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Aktuelles zum Medienstandort Sachsen-Anhalt

Corona-Pandemie: Informationen für Medienschaffende

Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie ist auch die Medienbranche in besonderem Maße betroffen. Auf www.coronavirus.sachsen-anhalt.de und auf den Seiten der Mitteldeutschen Medienförderung  erhalten sie aktuelle Informationen zu Hilfsmaßnahmen.

Zwei Lolas beim 72. Deutschen Filmpreis

Am 24. Juni wurde der Deutsche Filmpreis 2022, die Lola, von der Deutschen Filmakademie und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Berlin verliehen. Insgesamt zwei Auszeichnungen gingen an einen Film mit Sachsen-Anhalt-Bezug, der von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) unterstützt wurde: "Große Freiheit" von Regisseur Sebastian Meise.

Für die österreichisch-deutsche Koproduktion "Große Freiheit" wurde ein Großteil der Dreharbeiten im Jahr 2020 in Sachsen-Anhalt (ehemalige JVA Magdeburg) realisiert. Der Film ist eine Produktion der Leipziger Rohfilm Productions mit der österreichischen Freibeuter Film und erhielt als Bester Spielfilm eine Lola in Bronze (Benny Drechsel, Sabine Moser, Oliver Neumann). Weiterhin wurde das Liebesdrama in der Kategorie "Bestes Maskenbild" mit einer Lola ausgezeichnet (Heiko Schmidt, Kerstin Gaecklein, Roman Braunhofer).

Der in Sachsen-Anhalt für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur, Rainer Robra, erklärt: "Ich freue mich über diesen Erfolg und gratuliere allen Beteiligten ganz herzlich. Die Auszeichnungen würdigen einen langen kreativen Schaffensprozess unter Einbeziehung vieler Gewerke und Dienstleister, auch am Film- und Medienstandort Sachsen-Anhalt, an dessen Ende der fertige Film steht. Ich kann nur empfehlen: Schauen Sie in einem Kino in Ihrer Nähe vorbei, tauchen Sie ein in die besondere Atmosphäre, die nur ein Kinosaal bieten kann, um großartige Filme zu genießen Die Branche wird es Ihnen danken mit immer wieder neuen und interessanten Kinoproduktionen."

Mit knapp 3 Millionen Euro Preisgeld und Nominierungsprämien ist der Deutsche Filmpreis, die LOLA, der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands.

Für insgesamt 14 Lolas waren vier von der MDM geförderte Produktionen nominiert. Drei Filme davon haben einen Bezug zu Sachsen-Anhalt: Für acht Kategorien wurde der bereits 2021 in Cannes und Sarajevo prämierte Film "Große Freiheit" von Regisseur Sebastian Meise ausgewählt. "Leander Haußmanns Stasikomödie" ging mit vier Nominierungen ins Rennen. Teile der Bild-Postproduktion wurden bei ehemals ARRI Media in Halle realisiert. Außerdem unterstützten Dienstleister aus Sachsen-Anhalt im Kostümbereich und Kulissenbau. Ein weiterer Film mit Sachsen-Anhalt-Bezug ist "A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe" (Regie: Nicolette Krebitz). Die Tonpostproduktion des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbsbeitrags fand komplett in Sachsen-Anhalt statt. Nominiert war der Film in der Kategorie Bester Schnitt.

Weiterführende Informationen zur Preisverleihung können der Webpräsenz https://www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2022/ entnommen werden.

MEDIAstart: Infoveranstaltung am 22. Juni 2022in Halle (Saale)

Am Mittwoch, dem 22.06., stellt sich die MDM-Gründerinitiative MEDIAstart ab 10 Uhr im Designhaus Halle vor. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

MEDIAstart bietet ausgewählten Medienunternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen maßgeschneidertes Wissen und finanzielle Unterstützung.
Das Programm richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen oder diese innerhalb der letzten drei Jahre vor Beginn des jeweiligen MEDIAstart-Jahrgangs gegründet haben.
Was die Teilnehmer des ersten Jahrgangs, der Anfang Mai zu Ende ging, über MEDIAstart zu sagen haben, ist hier in einem Video zu sehen.

Alle Informationen zu MEDIAstart auf www.mdm-online.de

Robra spricht zur Eröffnung von SILBERSALZ 2022

Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra nahm am 15. Juni 2022 auf der Ziegelwiese in Halle an der Eröffnung des internationalen Wissenschafts- und Medienfestivals SILBERSALZ teil und hilet ein Grußwort. Die Brassband "Frohe Zukunft" spielte nach den Eröffnungsreden und im Anschluss startete das Open-Air Kino mit dem Film "River" (Regie: Jennifer Peedom, Joseph Nizeti). Auf der Ziegelwiese kann ab dem Eröffnungsabend die überdimensionale Installation "Fantastic Planet" der australischen Künstlerin Amanda Parer bestaunt werden.

"Das internationale Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ ist für das Land Sachsen-Anhalt ein bedeutsames Projekt, denn durch die Verknüpfung von Wissenschaft und Medien, von regionalen Institutionen mit internationalen Gästen, von Fachleuten mit der Öffentlichkeit profitiert der moderne Standort Sachsen-Anhalt, aber wiederum auch das innovative SILBERSALZ Festival", so Robra im Vorfeld der Eröffnung. "Das vielfältige Programm hilft dabei, aktuelle Forschungsthemen zu vermitteln und animiert zum aktiven Austausch. Erneut werden in diesem Jahr die SILBERSALZ Science & Media Awards für herausragende Wissenschaftsvermittlung verliehen", erklärte der Minister weiter.

Weitere Informationen unter: www.silbersalz-festival.com

5. SILBERSALZ Science & Media Festival vom 15. bis 19. Juni in Halle - Programm veröffentlicht

Vom 15. bis 19. Juni blicken Beteiligte und Besucher*innen beim internationalen Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ in Halle (Saale) auf das, was noch kommt. Das Programm der fünften Ausgabe steht vier Wochen vor Eröffnung fest. Die Veranstaltungsdichte ist hoch, der Inhalt vielfältig. Wie und warum sind wir alle miteinander verbunden? Und wie genau voneinander abhängig? Antworten auf diese und andere Fragen gibt vom 15. bis 19. Juni das internationale SILBERSALZ Science & Media Festival in Halle (Saale), dessen Programm jetzt veröffentlicht ist.

Unter dem Motto "Vor uns die Zukunft. #wissenvereint" blicken Beteiligte und Besucherinnen und Besucher auf das, was vor uns liegt. Was wird uns die Zeit wissenschaftlich, technologisch und gesellschaftlich bringen? Wie verändert sich unser Leben? Und in welche Richtung werden wir uns künftig als Lebewesen und als Verbund von Ökosystemen entwickeln? Auf dem Festival-Programm stehen unter anderem Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen und Talks. Im Fokus des von der Robert Bosch Stiftung und Documentary Campusinitiierten Festivals steht die Symbiose von  Wissenschafts-vermittlung und Unterhaltung.

Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra sieht die lebendige Wissenschaftskommunikation und die Vermittlung aktueller Forschungsthemen im Mittelpunkt von SILBERSALZ. "Die Verknüpfung von Wissenschaft und Medien, von regionalen Institutionen mit internationalen Gästen, von Fachleuten und Öffentlichkeit steht für den modernen und innovativen Standort Sachsen-Anhalt und da hat das SILBERSALZ Festival einen hervorragenden Beitrag geleistet", sagt Rainer Robra."Und ich freue mich, dass zur fünften Ausgabe wieder beeindruckende Installationen erlebbar sein werden, die die Menschen zusammenbringen und zum aktiven Austausch animieren."

Auf dem Programm stehen unter anderem: 

Filme: Dokumentationen, Serien, Science-Fiction aus Fernost, Kinder- und Familienkino sowie Filmgespräche. Darunter die Vorpremiere des deutschen Science-Fiction-Films "Everything Will Change" (2021, Regisseur: Marten Persiel).

Talks: Namhafte Geschäftspartnerinnen und Gesprächspartner referieren und diskutieren etwa in der Ulrichskirche oder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina über Zukunftsthemen, darunter unter anderem der Astrophysiker, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Prof. Dr. Harald Lesch, der Arzt und Fernsehmoderator Dr. Eckart von Hirschhausen sowie die Ökonomin, Transformationsforscherin und Nachhaltigkeitsexpertin Prof. Dr. Maja Göpel.

Ausstellungen wie die Präsentation eines überdimensional großen, illuminierten Kunstwerks "Fantastic planet" der australischen Künstlerin Amanda Parer, das während der gesamten Festivaldauer auf der Ziegelwiese bestaunt werden kann.

Events wie der SILBERSALZ Familientag unter dem Motto "Anfassen erwünscht!" am 18. Juni.

Die Verleihung der internationalen "SILBERSLAZ Science & Media Awards" in acht Kategorien.

Das komplette Programm des internationalen SILBERSALZ Science & Media Festivals vom 15. bis 19. Juni in Halle (Saale) gibt es auf www.silbersalz-festival.com . Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Den SILBERSALZ Festival Katalog 2022 können Sie hier herunterladen. 

Susann Frömmer aus Magdeburg erhält MDM-Nachwuchspreis

Beim 18. MDM Nachwuchstag KONTAKT am 13. Juni in Halle (Saale) hat Susann Frömmer den Pitchingpreis in Höhe von 3.000 Euro für ihr Kurzfilmprojekt "Karo Dame, Herz König" (AT) gewonnen. Im Rahmen der Fachveranstaltung präsentierten insgesamt neun mitteldeutsche Nachwuchstalente ihre Konzepte für acht neue Filmprojekte.

Die Magdeburgerin Susann Frömmer erzählt in ihrem halbstündigen Kurzfilm "Karo Dame, Herz König" von der jungen Svenja, deren Vater Ralf nie wirklich für sie da ist. Trotzdem hegt sie den Wunsch, ihm näher zu kommen und einen Platz in seinem Leben zu haben. Als er unheilbar an Krebs erkrankt, hilft Svenja ausgerechnet eine scheinbar banale Familientradition dabei, sich zunehmend souveräner dem drohenden Verlust zu stellen: Rommé spielen.

Die Jury sprach zudem eine lobende Erwähnung für das Dokumentarfilm-Vorhaben "Rolling Safespace" (AT) der Leipzigerin Ayla Güney aus. Darin beleuchtet sie die Arbeit des in Halle (Saale) ansässigen Vereins ROSA - Rolling Safespace, der Frauen auf der Flucht einen geschützten Raum in Form eines umgebauten Lkw bietet.

Vor über 100 anwesenden Filmschaffenden, Produzent*innen und Redakteur*innen wurden im Capitol Halle darüber hinaus sechs weitere Projekte vorgestellt: der experimentelle Animationskurzfilm "Nichts zweimal" (AT) von Jessica Krecisz, die Komödie "The Girl Who Stole My Tamagotchi" von Jasper Ihlenfeldt, die Mini-Serie "Popping Boba" (AT) von Claudia Tuyêt Scheffel, die Dramen "Nichts Konkretes" von Leon Michel und "Frohe Zukunft" von Lara Scherpinski und Leopold Pape sowie der essayistische Dokumentarfilm "Wir sind auf der Bahn" (AT) von Jasmin Lakatoš.

Der Jury zur Vergabe des Pitchingpreises gehörten in diesem Jahr Thomas Beyer (MDR Redaktion Geschichte und Dokumentationen), Martina Bleis (Berlinale Co-Production Market), Tanja Georgieva-Waldhauer (Elemag Pictures), Melvina Kotios (ZDF - Das kleine Fernsehspiel) sowie die audiovisuelle Künstlerin Anita Müller an.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem renommierten Trainingsprogramm Torino Film Lab fand vor dem Pitching für alle Anwesenden zudem eine englischsprachige Masterclass statt, bei der TFL-Tutor Simon Judd erläuterte, was eine gelungene Serien-Pilotfolge ausmacht. 

Pressemitteilung der MDM vom 14. Juni 2022

Haseloff in ZDF-Verwaltungsrat gewählt

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ist von der Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder in den ZDF-Verwaltungsrat gewählt worden. Von den zwölf Mitgliedern des Verwaltungsrates werden acht vom Fernsehrat gewählt, vier werden als Vertreter der Länder von den Ministerpräsidenten berufen. Neben Haseloff sind als Ländervertreter Malu Dreyer, Dr. Markus Söder und Dr. Dietmar Woidke Mitglieder des ZDF-Verwaltungsrates.

Starke Frauen und magische Welten – Die MDM fördert neue Spiel- und Dokumentarfilme, Serien, Animations- und Multimediaprojekte mit rund 2,8 Millionen Euro

In seiner zweiten Sitzung 2022 hat der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) am 1. Juni Fördermittel in Höhe von 2.752.500 Euro für insgesamt 29 Projekte vergeben.

Darunter auch Projekte mit Sachsen-Anhalt Bezug, zum Beispiel:

Mit einer modern anmutenden Schwarz-weiß-Animation erzählt der Kurzfilm "Helene" von Tim Romanowsky eine universelle Fluchtgeschichte. Als Großmutter blickt die Protagonistin zurück auf den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, das Vorrücken der Ostfront und das Verlassen ihrer schlesischen Heimat, in der sie eine unbeschwerte Jugend verlebte. Gleichzeitig erschafft die visuelle Gestaltung des Films auch bedrückende Bezüge zur Gegenwart (Hug Films, 45.000 Euro).

Projektentwicklungsförderung erhält der Dokumentarfilm "Fassaden"(Hug Films, 45.000 Euro).

Weiterhin gewährt die MDM Fördermittel für die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt (International Academy of Media and Arts e.V., 130.000 Euro)und für die SchulKinoWoche Thüringen/Sachsen-Anhalt (Deutsche Kindermedienstiftung Goldener Spatz, 20.000 Euro).

