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Aktuelles zum Medienstandort Sachsen-Anhalt

Corona-Pandemie: Informationen für Medienschaffende

Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie ist auch die Medienbranche in besonderem Maße betroffen. Auf www.coronavirus.sachsen-anhalt.de und auf den Seiten der Mitteldeutschen Medienförderung  erhalten sie aktuelle Informationen zu Hilfsmaßnahmen.

„wage-mutig“ - 9. LANGE KURZFILMNACHT am 6. Dezember 2022 in Halle (Saale)

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt lädt am Dienstag, den 6. Dezember 2022, um 19 Uhr ins LUCHS KINO am Zoo, Seebener Straße 172 in Halle (Saale) zur 9. langen Kurzfilmnacht ein. Gezeigt werden Experimental-, Puppentrick-, Animations- und Dokumentarfilm-Produktionen sowie ein Musikvideo mit Längen zwischen 3 und 30 Minuten, die im Rahmen des Filmförderungsprogramms „wage-mutig“ entstanden sind.

Eröffnet wird der Abend durch Dr. Henrike Franz (Abteilungsleiterin Internationale Zusammenarbeit, Protokoll, Medienpolitik und EU-Angelegenheiten des Landes Sachsen-Anhalt), Manon Bursian (Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt) und Andreas Voigt (Regisseur und Autor sowie Mitglied im künstlerischen Beirat der Kunststiftung).

Alle Informationen zum Programm auf „wage-mutig“ – Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt (kunststiftung-sachsen-anhalt.de)

"Umbruch im Film" - Branchentreff, Symposium, Filmprogramm vom 5. 12. bis 7. 12. 2022 in Halle (Saale)

Vom 5. bis 7. Dezember 2022 findet in Halle Umbruch im Film, ein Branchentreff zur Professionalisierung und Vernetzung von Filmemacher:innen, Filmproduzent:innen, Filmfestivalmacher:innen und Filmkurator:innen, präsentiert von der Werkleitz Gesellschaft, statt. Im Fokus von Umbruch im Film stehen Filme, die aktuelle gesellschaftliche Umbrüche, wie Deindustrialisierung und Strukturwandel im ländlichen Raum und in Bergbaufolgelandschaften thematisieren. Das Programm ist in zwei Formate aufgeteilt. Im Literaturhaus Halle werden tagsüber im geschlossenen Rahmen zwei an das Fachpublikum gerichtete Panels, unterschiedliche inhaltliche wie methodisch/technische Themen verhandeln. Das Abendprogramm im Kino Zazie ist für ein breites Kinopublikum zugänglich. Auch hier sind Filmemacher:innen für ein Publikumsgespräch zu ihren im Programm vorgestellten Filmen eingeladen. Der Eintritt ist an allen Abenden frei.

Die Veranstaltung ist gefördert durch die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, sowie der Stadt Halle (Saale). Alle Informationen zum Programm auf Umbruch im Film | werkleitz

Land schreibt 26. Kinder- und Jugendkulturpreis aus

Sachsen-Anhalt schreibt zum 26. Mal den Kinder- und Jugendkulturpreis des Landes aus. Unter dem Motto "Horizonte" sind alle jungen Menschen aus Sachsen-Anhalt dazu eingeladen, sich mit ihren Projekten und Beiträgen an dem Wettbewerb zu beteiligen. Dabei sind alle künstlerischen Ausdrucksformen von Malerei, Fotografie, Literatur, Musik, über Film, Theater oder multimedialer Kunst gefragt. Das offene Motto soll die Fantasie anregen und künstlerische Energien freisetzen.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra: "Kunst und Kultur erweitern Horizonte. Sie sind unverzichtbar für die Persönlichkeitsentwicklung und können innerhalb und außerhalb der Schule die Lebenswege junger Menschen positiv prägen. Insbesondere in den gegenwärtig schwierigen Zeiten bieten sie Orientierung und stärken den sozialen Zusammenhalt."

Der Preis wird wie in den Vorjahren von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (.lkj)) organisiert. Er ist mit insgesamt 6.500 Euro dotiert und richtet sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre, die ihren Wohnsitz in Sachsen-Anhalt haben.

Möglich sind Arbeiten von Einzelpersonen, Gruppen oder ganzen Klassen. Die Arbeiten können im Unterricht, in einem Schulprojekt oder auch außerhalb der Schule entstehen. Einsendeschluss ist der 15. April 2023. Eine Jury, bestehend aus Vertretern verschiedener Kultursparten, wird die eingegangenen Arbeiten bewerten. Die Preisverleihung findet am 27. Juni 2023 statt.

Hintergrund: Der Preis wird seit 1997 jährlich ausgeschrieben und steht in jedem Jahr unter einem anderen Motto. Neben den drei Hauptpreisen werden zwei Förderpreise, ein Sonderpreis der Jugendjury sowie fünf Anerkennungspreise verliehen. Ausgerichtet wird der 26. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur in Kooperation mit der .lkj).

Nähere Informationen und Anmeldeformulare sind erhältlich bei der .lkj) Sachsen Anhalt https://kjkp.lkj-lsa.de/

15. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt - ein Rückblick

Hochkarätige Gäste und hohe Besucherzahlen bei Konzerten, Masterclass, Workshops und Kongress. Start eines neuen Podcasts. Der 9. DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS mit Überraschungsgast Roberto Blanco ...
Das waren die diesjährigen Filmmusiktage unter dem Motto PERSPEKTIVEN. Mit der erfolgreichen Umsetzung des 15-jährigen Jubiläums der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt konnte die International Academy of Media and Arts (IAMA), erneut ihrem Anspruch gerecht werden, eine wegweisende Rolle für die Aus- und Weiterbildung sowie für das gesamte Netzwerk rund um Filmmusikschaffende und branchennahe Gewerke einzunehmen. Das umfassende Programm aus Masterclass, Workshops, Kongress, Konzerten sowie der Vergabe des bereits 9. DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES boten nicht nur Möglichkeiten der (Weiter)-Bildung und Vernetzung, sondern auch diverse Chancen, Nachwuchstalenten eine Bühne zu geben. Das neue Podcast-Format AUDIO:VISIONEN sowie die Anwesenheit und Beteiligung bekannter Größen der Filmmusik- und Musikszene in Halle (Saale), verliehen dem Jubiläum zusätzlich einen besonderen Glanz.

Am Abend des 29. Oktobers fand das 15. Jubiläum der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt mit dem großen Galakonzert in der Georg-Friedrich-Händel HALLE einen mehr als würdigen Abschluss. Das Galakonzert unter dem Motto As Time Goes By steht in der Audiothek von MDR Kultur und MDR Klassik zum Nachhören zur Verfügung. Einen vollständigen Rückblick auf die Veranstaltung erhalten Sie auf der Webseite Startseite - Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.

Aktuelles Drehgeschehen im Filmland Sachsen-Anhalt

Am 5. November fiel die letzte Klappe für das Historiendrama "King's Land" mit Dänemarks Superstar Mads Mikkelsen in der Hauptrolle. Regie führt sein Landsmann Nikolaj Arcel, der zusammen mit Anders Thomas Jensen ("Adams Äpfel") auch das Drehbuch schrieb. Mikkelsen spielt den deutschen Soldaten Ludwig Kahlen, der im 17. Jahrhundert auf Geheiß des dänischen Königs Frederik V. die jütländische Heide erschließen soll. Dabei muss er nicht nur die unbarmherzige Natur und einen niederträchtigen Gutsbesitzer bezwingen, sondern auch seinen eigenen Stolz.

Zehn Drehtage der internationalen Produktion, die von der MDM mit 350.000 Euro unterstützt wird, fanden in Mitteldeutschland statt. In einer ehemaligen Fabrikhalle im Südosten von Halle (Saale) wurden unter anderem die Innenräume von Ludvig Kahlens Haus als aufwendiges Set errichtet. "King's Land" ist eine Produktion von Zentropa Entertainments in Koproduktion mit Zentropa Berlin und Zentropa Sweden AB in Kooperation mit TV2 Denmark, Nordisk Film & TV Fond, SVT und Plaion Pictures und zudem in Koproduktion mit Film i Väst. In Deutschland wird Plaion Pictures "King's Land" voraussichtlich 2023 in die Kinos bringen. (Quelle: PM MDM)

Unter der Regie von Stefan Westerwelle („Into the Beat – Dein Herz tanzt”) entsteht derzeit das abenteuerliche Roadmovie „Kannawoniwasein”. Die Produktion von Lieblingsfilm und Sad Origami Filmproduktion ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Martin Muser.

Im Zentrum steht der zehnjährige Finn, der seit der Trennung seiner Eltern zwischen Berlin und Neustrelitz pendelt und sich von ihnen nicht genug wahrgenommen fühlt. Darum beschließt er abzuhauen, um es ihnen mal richtig zu zeigen. Als er auf einer Zugfahrt beklaut wird und die Polizei ihn für einen Ausreißer hält, büxt Finn mit der schlagfertigen, zwei Jahre älteren Jola aus. Beide begeben sich auf ein einzigartiges Abenteuer ans Meer.

Der 14-tägige Drehblock in Sachsen-Anhalt wurde kürzlich beendet. Der Motorsport-Club Teutschenthal wurde zur Bikerkneipe „Hackmack”. Weitere Drehorte in Sachsen-Anhalt waren Lutherstadt Eisleben, Salzatal und Lüttchendorf. Neben Miran Selcuk als Finn und Lotte Engels als Jola stehen Gisa Flake, Joachim Foerster, Mirja Boes, Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Florian von Manteuffel vor der Kamera. Die MDM fördert die Produktion mit 350.000 Euro. (Quelle: PM MDM) 

Die TV-Serie „Spuk unterm Riesenrad“, die seit 1979 im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde, hat heute Kultstatus bei mittlerweile drei Generationen. Gemeinsam mit MDR und ZDF interpretiert KiKA den Klassiker von Günter Meyer und Claus-Ulrich Wiesner im Jubiläumsjahr neu. Das moderne Märchen nach einem Drehbuch von den Köbris wird durch die Mitteldeutsche Medienförderung und den Deutschen Filmförderfond unterstützt und von Regisseur Thomas Stuber (unter anderem „Herbert“, „In den Gängen“) zeitgemäß in Szene gesetzt. Gedreht wird vom 11. Oktober bis zum 15. November in Bernburg an der Saale. „Spuk unterm Riesenrad“ ist eine Produktion der Erfurter Mideu Films GmbH (Ingelore König) in Koproduktion mit KiKA (Federführung), MDR und ZDF. (Quelle: PM KiKA)

MDM Kinoprogrammpreisverleihung - Erfolg für sechs Kinos aus Sachsen-Anhalt

Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) hat am 20. September 2022 die Kinoprogrammpreise im Wert von insgesamt 225.000 Euro an 24 gewerblich betriebene Kinos sowie zehn alternative/nichtgewerbliche Abspielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben. Bei den gewerblichen Kinos wurde einmalig ein Hauptpreisträger pro Bundesland gekürt. Damit hat die MDM auch in diesem Jahr wieder ein erhöhtes Preisgeld an eine möglichst große Anzahl von Spielstätten vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 22. Filmkunstmesse Leipzig (19.-23.09.2022) statt.

Der Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2021 in Sachsen-Anhalt ging an das Puschkino in Halle (Saale). Die Auszeichnung ist mit Preisgeldern in Höhe von 15.000 Euro dotiert.

Mit dem Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2021 einer alternativen/nichtgewerblichen Abspielstätte, verbunden mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro, zeichnete die unabhängige Expertenjury das Kiez-Kino in Dessau aus.

 

Unter den weiteren Preisträgern der einzelnen Preiskategorien sind aus Sachsen-Anhalt diese Kinos:

  • Luchskino am Zoo, Halle (Saale)
  • Burg Theater, Burg
  • Zazie Kino und Bar, Halle (Saale)
  • Domstadtkino, Merseburg
  • Studiokino, Magdeburg

MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen: "Da die deutschen Kinos aufgrund der Corona-Pandemie das komplette erste Halbjahr geschlossen bleiben mussten, war 2021 ein sehr schwieriges Kinojahr - und das nach dem bereits heftigen Jahr 2020. Ich hoffe, dass die Kinoprogrammpreise den Kinobetreiberinnen und -betreibern finanziell Luft verschaffen und sie motivieren, ihre großartige Arbeit für ihr Publikum in den weiterhin sehr fordernden Zeiten fortzusetzen."

Mit den Kinoprogrammpreisen, die von der MDM in Kooperation mit der AG Kino-Gilde verliehen werden, wird der Einsatz mitteldeutscher Filmtheater für den anspruchsvollen Film gewürdigt und der Ausbau einer vielfältigen und interessanten Kinolandschaft in Mitteldeutschland gefördert. Prämiert wird vor allem die Qualität des Vorjahresprogramms. Darüber hinaus konnten auch Aktivitäten der Kinos in den Monaten der Corona-bedingten Spielpausen positiv in die Bewertung einfließen.

Mehr Informationen zu den Kinoprogrammpreisen und eine Liste aller Preisträger finden Sie unter MDM Online: Aktuelles (mdm-online.de)

Werkleitz Festival 2022 "Mehr oder Weniger" in Hettstedt

Vom 15. bis 18. September 2022 fand in Hettstedt das Werkleitz Festival 2022 "Mehr oder Weniger", präsentiert von der Werkleitz Gesellschaft statt. Ausgangspunkt des Werkleitz Festivals ist das Mansfelder Land, im Landkreis Mansfeld-Südharz gelegen. In der Region die von Deindustrialisierung, Bergbaufolgen und Abwanderung geprägt ist, haben aktuelle politische Themen wie Strukturwandel, Kohleausstieg und ländlicher Raum besondere Bedeutung. Im Rahmen des Festivals wurden diese Themen von einer künstlerischen Perspektive aus betrachtet. Auf dem Programm standen u.a. Ausstellungen, Filmvorführungen und thematische Spaziergänge.

Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra hatte das Werkleitz-Festival eröffnet. Bei der Eröffnung sagte Robra: "Werkleitz ist ein interessanter und kreativer Partner für den Medienstandort Sachsen-Anhalt und leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in unserem Land".

Alle Informationen zum Werkleitz Festival 2022 finden Sie auf: Mehr oder Weniger | werkleitz

MDM fördert neue Spielfilme und Serien mit über 4,5 Mio. Euro

In seiner dritten Sitzung 2022 hat der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) am 7. September Fördermittel in Höhe von 4.508.917,54 Euro für insgesamt 28 Projekte vergeben. Weitere Informationen zum Ergebnis der Vergabeausschusssitzung finden Sie auf MDM Online: Nachrichten (mdm-online.de)

Medientraining für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Das SILBERSALZ Institut bietet ein Medientraining für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Bewerbungen sind bis 30. September 2022 möglich.

Bei einem Tag der Inspiration (online) am 20. September 2022 besteht die Möglichkeit sich über diese neue Ausbildungsinitiative zu informieren, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern helfen soll, ihre medialen Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Bei dem Online-Webinar gibt es einen Ausblick auf das Programm und einen ersten Austausch mit den Expertinnen und Experten.

Alle Informationen und den Anmeldelink finden Sie auf der SILBERSALZ Webseite. 

MDM-Gründerinitiative MEDIAstart: Bewerbungen für 2023 ab sofort möglich

Die MDM-Gründerinitiative MEDIAstart unterstützt jährlich bis zu zehn junge Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen. Für den dritten Jahrgang, der im Januar 2023 beginnt, sind ab sofort Bewerbungen möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Oktober 2022.

MEDIAstart richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen (die notarielle Unternehmensgründung muss dabei bis zum Start des dritten Jahrgangs vollzogen sein) oder die ihre Firma nach dem 1. Januar 2020 gegründet haben. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass sich der Hauptsitz des Unternehmens in Mitteldeutschland befindet. Das Programm zielt neben Firmen aus dem Bereich der klassischen audiovisuellen Medien auch auf Unternehmen aus dem Sektor der Neuen Medien (VR/AR, Games, Apps, Webserien etc.). Zudem können sich Unternehmen bewerben, die als Dienstleister im Film- und Medienbereich tätig sind. Die Auswahl der Unternehmen erfolgt Ende November 2022.

Im Rahmen des Programms werden die Gründer*innen ein Jahr lang beim Aufbau ihrer Firma und der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle begleitet und unterstützt. Sie nehmen an eigens konzipierten Workshops teil, bekommen erfahrene Mentor*innen sowie Business-Coaches zur Seite gestellt und werden mit regionalen und überregionalen Firmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt. Zudem erhalten sie einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Weiterführende Informationen zur Bewerbung und zum Ablauf des Programms finden Sie auf der Internetseite der MDM. 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Jahrgangs berichten in einem YouTube-Video über Ihre Erfahrungen.

"Alles anders“ - Jetzt Kurzfilme zum 27. Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt einreichen

Junge Filmemacherinnen und Filmemacher aus Sachsen-Anhalt sind auch in diesem Jahr wieder aufgerufen, ihr Talent beim größten Jugendkurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts unter Beweis zu stellen. Von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment - der Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt gibt jungen Filmtalenten eine Bühne, um ihre Werke zu präsentieren.

Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder Videokamera gedreht - im Vordergrund des Wettbewerbs stehen die Geschichten der Filme, die in vier Kategorien eingereicht werden können:

  • "ABC-Teams" für Filme, die im Rahmen eines medienpädagogischen Projekts entstanden sind,
  • die "Newcomer" für Filmemacher, die gerade an ihren ersten Projekten arbeiten,
  • die "Masterclass" für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt auskennen.

Einsendeschluss ist der 1. November. Aus allen Einsendungen werden die besten Filme ausgewählt und für Veranstaltung am 20. November im Schauspielhaus Magdeburg nominiert. Dort laufen die Filme auf großer Leinwand und haben Chancen auf Preisgelder von insgesamt 2.500,00 Euro. Zusätzlich gibt es von einer fachkundigen Jury aus den Bereichen Regie, Kamera, Produktion, Drehbuch und Medienpädagogik hilfreiche Tipps und Hinweise zur Filmproduktion. Neben der Jury entscheidet auch das Publikum, wer einen Preis mit nach Hause nehmen darf.

Der Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt wurde 1994 erstmals vergeben und wird in diesem Jahr unterstützt von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung und der der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt. Kostenlose Beratung und technische Unterstützung gibt es in allen sieben Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt.

Anmeldebogen und weitere Informationen: www.jugend-film-preis.com

Premiere von "Bibi und Tina - Einfach anders" in Halle (Saale)

Am 18. Juli 2022 fand die Premiere von „Bibi & Tina – Einfach anders“ mit den Darstellern von Bibi (Katharina Hirschberg) und Alex (Benjamin Weygand) sowie Regisseur Detlev Buck in Halle (Saale) statt, an der auch Ministerpräsident Reiner Haseloff teilnahm. 

Die Entstehung des Films ist eng mit Sachsen-Anhalt verbunden. Die Produktion des Films wurde von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), an der das Land Sachsen-Anhalt beteiligt ist, unterstützt.  Dreharbeiten zum Film fanden im Jahr 2021 in und um Oschersleben statt, ein kleine Szene entstand in Halberstadt und einige Bilder wurden auf Wiesen bei Elbingerode eingefangen. Zudem wurde ein Großteil der Tonpostproduktion im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle bearbeitet.

Auch in den vorherigen vier „Bibi & Tina“-Kinofilmen von Regisseur Detlev Buck steckt jede Menge Sachsen-Anhalt drin - sowohl mit Drehorten insbesondere im Harz aber auch durch professionelle Dienstleistungen rund um die Entstehung des fertigen Films. 

Journalismus: EU fördert Online-Medien für junge Menschen mit 9 Millionen Euro

Wie können Medieninhalte zu europäischen aktuellen Themen besonders junge Menschen erreichen? Interessierte Medienorganisationen und gemeinnützige Einrichtungen können ab sofort ihre Vorschläge dazu einreichen. Die EU-Kommission stellt dafür 9 Millionen Euro zur Verfügung, finanziert über das Programm "Kreatives Europa".

Produziert werden sollen tägliche, zuverlässige und zum Nachdenken anregende Inhalte aus ganz Europa. Das Projekt wird junge Menschen dabei unterstützen, Perspektiven aus ganz Europa zu vergleichen. Es soll sie durch attraktive Inhalte in verschiedenen europäischen Sprachen ansprechen. Ziel ist es, die demokratische Teilhabe junger Menschen in verschiedenen sozialen, sprachlichen und Altersgruppen zu fördern.

Hier gibt es mehr Informationen:

Journalismus: EU fördert Online-Medien für junge Menschen mit 9 Millionen Euro (europa.eu)

Zwei Lolas beim 72. Deutschen Filmpreis

Am 24. Juni wurde der Deutsche Filmpreis 2022, die Lola, von der Deutschen Filmakademie und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Berlin verliehen. Insgesamt zwei Auszeichnungen gingen an einen Film mit Sachsen-Anhalt-Bezug, der von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) unterstützt wurde: "Große Freiheit" von Regisseur Sebastian Meise.

Für die österreichisch-deutsche Koproduktion "Große Freiheit" wurde ein Großteil der Dreharbeiten im Jahr 2020 in Sachsen-Anhalt (ehemalige JVA Magdeburg) realisiert. Der Film ist eine Produktion der Leipziger Rohfilm Productions mit der österreichischen Freibeuter Film und erhielt als Bester Spielfilm eine Lola in Bronze (Benny Drechsel, Sabine Moser, Oliver Neumann). Weiterhin wurde das Liebesdrama in der Kategorie "Bestes Maskenbild" mit einer Lola ausgezeichnet (Heiko Schmidt, Kerstin Gaecklein, Roman Braunhofer).

Der in Sachsen-Anhalt für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur, Rainer Robra, erklärt: "Ich freue mich über diesen Erfolg und gratuliere allen Beteiligten ganz herzlich. Die Auszeichnungen würdigen einen langen kreativen Schaffensprozess unter Einbeziehung vieler Gewerke und Dienstleister, auch am Film- und Medienstandort Sachsen-Anhalt, an dessen Ende der fertige Film steht. Ich kann nur empfehlen: Schauen Sie in einem Kino in Ihrer Nähe vorbei, tauchen Sie ein in die besondere Atmosphäre, die nur ein Kinosaal bieten kann, um großartige Filme zu genießen Die Branche wird es Ihnen danken mit immer wieder neuen und interessanten Kinoproduktionen."

Mit knapp 3 Millionen Euro Preisgeld und Nominierungsprämien ist der Deutsche Filmpreis, die LOLA, der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands.

Für insgesamt 14 Lolas waren vier von der MDM geförderte Produktionen nominiert. Drei Filme davon haben einen Bezug zu Sachsen-Anhalt: Für acht Kategorien wurde der bereits 2021 in Cannes und Sarajevo prämierte Film "Große Freiheit" von Regisseur Sebastian Meise ausgewählt. "Leander Haußmanns Stasikomödie" ging mit vier Nominierungen ins Rennen. Teile der Bild-Postproduktion wurden bei ehemals ARRI Media in Halle realisiert. Außerdem unterstützten Dienstleister aus Sachsen-Anhalt im Kostümbereich und Kulissenbau. Ein weiterer Film mit Sachsen-Anhalt-Bezug ist "A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe" (Regie: Nicolette Krebitz). Die Tonpostproduktion des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbsbeitrags fand komplett in Sachsen-Anhalt statt. Nominiert war der Film in der Kategorie Bester Schnitt.

Weiterführende Informationen zur Preisverleihung können der Webpräsenz https://www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2022/ entnommen werden.

Robra spricht zur Eröffnung von SILBERSALZ 2022

Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra nahm am 15. Juni 2022 auf der Ziegelwiese in Halle an der Eröffnung des internationalen Wissenschafts- und Medienfestivals SILBERSALZ teil und hilet ein Grußwort. Die Brassband "Frohe Zukunft" spielte nach den Eröffnungsreden und im Anschluss startete das Open-Air Kino mit dem Film "River" (Regie: Jennifer Peedom, Joseph Nizeti). Auf der Ziegelwiese kann ab dem Eröffnungsabend die überdimensionale Installation "Fantastic Planet" der australischen Künstlerin Amanda Parer bestaunt werden.

"Das internationale Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ ist für das Land Sachsen-Anhalt ein bedeutsames Projekt, denn durch die Verknüpfung von Wissenschaft und Medien, von regionalen Institutionen mit internationalen Gästen, von Fachleuten mit der Öffentlichkeit profitiert der moderne Standort Sachsen-Anhalt, aber wiederum auch das innovative SILBERSALZ Festival", so Robra im Vorfeld der Eröffnung. "Das vielfältige Programm hilft dabei, aktuelle Forschungsthemen zu vermitteln und animiert zum aktiven Austausch. Erneut werden in diesem Jahr die SILBERSALZ Science & Media Awards für herausragende Wissenschaftsvermittlung verliehen", erklärte der Minister weiter.

Weitere Informationen unter: www.silbersalz-festival.com

Susann Frömmer aus Magdeburg erhält MDM-Nachwuchspreis

Beim 18. MDM Nachwuchstag KONTAKT am 13. Juni in Halle (Saale) hat Susann Frömmer den Pitchingpreis in Höhe von 3.000 Euro für ihr Kurzfilmprojekt "Karo Dame, Herz König" (AT) gewonnen. Im Rahmen der Fachveranstaltung präsentierten insgesamt neun mitteldeutsche Nachwuchstalente ihre Konzepte für acht neue Filmprojekte.

Die Magdeburgerin Susann Frömmer erzählt in ihrem halbstündigen Kurzfilm "Karo Dame, Herz König" von der jungen Svenja, deren Vater Ralf nie wirklich für sie da ist. Trotzdem hegt sie den Wunsch, ihm näher zu kommen und einen Platz in seinem Leben zu haben. Als er unheilbar an Krebs erkrankt, hilft Svenja ausgerechnet eine scheinbar banale Familientradition dabei, sich zunehmend souveräner dem drohenden Verlust zu stellen: Rommé spielen.

Die Jury sprach zudem eine lobende Erwähnung für das Dokumentarfilm-Vorhaben "Rolling Safespace" (AT) der Leipzigerin Ayla Güney aus. Darin beleuchtet sie die Arbeit des in Halle (Saale) ansässigen Vereins ROSA - Rolling Safespace, der Frauen auf der Flucht einen geschützten Raum in Form eines umgebauten Lkw bietet.

Vor über 100 anwesenden Filmschaffenden, Produzent*innen und Redakteur*innen wurden im Capitol Halle darüber hinaus sechs weitere Projekte vorgestellt: der experimentelle Animationskurzfilm "Nichts zweimal" (AT) von Jessica Krecisz, die Komödie "The Girl Who Stole My Tamagotchi" von Jasper Ihlenfeldt, die Mini-Serie "Popping Boba" (AT) von Claudia Tuyêt Scheffel, die Dramen "Nichts Konkretes" von Leon Michel und "Frohe Zukunft" von Lara Scherpinski und Leopold Pape sowie der essayistische Dokumentarfilm "Wir sind auf der Bahn" (AT) von Jasmin Lakatoš.

Der Jury zur Vergabe des Pitchingpreises gehörten in diesem Jahr Thomas Beyer (MDR Redaktion Geschichte und Dokumentationen), Martina Bleis (Berlinale Co-Production Market), Tanja Georgieva-Waldhauer (Elemag Pictures), Melvina Kotios (ZDF - Das kleine Fernsehspiel) sowie die audiovisuelle Künstlerin Anita Müller an.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem renommierten Trainingsprogramm Torino Film Lab fand vor dem Pitching für alle Anwesenden zudem eine englischsprachige Masterclass statt, bei der TFL-Tutor Simon Judd erläuterte, was eine gelungene Serien-Pilotfolge ausmacht. 

Pressemitteilung der MDM vom 14. Juni 2022

Haseloff in ZDF-Verwaltungsrat berufen

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ist von der Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder in den ZDF-Verwaltungsrat berufen worden. Von den zwölf Mitgliedern des Verwaltungsrates werden acht vom Fernsehrat gewählt, vier werden als Vertreter der Länder von den Ministerpräsidenten berufen. Neben Haseloff sind als Ländervertreter Malu Dreyer, Dr. Markus Söder und Dr. Dietmar Woidke Mitglieder des ZDF-Verwaltungsrates.

Starke Frauen und magische Welten – Die MDM fördert neue Spiel- und Dokumentarfilme, Serien, Animations- und Multimediaprojekte mit rund 2,8 Millionen Euro

In seiner zweiten Sitzung 2022 hat der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) am 1. Juni Fördermittel in Höhe von 2.752.500 Euro für insgesamt 29 Projekte vergeben.

Darunter auch Projekte mit Sachsen-Anhalt Bezug, zum Beispiel:

Mit einer modern anmutenden Schwarz-weiß-Animation erzählt der Kurzfilm "Helene" von Tim Romanowsky eine universelle Fluchtgeschichte. Als Großmutter blickt die Protagonistin zurück auf den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, das Vorrücken der Ostfront und das Verlassen ihrer schlesischen Heimat, in der sie eine unbeschwerte Jugend verlebte. Gleichzeitig erschafft die visuelle Gestaltung des Films auch bedrückende Bezüge zur Gegenwart (Hug Films, 45.000 Euro).

Projektentwicklungsförderung erhält der Dokumentarfilm "Fassaden"(Hug Films, 45.000 Euro).

Weiterhin gewährt die MDM Fördermittel für die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt (International Academy of Media and Arts e.V., 130.000 Euro)und für die SchulKinoWoche Thüringen/Sachsen-Anhalt (Deutsche Kindermedienstiftung Goldener Spatz, 20.000 Euro).

Die Vollständige Pressemitteilung mit allen Förderentscheidungen finden Sie auf www.mdm-online.de 

Festival de Cannes: Auszeichnung für MDM-geförderte Koproduktion „Mediterranean Fever“

Bei den 75. Internationalen Filmfestspielen in Cannes gehörte die MDM-geförderte Tragikomödie "Mediterranean Fever" zu den Gewinnern in der Sektion Un Certain Regard, eine Koproduktion von Pallas Film aus Halle/Saale. Die palästinensische Regisseurin Maha Haj erhielt den Preis für das beste Drehbuch. Teile der Tonpostproduktion erfolgten in Halle (Saale), zudem kamen beim Dreh Personal und Technik aus Mitteldeutschland zum Einsatz.

Im Zentrum von "Mediterranean Fever" steht der in Haifa lebende Palästinenser und Familienvater Waleed, der an Depressionen leidet und von einer Karriere als Schriftsteller träumt. Er freundet sich mit seinem neuen Nachbarn, dem Kleinkriminellen Jalal, an, damit dieser ihm bei der Verwirklichung eines finsteren Plans hilft.

Mit dem Dokumentarfilm "The Natural History of Destruction" des ukrainischen Regisseurs Sergei Loznitsa war darüber hinaus eine weitere MDM-geförderte Produktion als Special Screening in Cannes zu sehen. Produziert wurde er von der Leipziger LOOKSfilm in Koproduktion mit dem RBB, dem MDR, Atoms & Void (NL) sowie Studio Uljana Kim (LT).

Vollständige Pressemitteilung auf www.mdm-online.de

Putz besucht Kinopremiere von „Immenhof – Das große Versprechen“

Kulturstaatssekretär Dr. Sebastian Putz besuchte die Filmpremiere von "Immenhof - Das große Versprechen" im Cinestar Magdeburg und richtete ein Grußwort an das Publikum. Zu Gast waren u.a. der Produzent Frank Meiling und die Hauptdarstellerin (Lou) Leia Holtwick.

Nach dem Dreh zu "Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers" im Jahr 2018 kehrte die Regisseurin Sharon von Wietersheim für die Fortsetzung des Pferdeabenteuers nach Sachsen-Anhalt zurück. Dreharbeiten zu "Immenhof - Das große Versprechen" fanden im Sommer 2020 im Südharz statt. Die Tonpostproduktion übernahm Metrix Media aus Halle. Im Mitteldeutschen Multimediazentrum erfolgte die finale Mischung.

Der Film "Immenhof - Das große Versprechen" wird u. a. von der Mitteldeutschen Medienförderung gefördert, von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zwischenfinanziert und startet ab 26. Mai 2022 bundesweit in den Kinos.

Filmland Sachsen-Anhalt beim 72. Deutschen Filmpreis 2022

Unter den am 12. Mai 2022 bekanntgegebenen Nominierungen für den 72. Deutschen Filmpreis 2022 sind in verschiedenen Kategorien Filme mit Sachsen-Anhalt-Bezug, die von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) unterstützt wurden.

Zu den Favoriten zählt der mit acht Nominierungen bereits 2021 in Cannes und Sarajevo prämierte Film "Große Freiheit" von Regisseur Sebastian Meise. Ein Großteil der Dreharbeiten der österreichisch-deutschen Koproduktion wurde im Jahr 2020 in Sachsen-Anhalt (ehemalige JVA Magdeburg) realisiert. "Leander Haußmanns Stasikomödie" geht mit vier Nominierungen ins Rennen. Der Film startet am 19. Mai 2022 in den deutschen Kinos. Teile der Bild-Postproduktion wurden bei ehemals ARRI Media in Halle realisiert. Außerdem unterstützten Dienstleister aus Sachsen-Anhalt im Kostümbereich und Kulissenbau. Ein weiterer Film mit Sachsen-Anhalt-Bezug ist "A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe" (Regie: Nicolette Krebitz). Die Tonpostproduktion des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbsbeitrags fand komplett in Sachsen-Anhalt statt. Er läuft ab 16. Juni 2022 im Kino. Nominiert ist der Film in der Kategorie Bester Schnitt.

Der in Sachsen-Anhalt für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur, Rainer Robra, erklärt: "Die zahlreichen Nominierungen für Filme, die in Teilen in Sachsen-Anhalt realisiert wurden, sind glänzende Beispiele für das erfolgreiche Zusammenspiel von passgenauer Förderung durch die MDM, kreativem Potential und starken Dienstleistern im Film- und Medienland Sachsen-Anhalt. Den Nominierten gratuliere ich schon jetzt zu ihrer Leistung und wünsche für die Preisverleihung viel Glück."

Der 72. Deutsche Filmpreis wird am 24. Juni 2022 in Berlin verliehen.

Mit knapp 3 Mio. Euro Preisgeldern und Nominierungsprämien ist der Deutsche Filmpreis, die LOLA, der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Die Auszeichnung verleiht die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Claudia Roth. Die knapp 2.200 Mitglieder der Deutschen Filmakademie aus diversen künstlerischen Sparten der Filmbranche treffen die Entscheidung über die Preisvergabe.

Alle Nominierungen und weitere Informationen unter http://www.deutscher-filmpreis.de/

Deutsche Filmförderungen: Weitere 100.000 Euro für ukrainische Filmbranche

Insgesamt 108 ukrainischen Filmschaffenden konnte die "International Coalition for Filmmakers at Risk" mit ihrem Emergency Fund bereits helfen. Nachdem die deutschen Filmförderungen sich im März schon mit 100.000 Euro am Fonds beteiligt hatten, wird es jetzt weitere Unterstützung in Höhe von 100.000 Euro geben - denn die Lage ist weiterhin prekär. Im März wurde der "Emergency Fund for Filmmakers" durch die International Coalition for Filmmakers at Risk (ICFR) aufgesetzt - jetzt gibt es eine erste Zwischenbilanz: 108 Filmschaffende in der Krisenregion konnten bisher mit kleinen Zuschüssen zwischen 500 Euro und 1.500 Euro vor Ort unterstützt werden. Mit dem Geld werden etwa die Kosten für einen vorübergehenden Umzug oder Rechts- und Verwaltungsgebühren bezahlt. Bereits im März solidarisierten sich die deutschen Filmförderungen mit der ukrainischen Filmcommunity und unterstützten den Fonds mit 100.000 Euro. Da angesichts der weiterhin prekären Lage nach wie vor dringend Hilfe benötigt wird, gibt es jetzt erneut Unterstützung aus Deutschland in Höhe von 100.000 Euro. Das Geld kommt dabei sowohl Filmschaffenden in der Ukraine zugute, die sich aktuell in unmittelbarer Gefahr befinden, als auch offen gegen den Krieg auftretenden Filmemacher*innen in Russland und Belarus.

Mehr Infos zum Emergency Fund der ICFR unter: https://www.icfr.international/news/solidarity-with-ukraine/ 

Filmförderungsanstalt FFA, FilmFernsehFonds Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG - Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen (aus Fördermitteln des NDR) (Quelle: PM der MDM vom 2. Mai 2022 www.mdm-online.de

„Zusammen wachsen – Sachsen-Anhalt und Thüringen: Welche Rolle spielt der Film dabei?“ / Podiumsdiskussion in Halle

Am 25. April 2022 luden Thüringen und Sachsen-Anhalt herzlich zu einer Podiumsdiskussion in die Konzerthalle Ulrichskirche in Halle/Saale ein. Sie bildete den Auftakt einer Veranstaltungsreihe im Rahmen der Bundesratspräsidentschaft Thüringens. Die Veranstaltungen sollen dem föderalen Charakter der Bundesrepublik und dem Motto der Thüringer Ratspräsidentschaft praktischen Ausdruck verleihen sowie das Verständnis untereinander fördern und den Austausch mit den Menschen vor Ort ermöglichen. Sie finden in Kooperation mit den jeweiligen Staatskanzleien der Länder statt.

Die Veranstaltung in Halle/Saale richtete den Fokus auf die Rolle Thüringens und Sachsen-Anhalts als erfolgreiche Filmländer. In diesem Zusammenhang wurde thematisiert, inwieweit Filme den Prozess des Zusammenwachsens befördern können. Aspekte der ostdeutschen Identität und deren Bedeutung für filmisches Schaffen fanden zudem Beachtung.

An der Podiumsdiskussion nahmen Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, der Thüringer Staatssekretär für Medien Malte Krückels sowie Claritta Kratochwil (Ostlicht Filmproduktion GmbH Weimar) und Alina Cyranek (hugfilms Halle/Saale) teil. Die Moderation übernahm der Thüringer Journalist Dr. Sebastian Haak. 

Die Diskussion wurde aufgezeichnet und ist über diesen Link Auftakt "Zusammen wachsen: Sachsen-Anhalt und Thüringen- Welche Rolle spielt der Film dabei?" - YouTube abrufbar. 

Willkommen im Medienland Sachsen-Anhalt

"Coppelia" feiert Kinopremiere am 27. Februar in Halle

Der Hybridfilm "Coppelia" von Jeff Tudor, Steven de Beul und Ben Tesseur stellt eine einzigartige Mischung aus Live-Action-Ballett und Animationsfilm dar. Seine märchenhafte, ganz ohne Worte auskommende Geschichte basiert auf dem bekannten gleichnamigen Ballett, dessen Handlung der Film mit modernen Twists in die Gegenwart verlegt. Im Zentrum steht der so böse wie geniale Schönheitschirurg Dr. Coppelius, in dessen Bann eine ganze Stadt gerät. Um in seiner Klinik die Roboter-Frau Coppelia zum Leben zu erwecken, will er dem jungen Fahrradladenbesitzer Franz sein Herz und seine Liebe stehlen. Doch Coppelius hat die Rechnung ohne Franz' Freundin Swan gemacht.

"Coppelia" wurde von der Mideu Films GmbH (ehemals MotionWorks GmbH) aus Halle (Saale) koproduziert. Romy Roolfs, Mideu Films GmbH: "Wir haben die gesamte virtuelle, illustrierte Hintergrundgestaltung-, die Produktion von 3D Hintergründen und sogenannte Matte Paintings übernommen, sowie das Design und die Animation der animierten Charaktere, sprich Coppelia und die Assistentinnen von Dr. Coppelius.“

"Coppelia" ist eine majoritär holländische Produktion von Submarine und 3 minutes West in Koproduktion mit Mideu Films (ehem. MotionWorks), MDR/Arte und Lunanime (BEL). Zur Besetzung gehören zahlreiche internationale Ballettgrößen, darunter Michaela DePrince, Vito Mazzeo und Daniel Camargo.

Gefördert wurde das Projekt u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM). 

Offizieller Kinostart in Deutschland ist am 3. März 2022.

Hallenser Filmproduktion mit "Uferfrauen" für 58. Grimme-Preis nominiert

Zu den Anwärtern auf die renommierte Auszeichnung gehört auch der MDM-geförderte Dokumentarfilm "Uferfrauen - Lesbisches L(i)eben in der DDR". Er wurde für den Wettbewerb "Information & Kultur" nominiert. Regisseurin Barbara Wallbraun erforscht in "Uferfrauen" anhand der Lebensgeschichten von sechs Frauen, ob und wie lesbisches Leben zu DDR-Zeiten möglich war. Dabei erzählt der Film auch von der Einsamkeit als Außenseiterin, der gesellschaftlichen Tabuisierung von Homosexualität, dem Zwang nach Konformität und der Anpassung in einem repressiven Staat.
Der Film ist eine Produktion der Hallenser Sunday Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF - Das kleine Fernsehspiel. Gefördert wurde "Uferfrauen" u.a. von der MDM. Der Grimme-Preis zählt seit 1964 zu den bedeutendsten deutschen Auszeichnungen im Fernsehbereich. 

Filmland Sachsen-Anhalt - aktuelle Kinostarts und Premieren

Viele erfolgreiche Kino- und Fernsehfilme wurden bereits in Sachsen-Anhalt gedreht oder produziert. Einige davon laufen derzeit oder demnächst in den Kinos.

Am 3. Februar startete "Träume sind wie wilde Tiger" ein bunter Familienfilm mit Tanz und Gesang à la Bollywood mit Dreh in Mumbai (Indien) u.a. auch in Halle. Der Film ist eine Produktion der NFP media rights GmbH & Co. KG aus Halle (Saale) (Produzenten: Alexander Thies, Clemens Schaeffer), die im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ in Koproduktion mit dem KiKA, rbb und NDR entstand. Die Tonpostproduktion fand unter Beteiligung von Metrix Media aus Halle statt. Der Film feierte am 2. März in Halle seine Premiere (siehe Foto).

"Das Mädchen mit den goldenen Händen" mit Schauspielerin Corinna Harfouch in der Hauptrolle wurde u.a. auf dem Schlossgelände in Gleina, in Teuchern und in Zeitz gedreht und ist seit 17. Februar auf der Kinoleinwand zu sehen. 

"Der Räuber Hotzenplotz", basierend auf dem gleichnamigem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler, wurde u.a. auf der Burg Querfurt und der Burg Allstedt sowie in Blankenburg und Quedlinburg gedreht. Vor der Kamera standen u.a. Nicolas Ofczarek, August Diehl, Christiane Paul, Olli Dittrich, Luna Wedler. Die Tonpostproduktion für die Dolby-Atmos-Kinomischung fand bei Metrix Media im Multimediazentrum Halle statt. Nebenstehendes Foto entstand bei der Mischungsabnahme u.a. mit Mitgliedern des Produktionsteams. Kinostart ist der 7. April 2022. 

Alle drei Produktionen wurden u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) gefördert. 

MDM-geförderte Produktion gewinnt Max Ophüls Preis als Bester Dokumentarfilm

Die MDM-geförderte Produktion "Anima - Die Kleider meines Vaters" von Uli Decker ist beim 43. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Zudem gewann der Film auch den Publikumspreis im Wettbewerb Dokumentarfilm.

In ihrem animierten Dokumentarfilm "Anima - Die Kleider meines Vaters" erzählt Regisseurin Uli Decker von der kleinen Uli, die von einem abenteuerlichen Leben als Pirat, Indianerhäuptling oder Papst träumt. Mit ihrer hartnäckigen Weigerung, sich den gängigen weiblichen Rollenstereotypen zu unterwerfen, wird sie sogar in ihrer eigenen Familie zur Außenseiterin. Jahre nach dem Tod ihres Vaters bekommt sie von der Mutter seine "geheime" Kiste als Erbe ausgehändigt. Der Inhalt: hochhackige Schuhe, Schminke, eine Echthaarperücke und seine Tagebücher.

"Anima - Die Kleider meines Vaters" ist eine Produktion von Flare Film in Koproduktion mit ZDF - Das kleine Fernsehspiel und wurde von der MDM, dem FFF Bayern sowie von BKM und DFFF gefördert. Die Animationen wurden unter Federführung von Falk Schuster in Halle und Leipzig realisiert. Die Bild- und Tonpostproduktion fand komplett in Sachsen-Anhalt bei ARRI und Metrix Media statt.

Mit "Vier Sterne Plus" von Antje Schneider war noch ein zweites von der MDM unterstütztes Werk im diesjährigen Wettbewerb Dokumentarfilm vertreten. Produziert wurde der Film von Kloos & Co. Ost im Rahmen des gemeinsamen "Fifty-Fifty"-Förderprogramms von MDM und ZDF - Das kleine Fernsehspiel. Es dient der Stärkung des Filmnachwuchses in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Am Wettbewerb können Regisseure bis zum dritten abendfüllenden Spiel- bzw. Dokumentarfilm teilnehmen. 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf www.mdm-online.de 

MDM-Gründerinitiative MEDIAstart: Spieleentwickler aus Bernburg für zweiten Jahrgang ausgewählt

Die Teilnehmer*innen des zweiten Jahrgangs der Gründerinitiative MEDIAstart stehen fest: Das von MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen geleitete Kompetenzteam hat aus den Bewerbungen sieben vielversprechende mitteldeutsche Medienunternehmen ausgewählt.

Aus Sachsen-Anhalt wurde die Moonlit Monitors UG in das Programm aufgenommen. Das junge Unternehmen mit Sitz in Bernburg ist im Bereich Spieleentwicklung tätig. 

Im Rahmen von MEDIAstart werden die ausgewählten Unternehmen ein Jahr lang beim Aufbau ihrer Firma und der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle begleitet und unterstützt. Sie nehmen an eigens konzipierten Workshops teil, bekommen erfahrene Mentor*innen sowie Business-Coaches zur Seite gestellt und werden mit regionalen und überregionalen Firmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt. Zudem erhalten sie einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Die Gründerinitiative MEDIAstart, die im Januar 2021 ihre Arbeit aufgenommen hat, unterstützt jährlich ausgewählte Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen. Sie richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen oder diese innerhalb der letzten drei Jahre vor Beginn des jeweiligen MEDIAstart-Jahrgangs gegründet haben.

Alle Informationen zur Gründerinitiative und den ausgewählten Unternehmen auf MDM Online: Aktuelles (mdm-online.de)

Filmland Sachsen-Anhalt

Auch im Jahr 2021 wurden Filme veröffentlicht, in denen Sachsen-Anhalt steckt:

Für "Die Welt wird eine andere sein" (Regie: Anne Zohra Berrached) wurde u. a. in Lutherstadt Eisleben, Wettin-Löbejün und Petersberg gedreht. In der Miniserie "Blackout" (Regie: Lancelot von Naso, Oliver Rihs) findet sich Merseburg wieder. Quedlinburg war ein Drehort von "Army of Thieves" (Regie: Matthias Schweighöfer). Der diesjährige Berlinale-Beitrag "Fabian oder Der Gang vor die Hunde" (Regie: DominikGraf), an dem die hallesche Firma digital images GmbH beteiligt war, erhielt drei deutsche Filmpreise. Halle (Saale) bot dem Drama "Mitra"(Regie: Kaweh Modiri) den geeigneten Rahmen. Für den Dokumentarfilm "Uta" (Regie: Mario Schneider) der Hallenser 42film GmbH wurden Postproduktions-Dienstleister der Saalestadt eingebunden. Der von der MotionWorks GmbH aus Halle (Saale) koproduzierte Kinofilm "Coppelia" feierte beim International Animation Festival in Annecy Weltpremiere. Entdecken Sie die passenden Drehorte für Ihr Projekt in Sachsen-Anhalt wie die Landeshauptstadt Magdeburg (Foto: Dom St. Mauritiusund Katharina zu Magdeburg). Dort wurde z. B. für "Meine Wunderkammern" (Regie: Susanne Kim) und den "Polizeiruf 110" gedreht. In der ehemaligen JVA Magdeburg entstand der mit Preisen u. a. in Cannes, Sarajevo und Sevilla geehrte Film "Große Freiheit" (Regie: Sebastian Meise). Für die Dreharbeiten zu "Die stillen Trabanten" kam Thomas Stuber u. a. nach Halle (Saale), Teutschenthal und Bitterfeld-Wolfen. Ebenfalls in Bitterfeld-Wolfen realisierte Marc-Uwe Kling den zweiten Teil seiner "Känguru-Chroniken". Sachsen-Anhalt lässt sich aber auch in "Alfons Zitterbackes chaotische Klassenfahrt" (Regie: Mark Schlichter), "Bibi & Tina - Einfach anders" (Regie: Detlev Buck), "Die Schule der magischen Tiere 2" (Regie: Sven Unterwaldt) sowie "Der Räuber Hotzenplotz" (Regie: Michael Krummenacher) entdecken.

Der Dreh-, Postproduktions- und Animationsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf Ihre Projekte im Jahr 2022!

Bilanz der Landesregierung: Gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft

Für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 bilanziert die Landesregierung u.a. gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft in Sachsen-Anhalt.

"Unabhängige Medien sind für die Meinungsbildung unverzichtbar. Sachsen-​Anhalt setzt sich daher für eine vielfältige Medienlandschaft ein. Angesichts der Vielzahl neuer Angebote im Internet müssen die öffentlich-​rechtlichen Rundfunkanstalten den wachsenden Anforderungen in der zunehmend digitalen Welt gerecht werden können. Nach dem gemeinsamen Internetangebot von ARD und ZDF für junge Leute, das seit dem 1. Oktober 2016 unter dem Namen "funk" verfügbar ist, wurde ebenfalls unter Federführung Sachsen-​Anhalts mit dem 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag der Telemedienauftrag angepasst. Er gibt seit dem 1. Mai 2019 ARD, ZDF und Deutschlandradio eine zeitgemäße Grundlage für die Neugestaltung ihres Internetangebots. Mit dem Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland wurde von den Ländern ein weiterer Schritt zur Transformation des Rundfunkstaatsvertrages an die digitale Medienwelt auf den Weg gebracht.

Bemühungen die Medienvielfalt auf lokaler und regionaler Ebene zu erhalten, sind fester Bestandteil der Medienpolitik des Landes. Bürgermedien in Sachsen-​Anhalt leisten einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Diskurs. Unter Wahrung deren Programmfreiheit wurde ihre finanzielle Förderung ausgebaut.

Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, wurde mit einem neu aufgelegten Förderprogramm die Medien-​ und Kreativbranche bei der Entwicklung innovativer audiovisueller Medienproduktionen, insbesondere mit interaktiven Inhalten, unterstützt.

Authentische Drehorte, ein Netzwerk aus professionellen Dienstleistern und eine innovative Postproduktion werden von Filmschaffenden weltweit geschätzt. Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM), die Investitionsbank Sachsen-​Anhalt und die Kunststiftung des Landes lösen Finanzierungsfragen und vergeben Fördermittel. Sachsen-​Anhalt hat als Gesellschafter der MDM 2018 seine jährliche Mittelzuweisung auf 3,1 Millionen Euro erhöht. Die eingesetzten Landesmittel fließen vielfach in Form von Auftragsvergaben und als Dienstleistungsnachfragen in die Region zurück. In der MDM wurden die Weichen für den Start einer Gründerinitiative Anfang 2021 gestellt, um junge Medienschaffende in der Region zu halten und die Gründungsaktivität in der Branche zu fördern."

zur vollständigen Bilanz der Landesregierung 

Sachsen-Anhalt stellt 1,5 Millionen Euro zur Abmilderung der Coronafolgen in Filmbranche bereit

Auf Antrag von Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und mit Unterstützung des Finanzministeriums hat der Finanzausschuss des Landtages weitere 500.000 Euro zur Abmilderung der Coronafolgen für die Filmbranche in Sachsen-Anhalt freigegeben. Mit den Mitteln sollen nunmehr zusätzlich die Produktionstätigkeiten im TV-Bereich im Rahmen eines von den Ländern geplanten TV-Ausfallfonds abgesichert werden.

Bereits im November wurden 1 Million Euro für die Beteiligung von Sachsen-Anhalt am Ausfallfonds der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für bundes- und ländergeförderte Kinofilm- und hochwertige Serienproduktionen freigegeben. Das Land stellt somit insgesamt 1,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung, um das Risiko von coronabedingten Produktionsunterbrechungen und Produktionsabbrüchen bei Kino- und Fernsehproduktionen und daraus resultierenden existenzgefährdenden Ausfallschäden abzufedern.

"Ich freue mich, dass wir mit den zusätzlichen Mitteln nun auch die Fernsehproduktionen in Sachsen-Anhalt sichern können und in diesen herausfordernden Zeiten so die Produktionsunternehmen in Sachsen-Anhalt unterstützen. Davon profitieren auch die Dienstleister entlang der Wertschöpfungskette einer Film- oder Fernsehproduktion wie beispielsweise im Bereich der Postproduktion", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Mit dem BKM-Ausfallfonds (sog. Ausfallfonds I), an dem sich auch Sachsen-Anhalt mit 1 Million Euro beteiligt, wird das Covid-19-bedingte Ausfallrisiko bei bundes- und landesgeförderten Kino- und hochwertigen Serienproduktionen abgesichert. Ein Großteil der Produktionen ist allerdings im TV-Bereich zu verorten und vom BKM-Ausfallfonds nicht erfasst. Daher wurde zusätzlich zum BKM-Ausfallfonds, von den Ländern ein Ausfallfonds für TV-Produktionen, der sog. Ausfallfonds II erarbeitet, an dem sich auch Sachsen-Anhalt beteiligt. Der TV-Ausfallfonds wird zudem von den auftraggebenden Sendern und Streaminganbietern mitfinanziert. Der Ausfallfonds für TV-Produktionen startet im Januar 2021.

Die Richtlinien und wichtigsten Fragen und Antworten zu beiden Ausfallfonds sind auf der Webseite der Filmförderungsanstalt veröffentlicht.  

Filmland Sachsen-Anhalt - HIER klappt's

Hier gibt es die aktuelle Filmlandbroschüre. Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg oder das Schloss Wernigerode. Im Drehort Harz entstanden zum Beispiel Filme wie "Die kleine Hexe" (Regie: Michael Schaerer), "Frantz" von Francois Ozon, "Tschick" (Regie: Fatih Akin), "Heidi" und "Das kleine Gespenst" unter der Regie von Alain Gsponer. 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei können alle Projektphasen, von der Vorbereitung über die Herstellung bis hin zur Verbreitung und Präsentation von Film-, Fernseh-, Video- und weiteren audiovisuellen Medienproduktionen gefördert werden. Zum Bereich der Förderung

Das Team der MDM Film Commission unterstützt Filmproduktionen in den drei Ländern und berät Sie bei der Suche nach passenden Motiven.

Herzlich willkommen im Medienportal des Landes Sachsen-Anhalt!

Als "Medienminister" ist mir wichtig, dass Medien, Medienunternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Mediennutzer (also wir alle) in Sachsen-Anhalt optimale Bedingungen vorfinden. Diesem Ziel dienen Medien- und Wirtschaftspolitik des Landes. Mit unserem Medienportal wollen wir die reichhaltige Medienszene in Sachsen-Anhalt abbilden und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten, die die Branche bietet.

Viel Spaß beim Surfen wünscht

Ihr
Rainer Robra
Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt