung, Medienboard Berlin-Brandenburg, FFF Bayern, FFA und dem DFFF.

Warner Bros. Pictures bringt den Film am 6. Dezember 2018 in die deutschen Kinos.

Deutscher Filmpreis verliehen / Filme aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet

LOLA

Am Freitag, 27. April 2018, wurden im Palais am Funkturm in Berlin im Rahmen einer feierlichen Gala die Sieger des 68. Deutschen Filmpreises 2018 bekanntgegeben. Mehr als 1.900 Mitglieder der Deutschen Filmakademie hatten zuvor über die Gewinner abgestimmt. Unter den ausgezeichneten Filmen befinden sich mit "In den Gängen", "Western" und "Der Hauptmann" drei auch in Sachsen-Anhalt produzierte und von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) geförderte Filme. ‎

Der Film "Western“ von Regisseurin Valeska Grisebach gewann die bronzene LOLA in der Kategorie "Bester Spielfilm". Teile der Postproduktion fanden im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle statt.

Für seine Rolle im Film "In den Gängen" von Regisseur Thomas Stube‎r erhielt Franz Rogowski die LOLA für die "Beste männliche Hauptrolle". Dreharbeiten fanden in Lutherstadt Wittenberg und Bitterfeld statt. Der in Halle gebürtige Clemens Meyer war Mitverfasser des Drehbuchs.

Der Film „Der Hauptmann“ von Robert Schwentke erhält die LOLA für die "Beste Tongestaltung". ‎Die Bild- und Tonpostproduktion fand in Sachsen-Anhalt statt.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra zeigte sich sehr erfreut über die Auszeichnungen. „Das ist ein großartiger Erfolg für das Filmland Sachsen-Anhalt und die MDM. Erneut präsentiert sich unser Bundesland als ein leistungsstarker und wettbewerbsfähiger Filmstandort. Die systematische Arbeit über mehrere Jahre zahlt sich aus. Ganz herzlich gratuliere ich den Filmschaffenden und den Preisträgern zu ihren Auszeichnungen.“

Zum Deutschen Filmpreis

"Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus"

"Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus"
Regisseur Niels Bolbrinker, Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra, Regisseur und Produzent Thomas Tielsch und Kulturstaatssekretär Gunnar Schellenberger

Im Rahmen der großen Premierentour machte am 24. April 2018 das Team von "Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus" im studiokino magdeburg Station. Weitere Orte in Sachsen-Anhalt werden Halle und Dessau sein.

„Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ wurde weltweit gedreht, aber ein Großteil der Dreharbeiten fand in Sachsen-Anhalt statt – in Dessau 23 Drehtage und in Halle zwei Drehtage. Auch Teile der Postproduktion wie Farbkorrektur und Untertitelung wurden bei DIGIM in Halle realisiert.

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) hat die Produktion (Filmtank Hamburg) und den Verleih des Films gefördert. Neue Visionen Filmverleih GmbH startet den Dokumentarfilm am 25. April 2018 in den deutschen Kinos.

MDM Nachwuchstag KONTAKT 2018 in Leipzig

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) sucht talentierte Autor*innen, Regisseur*innen und Filmemacher*innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Beim MDM Nachwuchstag KONTAKT am 14. September 2018 in Leipzig gewinnt der beste Projektpitch den Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 31. Mai 2018. Über die Auswahl der Projekte entscheidet eine Fachjury mit Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen der Branche.

Mehr Informationen

Online-Konsultation zum „Telemedienauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“

Der öffentlich-rechtliche Telemedienauftrag soll zeitgemäß fortentwickelt werden. Die Rundfunkkommission auf Ebene der Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder nahm am 31. Mai 2017 den Vorschlag der Rundfunkreferenten zur Novellierung des öffentlich-rechtlichen Telemedienauftrags zur Kenntnis. Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt ist federführend für die Staats- und Senatskanzleien der Länder damit beauftragt, eine Online-Konsultation zu dem Vorschlag der Rundfunkreferenten durchzuführen.

Hier gelangen Sie zur Online-Konsultation

Pressemitteilung

Filmland Sachsen-Anhalt - HIER klappt's

Der Dreh- und Produktionsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf Ihre Projekte im Jahr 2018! Hier gibt es die aktuelle Filmlandbroschüre.

Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg oder das Schloss Wernigerode. Im Drehort Harz entstanden zum Beispiel Filme wie "Die kleine Hexe" (Regie: Michael Schaerer), "Frantz" von Francois Ozon, "Tschick" (Regie: Fatih Akin), "Heidi" und "Das kleine Gespenst" unter der Regie von Alain Gsponer. 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei können alle Projektphasen, von der Vorbereitung über die Herstellung bis hin zur Verbreitung und Präsentation von Film-, Fernseh-, Video- und weiteren audiovisuellen Medienproduktionen gefördert werden. Zum Bereich der Förderung

Das Team der MDM Film Commission unterstützt Filmproduktionen in den drei Ländern und berät Sie bei der Suche nach passenden Motiven.

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Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen im Medienportal des Landes Sachsen-Anhalt.

Als "Medienminister" ist mir wichtig, dass Medien, Medienunternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Mediennutzer (also wir alle) in Sachsen-Anhalt optimale Bedingungen vorfinden. Diesem Ziel dienen Medien- und Wirtschaftspolitik des Landes. Mit unserem Medienportal wollen wir die reichhaltige Medienszene in Sachsen-Anhalt abbilden und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten, die die Branche bietet.

Viel Spaß beim Surfen wünscht
Ihr Rainer Robra
(Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt)

Hinweise