Die Vollständige Pressemitteilung mit allen Förderentscheidungen finden Sie auf www.mdm-online.de 

Festival de Cannes: Auszeichnung für MDM-geförderte Koproduktion „Mediterranean Fever“

Bei den 75. Internationalen Filmfestspielen in Cannes gehörte die MDM-geförderte Tragikomödie "Mediterranean Fever" zu den Gewinnern in der Sektion Un Certain Regard, eine Koproduktion von Pallas Film aus Halle/Saale. Die palästinensische Regisseurin Maha Haj erhielt den Preis für das beste Drehbuch. Teile der Tonpostproduktion erfolgten in Halle (Saale), zudem kamen beim Dreh Personal und Technik aus Mitteldeutschland zum Einsatz.

Im Zentrum von "Mediterranean Fever" steht der in Haifa lebende Palästinenser und Familienvater Waleed, der an Depressionen leidet und von einer Karriere als Schriftsteller träumt. Er freundet sich mit seinem neuen Nachbarn, dem Kleinkriminellen Jalal, an, damit dieser ihm bei der Verwirklichung eines finsteren Plans hilft.

Mit dem Dokumentarfilm "The Natural History of Destruction" des ukrainischen Regisseurs Sergei Loznitsa war darüber hinaus eine weitere MDM-geförderte Produktion als Special Screening in Cannes zu sehen. Produziert wurde er von der Leipziger LOOKSfilm in Koproduktion mit dem RBB, dem MDR, Atoms & Void (NL) sowie Studio Uljana Kim (LT).

Vollständige Pressemitteilung auf www.mdm-online.de

Putz besucht Kinopremiere von „Immenhof – Das große Versprechen“

Kulturstaatssekretär Dr. Sebastian Putz besuchte die Filmpremiere von "Immenhof - Das große Versprechen" im Cinestar Magdeburg und richtete ein Grußwort an das Publikum. Zu Gast waren u.a. der Produzent Frank Meiling und die Hauptdarstellerin (Lou) Leia Holtwick.

Nach dem Dreh zu "Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers" im Jahr 2018 kehrte die Regisseurin Sharon von Wietersheim für die Fortsetzung des Pferdeabenteuers nach Sachsen-Anhalt zurück. Dreharbeiten zu "Immenhof - Das große Versprechen" fanden im Sommer 2020 im Südharz statt. Die Tonpostproduktion übernahm Metrix Media aus Halle. Im Mitteldeutschen Multimediazentrum erfolgte die finale Mischung.

Der Film "Immenhof - Das große Versprechen" wird u. a. von der Mitteldeutschen Medienförderung gefördert, von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zwischenfinanziert und startet ab 26. Mai 2022 bundesweit in den Kinos.

Jetzt anmelden! Das Mini-Medien-Sommer-Feriencamp erwartet euch!

20 Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt können in den Sommerferien gemeinsam in die Welt der Medienproduktion eintauchen. Vom 18. bis 21. Juli 2022 finden kreative Ideen, Spielfreude, Technik und frische Luft im Mini-Medien-Sommer-Feriencamp der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Halle zueinander. Anmeldungen sind ab sofort bis 19. Juni 2022 unter www.medienanstalt-sachsen-anhalt.de möglich.

Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, die schon immer einmal an einer Medienproduktion mitwirken wollen, erleben hier ein alternatives Ferienprogramm. In viertägigen Workshops entwickeln sie eigene Medienprodukte und stellen sie zum Abschluss in einer Präsentation ihren Familien vor. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen mit bis zu fünf Personen an Filmen, Trickfilmen, animierten Comics oder Audiobeiträgen und selbstgebauten Digitalradios. Unterstützt werden die Teilnehmer vom fachkundigen medienpädagogischen Team der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Das Mini-Medien-Sommer-Feriencamp versteht sich als Ort, an dem junge Menschen zusammentreffen, ihre Interessen und Medienvorlieben austauschen sowie andere Lebenswelten kennlernen. Mittels aktiver Medienarbeit bauen sie dabei spielend ihre Medienkompetenz aus. Ganz wichtig ist natürlich auch das soziale Miteinander, das durch die tägliche Gruppenarbeit gefördert wird. 

Filmland Sachsen-Anhalt beim 72. Deutschen Filmpreis 2022

Unter den am 12. Mai 2022 bekanntgegebenen Nominierungen für den 72. Deutschen Filmpreis 2022 sind in verschiedenen Kategorien Filme mit Sachsen-Anhalt-Bezug, die von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) unterstützt wurden.

Zu den Favoriten zählt der mit acht Nominierungen bereits 2021 in Cannes und Sarajevo prämierte Film "Große Freiheit" von Regisseur Sebastian Meise. Ein Großteil der Dreharbeiten der österreichisch-deutschen Koproduktion wurde im Jahr 2020 in Sachsen-Anhalt (ehemalige JVA Magdeburg) realisiert. "Leander Haußmanns Stasikomödie" geht mit vier Nominierungen ins Rennen. Der Film startet am 19. Mai 2022 in den deutschen Kinos. Teile der Bild-Postproduktion wurden bei ehemals ARRI Media in Halle realisiert. Außerdem unterstützten Dienstleister aus Sachsen-Anhalt im Kostümbereich und Kulissenbau. Ein weiterer Film mit Sachsen-Anhalt-Bezug ist "A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe" (Regie: Nicolette Krebitz). Die Tonpostproduktion des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbsbeitrags fand komplett in Sachsen-Anhalt statt. Er läuft ab 16. Juni 2022 im Kino. Nominiert ist der Film in der Kategorie Bester Schnitt.

Der in Sachsen-Anhalt für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur, Rainer Robra, erklärt: "Die zahlreichen Nominierungen für Filme, die in Teilen in Sachsen-Anhalt realisiert wurden, sind glänzende Beispiele für das erfolgreiche Zusammenspiel von passgenauer Förderung durch die MDM, kreativem Potential und starken Dienstleistern im Film- und Medienland Sachsen-Anhalt. Den Nominierten gratuliere ich schon jetzt zu ihrer Leistung und wünsche für die Preisverleihung viel Glück."

Der 72. Deutsche Filmpreis wird am 24. Juni 2022 in Berlin verliehen.

Mit knapp 3 Mio. Euro Preisgeldern und Nominierungsprämien ist der Deutsche Filmpreis, die LOLA, der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Die Auszeichnung verleiht die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Claudia Roth. Die knapp 2.200 Mitglieder der Deutschen Filmakademie aus diversen künstlerischen Sparten der Filmbranche treffen die Entscheidung über die Preisvergabe.

Alle Nominierungen und weitere Informationen unter http://www.deutscher-filmpreis.de/

Deutsche Filmförderungen: Weitere 100.000 Euro für ukrainische Filmbranche

Insgesamt 108 ukrainischen Filmschaffenden konnte die "International Coalition for Filmmakers at Risk" mit ihrem Emergency Fund bereits helfen. Nachdem die deutschen Filmförderungen sich im März schon mit 100.000 Euro am Fonds beteiligt hatten, wird es jetzt weitere Unterstützung in Höhe von 100.000 Euro geben - denn die Lage ist weiterhin prekär. Im März wurde der "Emergency Fund for Filmmakers" durch die International Coalition for Filmmakers at Risk (ICFR) aufgesetzt - jetzt gibt es eine erste Zwischenbilanz: 108 Filmschaffende in der Krisenregion konnten bisher mit kleinen Zuschüssen zwischen 500 Euro und 1.500 Euro vor Ort unterstützt werden. Mit dem Geld werden etwa die Kosten für einen vorübergehenden Umzug oder Rechts- und Verwaltungsgebühren bezahlt. Bereits im März solidarisierten sich die deutschen Filmförderungen mit der ukrainischen Filmcommunity und unterstützten den Fonds mit 100.000 Euro. Da angesichts der weiterhin prekären Lage nach wie vor dringend Hilfe benötigt wird, gibt es jetzt erneut Unterstützung aus Deutschland in Höhe von 100.000 Euro. Das Geld kommt dabei sowohl Filmschaffenden in der Ukraine zugute, die sich aktuell in unmittelbarer Gefahr befinden, als auch offen gegen den Krieg auftretenden Filmemacher*innen in Russland und Belarus.

Mehr Infos zum Emergency Fund der ICFR unter: https://www.icfr.international/news/solidarity-with-ukraine/ 

Filmförderungsanstalt FFA, FilmFernsehFonds Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG - Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen (aus Fördermitteln des NDR) (Quelle: PM der MDM vom 2. Mai 2022 www.mdm-online.de

„Zusammen wachsen – Sachsen-Anhalt und Thüringen: Welche Rolle spielt der Film dabei?“ / Podiumsdiskussion in Halle

Am 25. April 2022 luden Thüringen und Sachsen-Anhalt herzlich zu einer Podiumsdiskussion in die Konzerthalle Ulrichskirche in Halle/Saale ein. Sie bildete den Auftakt einer Veranstaltungsreihe im Rahmen der Bundesratspräsidentschaft Thüringens. Die Veranstaltungen sollen dem föderalen Charakter der Bundesrepublik und dem Motto der Thüringer Ratspräsidentschaft praktischen Ausdruck verleihen sowie das Verständnis untereinander fördern und den Austausch mit den Menschen vor Ort ermöglichen. Sie finden in Kooperation mit den jeweiligen Staatskanzleien der Länder statt.

Die Veranstaltung in Halle/Saale richtete den Fokus auf die Rolle Thüringens und Sachsen-Anhalts als erfolgreiche Filmländer. In diesem Zusammenhang wurde thematisiert, inwieweit Filme den Prozess des Zusammenwachsens befördern können. Aspekte der ostdeutschen Identität und deren Bedeutung für filmisches Schaffen fanden zudem Beachtung.

An der Podiumsdiskussion nahmen Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, der Thüringer Staatssekretär für Medien Malte Krückels sowie Claritta Kratochwil (Ostlicht Filmproduktion GmbH Weimar) und Alina Cyranek (hugfilms Halle/Saale) teil. Die Moderation übernahm der Thüringer Journalist Dr. Sebastian Haak. 

Die Diskussion wurde aufgezeichnet und ist über diesen Link Auftakt "Zusammen wachsen: Sachsen-Anhalt und Thüringen- Welche Rolle spielt der Film dabei?" - YouTube abrufbar. 

Willkommen im Medienland Sachsen-Anhalt

Fördergeschäft 2021 der Mitteldeutschen Medienförderung auf konstant hohem Niveau

Auch im zweiten Corona-Jahr fällt der Rückblick auf das Fördergeschäft 2021 der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) positiv aus. Die MDM unterstützte mit über 15,2 Millionen Euro insgesamt 143 Film- und Medienprojekte in der Entwicklung, Produktion und Auswertung. Hinzu kamen fast 1,5 Millionen Euro an Corona-, Sonder- und Zusatzmitteln für zwölf Projekte. Den Fördergeldern standen Ausgaben der Produzenten von rund 33 Millionen Euro in den drei Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegenüber. Damit liegt der Regionaleffekt für Mitteldeutschland bei rund 200 Prozent.

Im Jahr 2021 unterstützte die MDM die Entwicklung von attraktiven Stoffen und Projekten (inkl. Neue Medien), darunter u. a. "Wormworld" (Animationsserie, Antragsteller: NFP media rights GmbH& Co. KG), "Nachts träume ich vom Ordnen" (Dokumentarfilm, Regie: Laura Reichwald), "Fassaden" (Dokumentarfilm, Antragsteller: Hug Films GbR), "Mein Schatz" (Psychodrama, Antragsteller: Mideu Films GmbH) oder "Patou" (Game, Antragsteller: Rat King Entertainment). Große Bedeutung hat auch weiterhin die Förderung des Nachwuchses in diesem Bereich. Das Fördervolumen hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt (Stoffentwicklung, Projektentwicklung sowie Projektentwicklung Neue Medien; Nachwuchs 2021: knapp 909.000 Euro für 25 Projekte, Nachwuchs 2020: ca. 487.000 Euro für 18 Projekte).

Für die Produktion von 42 Kino- und Fernsehfilmen stellte der Vergabeausschuss der MDM knapp 11,4 Millionen Euro zur Verfügung. Hiervon entfielen 1,3 Millionen Euro auf 7 Nachwuchs-Produktionen. Bei den 42 Filmproduktionen ist mit Sachsen-Anhalt-Bezug zum Beispiel zu nennen "Hello" der 42film GmbH aus Halle (Saale), "Hen" der Pallas Film GmbH ebenfalls aus Halle (Saale) und "Tilda Apfelkern 2" der Mideu Films GmbH (ehemals MotionWorks GmbH).

Der für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur, Rainer Robra, zieht eine positive Bilanz: "Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie konnte die MDM erfreulicherweise das Fördergeschäft auf konstant hohem Niveau fortführen. Dadurch können die vielfältigen Dienstleister am Medienstandort Mitteldeutschland die Folgen und Herausforderungen der Pandemie bewältigen und werden nachhaltig gestärkt. Dazu haben auch zusätzliche Mittelzuführungen und Unterstützungsmaßnahmen der Gesellschafter beigetragen. So konnten z.B. die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland auch 2021 auf 300.000 Euro verdreifacht werden."

Im Rahmen der Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2021 wurden neun Filmtheater aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Eine Auswahl der im Jahr 2021 geförderten Produktionen, die durch Dreh- oder Postproduktionsarbeiten einen Bezug zum Filmland Sachsen-Anhalt haben, sind: "Bibi & Tina - Einfach anders" (Regie: Detlev Buck), die Adaption des Kinderbuchklassikers "Der Räuber Hotzenplotz" (Regie: Michael Krummenacher) oder "Alfons Zitterbackes chaotische Klassenfahrt" (Regie: Mark Schlichter).

Für die Dreharbeiten zu "Die Stillen Trabanten" kam Thomas Stuber u. a. nach Halle (Saale), Teutschenthal und Bitterfeld-Wolfen. Ebenfalls in Bitterfeld-Wolfen realisierte Marc-Uwe Kling den zweiten Teil seiner "Känguru-Chroniken".

Und blickt man auf die Verleihförderung im vergangenen Jahr, so wurden u. a. der von der Hallenser Mideu Films GmbH koproduzierte "Coppelia" (Regie: Jeff Tudor, Steven de Beul, Ben Tesseur), eine Kombination aus Live-Action-Ballett und Animation, "Immenhof 2 - Das große Versprechen" (Regie: Sharon von Wietersheim) "Das Mädchen mit den goldenen Händen" (Regie: Katharina Marie Schubert) sowie "Träume sind wie wilde Tiger" (Regie: Lars Montag) unterstützt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Kinostarts der genannten Filme allerdings in das Jahr 2022 verschoben.

Obwohl wegen der Corona-Pandemie Filmfestivals abgesagt wurden, nur digital oder mit verkürztem Programm stattfanden, waren auch im Jahr 2021 MDM-geförderte Projekte bei deutschen bzw. internationalen Festivals sowie Preisverleihungen vertreten. Zum Beispiel feierten bei der 71. Berlinale vier geförderte Filme ihre Weltpremiere: Dominik Grafs Wettbewerbsbeitrag "Fabian oder Der Gang vor die Hunde", Anne Zohra Berracheds Drama "Die Welt wird eine andere sein", der Kinderfilm "Mission Ulja Funk" von Barbara Kronenberg sowie der Dokumentarfilm "Anmaßung" von Chris Wright und Stefan Kolbe. In der ehemaligen JVA Magdeburg entstand der mit Preisen u. a. in Cannes, Sarajevo und Sevilla geehrte Film "Große Freiheit" (Regie: Sebastian Meise). Drei MDM-geförderte Filme waren beim 71. Deutschen Filmpreis für insgesamt 13 Preise nominiert. Bei der Verleihung im Oktober 2021 gingen drei Preise an "Fabian oder Der Gang vor die Hunde", an dem die hallesche Firma digital images GmbH beteiligt war, sowie eine Auszeichnung für die beste weibliche Nebenrolle an "Ivie wie Ivie" (Regie: Sarah Blaßkiewitz).

In der Kategorie "Sonstige Maßnahmen" im Sinne einer Standortförderung wurden mehr als 1,3 Millionen Euro aufgewandt - darunter auch etablierte Leuchtturmprojekte am Medienstandort Sachsen-Anhalt, wie die Professional Media Masterclass der Worklights Media Production GmbH, die Weiterbildung zum Postproduction Supervisor des International Academy of Media and Arts e.V., das 4. Wissenschafts- und Medienfestival "SILBERSALZ" sowie die 14. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt unter dem Motto "Zukunftsmusik" jeweils in Halle (Saale).

Der Aufsichtsratsvorsitz bei der MDM wechselt am heutigen 18. März 2022 turnusgemäß von Sachsen-Anhalt nach Thüringen. Robra erklärt rückblickend auf seine Amtszeit: "Die MDM hat sich gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie stets als zuverlässiger und kompetenter Förderpartner erwiesen und die Finalisierung vieler erfolgreicher Projekte ermöglicht. Gleichzeitig wurden, beispielsweise mit der 2021 gestarteten Gründerinitiative "MEDIAstart", wichtige Weichen für die Zukunft gestellt, um dem Fachkräftemangel in der Region aktiv entgegenzuwirken und den Medienstandort Mitteldeutschland nachhaltig zu stärken."

Die MDM unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragstellung ist der Nachweis kultureller und wirtschaftlicher Effekte in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen. Neben Sachsen-Anhalt sind Sachsen und Thüringen sowie der MDR und das ZDF Gesellschafter der MDM. Die der MDM von ihren Gesellschaftern bereitgestellten Mittel lagen 2021 insgesamt bei knapp 18,3 Millionen Euro, Sachsen-Anhalt stellte davon über 3,2 Millionen Euro für die Medienförderung in Mitteldeutschland zur Verfügung.

siehe auch Pressemitteilung der MDM

Robra begrüßt Verlängerung der Bundeshilfen für Kulturveranstaltungen

Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra begrüßt die Verlängerung der Wirtschaftlichkeitshilfe für Kulturveranstaltungen bis zum 31.12.2022. Ursprünglich war vorgesehen, dass diese Hilfe am 31.03.2022 endet.

Der Minister dankte der Bundesregierung für diesen Entschluss und erklärte: "Diese Entscheidung ist ein wichtiges Signal für die Kulturbranche. Auch wenn die pandemiebedingten Einschränkungen jetzt schrittweise zurückgefahren werden, wird nicht jeder Veranstalter zu einem kurzfristigen und aktiven Neustart in der Lage sein. Die Verlängerung der Hilfen gibt den Kulturschaffenden Planungssicherheit und ermöglicht eine langfristige Kostenkalkulation."

Der von der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern konzipierte Sonderfonds mit einem Umfang von 2,5 Milliarden Euro enthält zwei grundlegende Bausteine:

Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährleistet, dass kleinere Veranstaltungen (bis zu 2.000 Teilnehmern) auch dann durchgeführt werden können, wenn aus Gründen des Infektionsschutzes weniger Besucherinnen und Besucher zugelassen sind und somit weniger Tickets verkauft werden können. Deshalb gibt es einen Zuschuss auf die Einnahmen aus Ticketverkäufen, um die Finanzierungslücke solcher Veranstaltungen zu schließen.

Eine im Programm integrierte Ausfallabsicherung (ab 2.000 Teilnehmern) soll Veranstaltern zudem Sicherheit für größere Kulturveranstaltungen geben. Deshalb übernimmt der Sonderfonds für förderfähige Veranstaltungen im Falle coronabedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen den größten Teil der Ausfallkosten.

Der Sonderfonds ergänzt die bestehenden Hilfen des Bundes für die Kulturbranche (NEUSTART KULTUR, Überbrückungshilfen). Detaillierte Informationen und Antragsbedingungen zum Sonderfonds sind im Internet zu finden unter: www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de

BKM will Etat für Kultur und Medien auf 2,14 Milliarden Euro erhöhen

Das Bundeskabinett hat den zweiten Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 beschlossen. Demnach erhöht sich der Etat für Kultur und Medien auf insgesamt 2,14 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

U.a. soll auch der Klimaschutz in der Kultur- und Medienpolitik des Bundes zukünftig eine größere Rolle spielen. Deshalb sind für die ökologische und nachhaltige Transformation des Kultur- und Medienbetriebs insgesamt 5 Millionen Euro zusätzlich vorgesehen. 

Der Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft wird in Zukunft mit zusätzlichen 5 Mio. € stärker durch die BKM gefördert. 

Im Bereich der wirtschaftlichen Film- und Serienförderung (GMPF, DFFF) erhöht sich die Produktionsförderung um 25 Millionen Euro, um der weiterhin großen Nachfrage entsprechen zu können und den Produktionsstandort Deutschland attraktiv und international wettbewerbsfähig zu halten. Der Ansatz des German Motion Picture Fund (GMPF) soll damit zukünftig bei 50 Millionen Euro jährlich liegen. Ergänzend hierzu wird der GMPF einmalig im Wege der Umschichtung um zusätzliche 25 Millionen Euro aufgestockt, so dass angesichts des Serien-Booms in Deutschland in diesem Jahr insgesamt 75 Millionen Euro für den GMPF zur Verfügung stehen. Sollten im Verlaufe des Jahres weitere Mittel innerhalb der wirtschaftlichen Filmförderung der BKM notwendig werden, so kann auch hierauf in Abstimmung mit dem BMF flexibel reagiert werden.

Der zweite Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2022 steht noch unter dem Vorbehalt der weiteren Haushaltsaufstellung, insbesondere des parlamentarischen Haushaltsverfahrens.

Die vollständige Pressemitteilung der BKM finden Sie hier.

MDM fördert neue Film- und Medienproduktionen mit fast 4,5 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner ersten Sitzung 2022 am 9. März Fördermittel in Höhe von 4.469.968 Euro für insgesamt 23 Projekte vergeben.

Darunter auch ein neues Projekt der sachsen-anhaltischen Filmemacherin Laura Reichwald. Nach ihrem beim Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichneten Abschlussfilm „Stollen“ widmet sich Laura Reichwald erneut einem mitteldeutschen Thema. In ihrem essayistischen Dokumentarfilm „Nachts träume ich vom Ordnen“ begibt sich die Filmemacherin in das kleine Dorf Cobbel in der Altmark. Ausgehend vom Leben der Bewohner*innen im Wandel der Jahreszeiten spürt Reichwald der Mentalität der Menschen in der Region nach und erkundet an ihrem Beispiel die Bedeutung von Begriffen wie Geschichte, Heimat und Zugehörigkeit (Neue Celluloid Fabrik, Förderung: 120.000 Euro).

Der schweizerisch-mexikanische Regisseur und Studenten-Oscar-Gewinner Mauro Mueller erzählt in seinem Langfilmdebüt „A few Days in the Sun“ die psychologisch ausgefeilte Geschichte zweier Ehepaare. Julie und Thomas wollen ihre Beziehung während eines Mexiko-Urlaubs retten, werden aber von einer Verbrecherbande gekidnappt. Das Arbeiterpärchen Artemio und Larissa, das in der Schuld der Täter steht, muss die Entführten auf einer einsamen Insel bewachen. Dabei geraten die vier an existenzielle Grenzen. Produziert wird der Film von der in Halle (Saale) ansässigen 42film. (Förderung:190.000 Euro).

Weiterhin gewährt die MDM u.a. Fördermittel für Weiterbildungen der International Academy of Media and Arts 2022 (Förderung: 160.000 Euro).

Die vollständige Pressemitteilung der MDM und Informationen zu mit allen geförderten Projekten finden Sie  auf MDM Online: Aktuelles (mdm-online.de

"Coppelia" feiert Kinopremiere am 27. Februar in Halle

Der Hybridfilm "Coppelia" von Jeff Tudor, Steven de Beul und Ben Tesseur stellt eine einzigartige Mischung aus Live-Action-Ballett und Animationsfilm dar. Seine märchenhafte, ganz ohne Worte auskommende Geschichte basiert auf dem bekannten gleichnamigen Ballett, dessen Handlung der Film mit modernen Twists in die Gegenwart verlegt. Im Zentrum steht der so böse wie geniale Schönheitschirurg Dr. Coppelius, in dessen Bann eine ganze Stadt gerät. Um in seiner Klinik die Roboter-Frau Coppelia zum Leben zu erwecken, will er dem jungen Fahrradladenbesitzer Franz sein Herz und seine Liebe stehlen. Doch Coppelius hat die Rechnung ohne Franz' Freundin Swan gemacht.

"Coppelia" wurde von der Mideu Films GmbH (ehemals MotionWorks GmbH) aus Halle (Saale) koproduziert. Romy Roolfs, Mideu Films GmbH: "Wir haben die gesamte virtuelle, illustrierte Hintergrundgestaltung-, die Produktion von 3D Hintergründen und sogenannte Matte Paintings übernommen, sowie das Design und die Animation der animierten Charaktere, sprich Coppelia und die Assistentinnen von Dr. Coppelius.“

"Coppelia" ist eine majoritär holländische Produktion von Submarine und 3 minutes West in Koproduktion mit Mideu Films (ehem. MotionWorks), MDR/Arte und Lunanime (BEL). Zur Besetzung gehören zahlreiche internationale Ballettgrößen, darunter Michaela DePrince, Vito Mazzeo und Daniel Camargo.

Gefördert wurde das Projekt u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM). 

Offizieller Kinostart in Deutschland ist am 3. März 2022.

Hallenser Filmproduktion mit "Uferfrauen" für 58. Grimme-Preis nominiert

Zu den Anwärtern auf die renommierte Auszeichnung gehört auch der MDM-geförderte Dokumentarfilm "Uferfrauen - Lesbisches L(i)eben in der DDR". Er wurde für den Wettbewerb "Information & Kultur" nominiert. Regisseurin Barbara Wallbraun erforscht in "Uferfrauen" anhand der Lebensgeschichten von sechs Frauen, ob und wie lesbisches Leben zu DDR-Zeiten möglich war. Dabei erzählt der Film auch von der Einsamkeit als Außenseiterin, der gesellschaftlichen Tabuisierung von Homosexualität, dem Zwang nach Konformität und der Anpassung in einem repressiven Staat.
Der Film ist eine Produktion der Hallenser Sunday Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF - Das kleine Fernsehspiel. Gefördert wurde "Uferfrauen" u.a. von der MDM. Der Grimme-Preis zählt seit 1964 zu den bedeutendsten deutschen Auszeichnungen im Fernsehbereich. 

Filmland Sachsen-Anhalt - aktuelle Kinostarts und Premieren

Viele erfolgreiche Kino- und Fernsehfilme wurden bereits in Sachsen-Anhalt gedreht oder produziert. Einige davon laufen derzeit oder demnächst in den Kinos.

Am 3. Februar startete "Träume sind wie wilde Tiger" ein bunter Familienfilm mit Tanz und Gesang à la Bollywood mit Dreh in Mumbai (Indien) u.a. auch in Halle. Der Film ist eine Produktion der NFP media rights GmbH & Co. KG aus Halle (Saale) (Produzenten: Alexander Thies, Clemens Schaeffer), die im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ in Koproduktion mit dem KiKA, rbb und NDR entstand. Die Tonpostproduktion fand unter Beteiligung von Metrix Media aus Halle statt. Der Film feierte am 2. März in Halle seine Premiere (siehe Foto).

"Das Mädchen mit den goldenen Händen" mit Schauspielerin Corinna Harfouch in der Hauptrolle wurde u.a. auf dem Schlossgelände in Gleina, in Teuchern und in Zeitz gedreht und ist seit 17. Februar auf der Kinoleinwand zu sehen. 

"Der Räuber Hotzenplotz", basierend auf dem gleichnamigem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler, wurde u.a. auf der Burg Querfurt und der Burg Allstedt sowie in Blankenburg und Quedlinburg gedreht. Vor der Kamera standen u.a. Nicolas Ofczarek, August Diehl, Christiane Paul, Olli Dittrich, Luna Wedler. Die Tonpostproduktion für die Dolby-Atmos-Kinomischung fand bei Metrix Media im Multimediazentrum Halle statt. Nebenstehendes Foto entstand bei der Mischungsabnahme u.a. mit Mitgliedern des Produktionsteams. Kinostart ist der 7. April 2022. 

Alle drei Produktionen wurden u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) gefördert. 

MDM-geförderte Produktion gewinnt Max Ophüls Preis als Bester Dokumentarfilm

Die MDM-geförderte Produktion "Anima - Die Kleider meines Vaters" von Uli Decker ist beim 43. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Zudem gewann der Film auch den Publikumspreis im Wettbewerb Dokumentarfilm.

In ihrem animierten Dokumentarfilm "Anima - Die Kleider meines Vaters" erzählt Regisseurin Uli Decker von der kleinen Uli, die von einem abenteuerlichen Leben als Pirat, Indianerhäuptling oder Papst träumt. Mit ihrer hartnäckigen Weigerung, sich den gängigen weiblichen Rollenstereotypen zu unterwerfen, wird sie sogar in ihrer eigenen Familie zur Außenseiterin. Jahre nach dem Tod ihres Vaters bekommt sie von der Mutter seine "geheime" Kiste als Erbe ausgehändigt. Der Inhalt: hochhackige Schuhe, Schminke, eine Echthaarperücke und seine Tagebücher.

"Anima - Die Kleider meines Vaters" ist eine Produktion von Flare Film in Koproduktion mit ZDF - Das kleine Fernsehspiel und wurde von der MDM, dem FFF Bayern sowie von BKM und DFFF gefördert. Die Animationen wurden unter Federführung von Falk Schuster in Halle und Leipzig realisiert. Die Bild- und Tonpostproduktion fand komplett in Sachsen-Anhalt bei ARRI und Metrix Media statt.

Mit "Vier Sterne Plus" von Antje Schneider war noch ein zweites von der MDM unterstütztes Werk im diesjährigen Wettbewerb Dokumentarfilm vertreten. Produziert wurde der Film von Kloos & Co. Ost im Rahmen des gemeinsamen "Fifty-Fifty"-Förderprogramms von MDM und ZDF - Das kleine Fernsehspiel. Es dient der Stärkung des Filmnachwuchses in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Am Wettbewerb können Regisseure bis zum dritten abendfüllenden Spiel- bzw. Dokumentarfilm teilnehmen. 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf www.mdm-online.de 

Anmeldung für Jugendfilmcamp Arendsee 2022 ab sofort möglich

In einer Woche zum fertigen Film! Der Campsommer im Jugendfilmcamp Arendsee richtet sich wieder an alle ab 16 Jahren, für alle jüngeren Filmbegeisterten von 12 bis 15 Jahren gibt es die Startercamps. Außerdem werden zusätzlich in den Osterferien 2022 (ab 11. April) zwei Startercamps angeboten, für welche auch bereits Anmeldungen entgegengenommen werden! 

Alle Informationen und Anmeldungen unter Jugendfilmcamp 2022.

https://www.jugendfilmcamp.de/starter.php

MDM-Gründerinitiative MEDIAstart: Spieleentwickler aus Bernburg für zweiten Jahrgang ausgewählt

Die Teilnehmer*innen des zweiten Jahrgangs der Gründerinitiative MEDIAstart stehen fest: Das von MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen geleitete Kompetenzteam hat aus den Bewerbungen sieben vielversprechende mitteldeutsche Medienunternehmen ausgewählt.

Aus Sachsen-Anhalt wurde die Moonlit Monitors UG in das Programm aufgenommen. Das junge Unternehmen mit Sitz in Bernburg ist im Bereich Spieleentwicklung tätig. 

Im Rahmen von MEDIAstart werden die ausgewählten Unternehmen ein Jahr lang beim Aufbau ihrer Firma und der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle begleitet und unterstützt. Sie nehmen an eigens konzipierten Workshops teil, bekommen erfahrene Mentor*innen sowie Business-Coaches zur Seite gestellt und werden mit regionalen und überregionalen Firmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt. Zudem erhalten sie einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Die Gründerinitiative MEDIAstart, die im Januar 2021 ihre Arbeit aufgenommen hat, unterstützt jährlich ausgewählte Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen. Sie richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen oder diese innerhalb der letzten drei Jahre vor Beginn des jeweiligen MEDIAstart-Jahrgangs gegründet haben.

Alle Informationen zur Gründerinitiative und den ausgewählten Unternehmen auf MDM Online: Aktuelles (mdm-online.de)

Filmland Sachsen-Anhalt

Auch im Jahr 2021 wurden Filme veröffentlicht, in denen Sachsen-Anhalt steckt:

Für "Die Welt wird eine andere sein" (Regie: Anne Zohra Berrached) wurde u. a. in Lutherstadt Eisleben, Wettin-Löbejün und Petersberg gedreht. In der Miniserie "Blackout" (Regie: Lancelot von Naso, Oliver Rihs) findet sich Merseburg wieder. Quedlinburg war ein Drehort von "Army of Thieves" (Regie: Matthias Schweighöfer). Der diesjährige Berlinale-Beitrag "Fabian oder Der Gang vor die Hunde" (Regie: DominikGraf), an dem die hallesche Firma digital images GmbH beteiligt war, erhielt drei deutsche Filmpreise. Halle (Saale) bot dem Drama "Mitra"(Regie: Kaweh Modiri) den geeigneten Rahmen. Für den Dokumentarfilm "Uta" (Regie: Mario Schneider) der Hallenser 42film GmbH wurden Postproduktions-Dienstleister der Saalestadt eingebunden. Der von der MotionWorks GmbH aus Halle (Saale) koproduzierte Kinofilm "Coppelia" feierte beim International Animation Festival in Annecy Weltpremiere. Entdecken Sie die passenden Drehorte für Ihr Projekt in Sachsen-Anhalt wie die Landeshauptstadt Magdeburg (Foto: Dom St. Mauritiusund Katharina zu Magdeburg). Dort wurde z. B. für "Meine Wunderkammern" (Regie: Susanne Kim) und den "Polizeiruf 110" gedreht. In der ehemaligen JVA Magdeburg entstand der mit Preisen u. a. in Cannes, Sarajevo und Sevilla geehrte Film "Große Freiheit" (Regie: Sebastian Meise). Für die Dreharbeiten zu "Die stillen Trabanten" kam Thomas Stuber u. a. nach Halle (Saale), Teutschenthal und Bitterfeld-Wolfen. Ebenfalls in Bitterfeld-Wolfen realisierte Marc-Uwe Kling den zweiten Teil seiner "Känguru-Chroniken". Sachsen-Anhalt lässt sich aber auch in "Alfons Zitterbackes chaotische Klassenfahrt" (Regie: Mark Schlichter), "Bibi & Tina - Einfach anders" (Regie: Detlev Buck), "Die Schule der magischen Tiere 2" (Regie: Sven Unterwaldt) sowie "Der Räuber Hotzenplotz" (Regie: Michael Krummenacher) entdecken.

Der Dreh-, Postproduktions- und Animationsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf Ihre Projekte im Jahr 2022!

Bilanz der Landesregierung: Gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft

Für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 bilanziert die Landesregierung u.a. gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft in Sachsen-Anhalt.

"Unabhängige Medien sind für die Meinungsbildung unverzichtbar. Sachsen-​Anhalt setzt sich daher für eine vielfältige Medienlandschaft ein. Angesichts der Vielzahl neuer Angebote im Internet müssen die öffentlich-​rechtlichen Rundfunkanstalten den wachsenden Anforderungen in der zunehmend digitalen Welt gerecht werden können. Nach dem gemeinsamen Internetangebot von ARD und ZDF für junge Leute, das seit dem 1. Oktober 2016 unter dem Namen "funk" verfügbar ist, wurde ebenfalls unter Federführung Sachsen-​Anhalts mit dem 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag der Telemedienauftrag angepasst. Er gibt seit dem 1. Mai 2019 ARD, ZDF und Deutschlandradio eine zeitgemäße Grundlage für die Neugestaltung ihres Internetangebots. Mit dem Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland wurde von den Ländern ein weiterer Schritt zur Transformation des Rundfunkstaatsvertrages an die digitale Medienwelt auf den Weg gebracht.

Bemühungen die Medienvielfalt auf lokaler und regionaler Ebene zu erhalten, sind fester Bestandteil der Medienpolitik des Landes. Bürgermedien in Sachsen-​Anhalt leisten einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Diskurs. Unter Wahrung deren Programmfreiheit wurde ihre finanzielle Förderung ausgebaut.

Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, wurde mit einem neu aufgelegten Förderprogramm die Medien-​ und Kreativbranche bei der Entwicklung innovativer audiovisueller Medienproduktionen, insbesondere mit interaktiven Inhalten, unterstützt.

Authentische Drehorte, ein Netzwerk aus professionellen Dienstleistern und eine innovative Postproduktion werden von Filmschaffenden weltweit geschätzt. Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM), die Investitionsbank Sachsen-​Anhalt und die Kunststiftung des Landes lösen Finanzierungsfragen und vergeben Fördermittel. Sachsen-​Anhalt hat als Gesellschafter der MDM 2018 seine jährliche Mittelzuweisung auf 3,1 Millionen Euro erhöht. Die eingesetzten Landesmittel fließen vielfach in Form von Auftragsvergaben und als Dienstleistungsnachfragen in die Region zurück. In der MDM wurden die Weichen für den Start einer Gründerinitiative Anfang 2021 gestellt, um junge Medienschaffende in der Region zu halten und die Gründungsaktivität in der Branche zu fördern."

zur vollständigen Bilanz der Landesregierung 

Sachsen-Anhalt stellt 1,5 Millionen Euro zur Abmilderung der Coronafolgen in Filmbranche bereit

Auf Antrag von Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und mit Unterstützung des Finanzministeriums hat der Finanzausschuss des Landtages weitere 500.000 Euro zur Abmilderung der Coronafolgen für die Filmbranche in Sachsen-Anhalt freigegeben. Mit den Mitteln sollen nunmehr zusätzlich die Produktionstätigkeiten im TV-Bereich im Rahmen eines von den Ländern geplanten TV-Ausfallfonds abgesichert werden.

Bereits im November wurden 1 Million Euro für die Beteiligung von Sachsen-Anhalt am Ausfallfonds der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für bundes- und ländergeförderte Kinofilm- und hochwertige Serienproduktionen freigegeben. Das Land stellt somit insgesamt 1,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung, um das Risiko von coronabedingten Produktionsunterbrechungen und Produktionsabbrüchen bei Kino- und Fernsehproduktionen und daraus resultierenden existenzgefährdenden Ausfallschäden abzufedern.

"Ich freue mich, dass wir mit den zusätzlichen Mitteln nun auch die Fernsehproduktionen in Sachsen-Anhalt sichern können und in diesen herausfordernden Zeiten so die Produktionsunternehmen in Sachsen-Anhalt unterstützen. Davon profitieren auch die Dienstleister entlang der Wertschöpfungskette einer Film- oder Fernsehproduktion wie beispielsweise im Bereich der Postproduktion", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Mit dem BKM-Ausfallfonds (sog. Ausfallfonds I), an dem sich auch Sachsen-Anhalt mit 1 Million Euro beteiligt, wird das Covid-19-bedingte Ausfallrisiko bei bundes- und landesgeförderten Kino- und hochwertigen Serienproduktionen abgesichert. Ein Großteil der Produktionen ist allerdings im TV-Bereich zu verorten und vom BKM-Ausfallfonds nicht erfasst. Daher wurde zusätzlich zum BKM-Ausfallfonds, von den Ländern ein Ausfallfonds für TV-Produktionen, der sog. Ausfallfonds II erarbeitet, an dem sich auch Sachsen-Anhalt beteiligt. Der TV-Ausfallfonds wird zudem von den auftraggebenden Sendern und Streaminganbietern mitfinanziert. Der Ausfallfonds für TV-Produktionen startet im Januar 2021.

Die Richtlinien und wichtigsten Fragen und Antworten zu beiden Ausfallfonds sind auf der Webseite der Filmförderungsanstalt veröffentlicht.  

Filmland Sachsen-Anhalt - HIER klappt's

Hier gibt es die aktuelle Filmlandbroschüre. Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg oder das Schloss Wernigerode. Im Drehort Harz entstanden zum Beispiel Filme wie "Die kleine Hexe" (Regie: Michael Schaerer), "Frantz" von Francois Ozon, "Tschick" (Regie: Fatih Akin), "Heidi" und "Das kleine Gespenst" unter der Regie von Alain Gsponer. 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei können alle Projektphasen, von der Vorbereitung über die Herstellung bis hin zur Verbreitung und Präsentation von Film-, Fernseh-, Video- und weiteren audiovisuellen Medienproduktionen gefördert werden. Zum Bereich der Förderung

Das Team der MDM Film Commission unterstützt Filmproduktionen in den drei Ländern und berät Sie bei der Suche nach passenden Motiven.

Herzlich willkommen im Medienportal des Landes Sachsen-Anhalt!

Als "Medienminister" ist mir wichtig, dass Medien, Medienunternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Mediennutzer (also wir alle) in Sachsen-Anhalt optimale Bedingungen vorfinden. Diesem Ziel dienen Medien- und Wirtschaftspolitik des Landes. Mit unserem Medienportal wollen wir die reichhaltige Medienszene in Sachsen-Anhalt abbilden und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten, die die Branche bietet.

Viel Spaß beim Surfen wünscht

Ihr
Rainer Robra
Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt