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Aktuelles zum Medienstandort Sachsen-Anhalt

Corona-Pandemie: Informationen für Medienschaffende

Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie ist auch die Medienbranche in besonderem Maße betroffen. Auf www.coronavirus.sachsen-anhalt.de und auf den Seiten der Mitteldeutschen Medienförderung  erhalten sie aktuelle Informationen zu Hilfsmaßnahmen.

Projektausschreibung des Auswärtigen Amtes - Förderschwerpunkt "Medienzusammenarbeit"

Die Bundesregierung fördert Maßnahmen, die durch die Zusammenarbeit der deutschen Zivilgesellschaft mit den Zivilgesellschaften in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland (ÖPR) die notwendigen Transformations- und internen Integrationsprozesse in umfassender Weise unterstützten. Dies schließt die gesamte Bandbreite kultureller und bildungspolitischer Projektarbeit (insbesondere Medien, Wissenschaft, Bildung inkl. beruflicher Bildung, Kultur, Sprache und Jugendarbeit) ein. Förderfähig sind Maßnahmen, die dauerhafte zivilgesellschaftliche Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren*innen aus Deutschland und der ÖPR auf- oder ausbauen und dabei möglichst viele Akteure*innen der Zivilgesellschaft erreichen. 2022 plant die Bundesregierung unter dem Förderschwerpunkt "Medienzusammenarbeit" Mittel des Programms insbesondere für die Aufrechterhaltung, Professionalisierung medialer Informationsstrukturen und Vernetzung von medienschaffenden in verschiedenen Bereichen bereitzustellen. Projektskizzen können bis 15. Oktober 2021 eingereicht. Mehr Informationen auf http://oepr.diplo.de  

Robra bei Eröffnung von SILBERSALZ 2021 in Halle

Staats- und Kulturminister Rainer Robra wird am Mittwoch, 15. September 2021, 19.30 Uhr im Hof der Moritzburg in Halle an der Eröffnung des internationalen Wissenschafts- und Medienfestivals SILBERSALZ teilnehmen und ein Grußwort sprechen. Die interaktive Installation "Augenblick" (Lunar Ring, Deutschland, 2021) in der Moritzburg wird zum aktiven Teil der Eröffnungsveranstaltung. Ebenso werden die Percussion-Künstler "Les Commandos Percu" eine innovative musikalische Darbietung im Hof der Moritzburg zeigen und danach durch die Innenstadt Halles bis zum Domplatz ziehen.

"Die Veranstalter von SILBERSALZ haben auch zur diesjährigen Festivalausgabe ein vielfältiges Programm zwischen Wissenschaft, Technologie, Medien und Gesellschaft entwickelt und laden zum generationsübergreifenden Diskurs ein. Dabei wird das Thema 'Ungleichheit' näher beleuchtet und der Frage 'Wie geht Gerechtigkeit?' nachgegangen. In diesem Jahr werden erneut die SILBERSALZ Science & Media Awards für herausragende Wissenschaftsvermittlung verliehen. Die Wissenschaftskommunikation hat seit der Pandemie einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft eingenommen", so Robra im Vorfeld der Eröffnung.

Halle ist zum vierten Mal Gastgeber von Deutschlands erstem internationalen Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ. Es findet vom 15. bis 19. September 2021 statt. Das Publikum kann bei abwechslungsreichen Filmvorführungen, außergewöhnlichen Ausstellungen und Talks zu aktuellen Wissenschaftsthemen namhaften Expertinnen und Experten begegnen. Ziel des Festivals ist es, auf ebenso unterhaltsame wie informative Weise einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu wissenschaftlichen Themen zu ermöglichen und zur Diskussion anzuregen. Initiatoren sind Documentary Campus und die Robert Bosch Stiftung. Finanziert wird das Festival u. a. vom Land Sachsen-Anhalt. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Weitere Informationen unter: www.silbersalz-festival.com

75 Jahre DEFA - Filmgespräche in der Möwe: Regisseurinnen der DEFA

Zum 75. Jubiläum der DEFA wurden in der Landesvertretung in Berlin mehrere Gespräche aufgezeichnet, um verschiedene Facetten des Filmerbes zu beleuchten und Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess von Regisseuren und Regisseurinnen zu ermöglichen. Ausgehend von dem Buch SIE. Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme", das Cornelia Klauß gemeinsam mit Ralf Schenk verfasst hat, werden im Gespräch mit Lena Liberta mit der Autorin die Verdienste von Frauen bei der DEFA gewürdigt. Anhand von exemplarischen Ausschnitten wird insbesondere auch die Filmästhetik von einigen künstlerisch herausragenden DEFA-Regisseurinnen verdeutlicht.

Den Youtube-Beitrag können Sie sich hier anschauen. Die Filmgespräche wurden unterstützt durch die DEFA-Stiftung und das Literaturhaus Halle

MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen für weitere fünf Jahre bestätigt

Die Gesellschafter der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) haben Claas Danielsen als Geschäftsführer bis 2026 - somit für fünf weitere Jahre - im Amt bestätigt. Dies teilte der Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra, gestern beim MDM Sommerfest in Leipzig mit. 

Danielsen ist seit 2016 Geschäftsführer der MDM. Zuvor war er unter anderem als Studienleiter der europäischen Trainingsinitiative Documentary Campus sowie als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig) tätig. 

Der derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra: "Ich freue mich, dass Claas Danielsen als Geschäftsführer der MDM sein erfolgreiches Wirken bei der MDM fortsetzt und die hervorragende Arbeit der MDM am Film- und Medienstandort Mitteldeutschland weiter begleitet. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz und exzellenten nationalen und internationalen Kontakten in der Film- und Medienbranche ist die MDM auch für zukünftige Aufgaben und Herausforderungen bestens aufgestellt."

"Ich danke den Gesellschaftern der MDM für ihr großes Vertrauen und freue mich auf die weitere Arbeit mit dem sehr erfahrenen und engagierten Team der MDM", so Geschäftsführer Claas Danielsen. "Angesichts der tiefgreifenden Umbrüche im Medienmarkt befindet sich auch die MDM in einem spannenden Wandlungsprozess. So gilt es, die in zwei Jahrzehnten gewachsene Medienbranche in Mitteldeutschland optimal in das digitale Zeitalter zu begleiten und dabei weiterhin exzellente Film- und Medienprojekte zu ermöglichen." (Quelle: MDM)

Französische Filmwoche Sachsen-Anhalt vom 8. bis 15. September 2021

Das Luchs Kino in Halle, der Moritzhof in Magdeburg und das Studiokino Eisenstein in Quedlinburg laden vom 8. bis 15. September zur 8. Ausgabe der Französischen Filmwoche Sachsen-Anhalt ein. An 8 Tagen, in 3 Städten, 3 Kinos und in 60 Kinovorstellungen bietet das Filmfest einen kleinen Einblick in das aktuelle Filmgeschehen aus und um Frankreich. Im Programm stehen 13 Filme, mit einer Filmpremiere zur Eröffnung, einem Bundesfilmstart und 6 Filmpreviews. Dazu zählen auch "Titane", der im Juli 2021 mit der Goldenen Palme den Hauptpreis der Filmfestspiele von Cannes gewann und "Je suis Karl", der neueste Film von Regisseur Christian Schwochow, eine arte-Produktion, im deutsch-französischen und europäischen Kontext. Für Kinder steht der Film "Lügen haben kurze Beine" auf dem Programm.

Zur Eröffnung der Französischen Filmwoche am 8. September erzählt Ulrike Schaz im Luchs Kino in Halle ihre ganz persönliche deutsch-französische Geschichte in "Paris kein Tag ohne Dich".

Die Französische Filmwoche Sachsen-Anhalt 2021 erfolgt in Kooperation mit dem Institut francais Sachsen-Anhalt und wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, sowie im Rahmen des Projekts MOSAIK MORITZHOF durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR und dem Bundesverband Soziokultur e.V.

Das gesamte Programm und alle Informationen sind nachzulesen auf www.franzoesische-filmwochen.de

7. Filmfestival Arendsee findet am 11. September online statt

Jedes Jahr im Sommer treffen sich junge Filmemacher aus dem deutschsprachigen Raum und aus ganz Europa zum Filmemachen am Arendsee. Seit 2014 waren über 2500 junge Filmschaffende im Jugendfilmcamp Arendsee vor Ort und es sind über 250 Kurzfilme entstanden. Am 11. September 2021 präsentiert das Filmfestival Arendsee bereits zum siebten Mal eine Auswahl der besten Filme aus den vergangenen Jahren und die ersten neu entstandenen Kurzfilme des Jahrgangs 2021. Der Höhepunkt des Filmfestivals wird auch in diesem Jahr wieder die Verleihung des Filmpreises "Die Perle der Altmark" sein. Auch das Publikum wird erneut zur Jury und stimmt über den Publikumspreis ab! In diesem Jahr findet das Festival Online statt!

Mehr Informationen auf Filmfestival Arendsee 2021 (filmfestival-arendsee.de)

Werkleitz Festival 2021 "move to ..." EMAP Garden vom 8. bis 12. September

Das diesjährige Werkleitz Festival move to... ist Korrespondenzstandort der Ars Electronica 2021 A New Digital Deal. Schwerpunkt ist die Frage nach den Impulsen, die Kunst in unserer von Krisen geschüttelten Zeit geben kann. In drei Sendungen über die sociosphere, ecosphere und bodydatasphere sowie auf der Website präsentieren das Festival und die European Media Art Platform (EMAP) vom 8. bis 12. September 44 Arbeiten der Stipendiat:innen der European Media Art Platform, die sich mit den Auswirkungen der neuen Technologien auf unsere Welt beschäftigen.

In den letzten 4 Jahren forschten die beteiligten Künstler:innen und Kollektive bei den 11 Institutionen, der von Creative Europe als eine von 15 europäischen Kulturplattformen unterstützten, European Media Art Platform zu den drängenden Herausforderungen unserer Zeit.

Die drei Festivalsphären und Sendungen setzen dabei den thematischen Rahmen: Die Arbeiten der sociosphere legen den Fokus auf die sozialen, politischen und ökonomischen Herausforderungen unserer digitalen, globalisierten Welt. Die ecosphere beleuchtet die Folgen der Digitalisierung auf unser Ökosystem und im Rahmen der bodydatasphere widmen sich die Künstler:innen den digitalen Körpern und Sinnen sowie insbesondere dem Umstand, dass diese zunehmend in technologische Umgebungen eingebunden, von diesen überwacht oder gesteuert werden. 

MDM-Gründerinitiative MEDIAstart: Bewerbungen für 2022 ab sofort möglich

Zum 1. Januar 2021 hat die Gründerinitiative MEDIAstart unter dem Dach der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) ihre Arbeit aufgenommen. Sie unterstützt jährlich bis zu zehn junge Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen.  
Für den zweiten Jahrgang, der im Januar 2022 beginnt, sind ab sofort Bewerbungen möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2021.

MEDIAstart richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen (die notarielle Unternehmensgründung muss dabei bis zum Start des jeweiligen Jahrgangs vollzogen sein) oder die ihre Firma nach dem 1. Januar 2019 gegründet haben. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass sich der Hauptsitz des Unternehmens in Mitteldeutschland befindet. Das Programm zielt neben Firmen aus dem Bereich der klassischen audiovisuellen Medien auch auf Unternehmen aus dem Sektor der Neuen Medien (VR/AR, Games, Apps, KI, Webserien etc.).

Im Rahmen des zwölfmonatigen Programms werden die Gründer*innen mit regionalen und überregionalen Unternehmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt und in eigens für sie konzipierten Workshops mit Schwerpunktthemen wie Managementtechniken, Rechtsgrundlagen und Geschäftsmodellen weitergebildet. Für die Entwicklung ihres Unternehmens bekommen sie daneben erfahrene Mentor*innen zur Seite gestellt. Zusätzlich erhalten sie für die Dauer von einem Jahr einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Weiterführende Informationen zur Bewerbung und zum Ablauf des Programms finden Sie auf der Internetseite der MDM

16. Merseburger DEFA Filmtage "Wovon wir träumten - 75 Jahre DEFA"

Vom 23. bis 29. August 2021 finden die 16. Merseburger DEFA Filmtage statt. Auf dem Programm steht u.a. der MDM-geförderte Film "Schultze gets the blues" und ein Filmgespräch mit dem Produzenten und dem Regisseur des Films. Alle Informationen und das gesamte Programm auf https://www.filmtage-merseburg.de/

6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt vom 12. bis 13. Oktober in der Leopoldina in Halle (Saale)

Ab sofort ist die Online-Anmeldung für die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt unter möglich. Die Fachtagung findet vom 12. bis 13. Oktober 2021 in der Leopoldina-Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) statt.

Unter dem Motto medien | vielfalt | orientierung bietet die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz der Medienanstalt Sachsen-Anhalt allen Teilnehmenden einen regen Austausch zwischen Theorie und Praxis an. In vier Fachpanels und acht praxisorientierten Workshops werden die Themenbereiche medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich, Medienkompetenzförderung in der Kinder- und Jugendarbeit, inklusive Medienbildung sowie Jugendmedienschutz aufgegriffen.

Alle Informationen rund um die Tagung erhalten Sie auf: medien-kompetenz-netzwerk.de

13 Nominierungen zum Deutschen Filmpreis für drei MDM-geförderte Filme

Für die Vergabe der Deutschen Filmpreise 2021 hat die Deutsche Filmakademie die Nominierten bekannt gegeben. Unter den Finalisten sind die von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützten Filme „Fabian und Der Gang vor die Hunde“, „Space Dogs“, „Ivie wie Ivie“. Sie wurden für insgesamt 13 Lolas nominiert.

Großer Favorit mit Nennungen in zehn Kategorien des Deutschen Filmpreises 2021 ist „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ von Dominik Graf, der im Sommer 2019 überwiegend in Görlitz entstand: Er wurde als Bester Spielfilm nominiert und hat daneben Chancen auf die Lolas für Beste Regie (Dominik Graf), Bestes Drehbuch (Constantin Lieb, Dominik Graf), Beste weibliche Hauptrolle (Saskia Rosendahl), Beste weibliche Nebenrolle (Meret Becker), Beste Kamera/Bildgestaltung (Hanno Lentz), Bester Schnitt (Claudia Wolscht), Bestes Szenenbild (Claus Jürgen Pfeiffer), Bestes Kostümbild (Barbara Grupp) und Bestes Maskenbild (Nannie Gebhardt-Seele, Anna Freund).

Übrigens: Die Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl kommt aus Halle (Saale). Die Firma Digim Halle war an der Entstehung des Films beteiligt.

Space Dogs“ (Regie: Elsa Kremser, Levin Peter) ist als Bester Dokumentarfilm und zudem für die Beste Tongestaltung (Jonathan Schorr, Simon Peter, Tobias Adam) nominiert. An der Tonpostproduktion zum Film war auch Metrix Media aus Halle beteiligt.

Mehr Informationen auf www.mdm-online.de

Postproduction Supervisor - Weiterbildung - Jetzt bewerben!

Um den Bedarf an Fachkräften im Postproduktionsbereich gerecht zu werden, bietet die International Academy of Media and Arts e. V. (iAMA) gemeinsam mit dem A Post Lab und dem Postpro Network Halle die erste Weiterbildung zum Postproduction Supervisor an.

Die Weiterbildung orientiert sich praxisnah an den gestiegenen Herausforderungen des Marktes (Digitalisierung, Anforderungen von Streamingdiensten, Workflow, Budgetierung, etc. und neue Formate sowie Aufnahmemöglichkeiten) und macht die Teilnehmenden fit für den nächsten Job. Nationale und internationale Expert*innen sorgen für eine fundierte Ausbildung und Austausch. Die Weiterbildung richtet sich an eine Vielzahl von Gewerken im Produktions- und Postproduktionsbereich: Producer*innen, Produktionsleiter*innen, Produktionsassistent*innen, Editor*innen, Schnittassistent*innen, Herstellungsleiter*innen, Sounddesigner*innen sowie weitere verwandte Berufsbilder, die für diese Qualifizierung in Frage kommen. Die Weiterbildung soll von der Spezialisierung des Einzelnen auf das Paket der gesamten Postproduktion informieren.

Bewerbungen sind bis 6. September 2021 möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf Postproduction Supervisor – International Academy of Media and Arts Halle e.V. (iama-halle.com) 

Save the date! ARD Jugendmedientag am 18. November 2021

Seit Herbst 2019 findet jährlich der ARD-Jugendmedientag statt und fördert praxisorientiert die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern aller Schularten ab der 8. Klasse. Anmeldungen sind ab 20. September möglich. Alle Informationen zum ARD-Jugendmedientag und zur Anmeldung finden Sie auf ard.de/jugendmedientag .

30 Jahre Medienanstalt Sachsen-Anhalt

"Es reicht nicht das Erzählte, sondern es zählt das Erreichte" mit diesen Worte begrüßte der Vorstandsvor­sitzende der Medienanstalt Sachsen-Anhalt die zum 30-jährigen Jubiläum in den Volkspark eingeladenen Gäste. Er würdigte die Aufbau­arbeit der ersten Jahre und zog mit Blick auf die entstandene Medien­landschaft aus privaten landesweiten Radio- und regionalen Fernseh­sendern sowie den Bürgermedien eine positive Bilanz für die Medien­vielfalt in Sachsen-Anhalt. Zugleich unterstrich er die Bedeutung der Vermittlung von Medienkompetenz in der immer digitaler werdenden Gesellschaft. Herr Kurze begrüßte Herrn Staatsminister Rainer Robra, der seinerseits die Arbeit der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Entwicklung der Rundfunklandschaft in Sachsen-Anhalt würdigte.

Im Anschluss wurden den Vertretern von Radio SAW und Radio Brocken die von der Versammlung beschlossenen Verlängerungen ihrer Programmlizenzen um  weitere zehn Jahre übergeben. Die damit ver­bundene Sendemöglichkeit über das UKW-Netz war wegen des gesetz­lichen UKW-Abschalttermins bis zum 31.12.2025 zu begrenzen. (Pressemitteilung der MSA vom 22.07.2021) 

Zwei Preise in Cannes für MDM geförderte Filme

Bei den 74. Filmfestspielen in Cannes ist das von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützte Drama "Große Freiheit" von Sebastian Meise in der Reihe Un Certain Regard mit dem Preis der Jury ausgezeichnet worden. Der SACD-Preis in der unabhängigen Sektion Quinzaine des Réalisateurs, den die französische Autorengewerkschaft vergibt, ging an das MDM-geförderte Coming-of-Age-Drama "Magnetic Beats" von Vincent Maël Cardona.

Die österreichisch-deutsche Koproduktion "Große Freiheit" behandelt die Verfolgung von Homosexuellen im Nachkriegsdeutschland. Die emotionale Lebensgeschichte wurde überwiegend in der JVA Magdeburg gedreht. Produziert wurde das Drama von der Leipziger Rohfilm Productions und der österreichischen Freibeuter Film. Das Projekt wurde von der MDM mit 400.000 € plus 120.000 € Corona-Soforthilfe gefördert, um die Fertigstellung nach einer pandemiebedingten Drehunterbrechung zu gewährleisten. Weitere Förderer sind Medienboard, BKM, DFFF, Filmfonds Wien, dem Österreichischen Filminstitut und FISA - Filmstandort Austria. Der deutsche Kinostart von "Große Freiheit" ist von Piffl Medien für den 18. November 2021 geplant.

Das Coming-of-Age-Drama "Magnetic Beats" von Vincent Maël Cardona spielt in einem Dorf in der Bretagne, wo eine Gruppe von Freunden um die Brüder Jérôme und Philippe Anfang der 1980er Jahre einen Piratensender betreibt. Beide verlieben sich Hals über Kopf in die junge Marianne, die aus Paris zugezogen ist. Doch dann wird Philippe zum Militärdienst in West-Berlin eingezogen. Die französisch-deutsche Produktion von Easy Tiger, Srab Films und der Geraer Elemag Pictures in Koproduktion mit Port au Prince Film & Kultur Produktion wurde unter anderem in Leipzig, Dresden und Bad Düben gedreht. Förderung erhielt "Magnetic Beats" auf deutscher Seite von der MDM mit 250.000 € sowie von FFA/Mini-Traité und DFFF. Port au Prince Pictures bringt den Film hierzulande in die Kinos.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter www.mdm-online.de

Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2021 vergeben

Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) hat ihre Kinoprogrammpreise auch in diesem Jahr verdreifacht und Auszeichnungen im Wert von insgesamt 300.000 Euro an 34 gewerblich betriebene Kinos sowie zehn alternative/nichtgewerbliche Abspielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben. Um die mitteldeutschen Kinos in der existenzbedrohenden Corona-Krise zu stärken, erhalten alle Filmtheater eine Auszeichnung, die sich für die Kinoprogrammpreise 2021 beworben hatten.
 
MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen: "Obwohl die Kinos nach vielen Monaten der Schließung inzwischen wieder bundesweit geöffnet haben, befinden sie sich wegen der notwendigen Corona-Auflagen und der nach wie vor ungewissen Pandemieentwicklung weiterhin in einer kritischen Situation. Indem wir erneut Kinoprogrammpreise in dreifacher Höhe vergeben, wollen wir die mitteldeutschen Filmtheater auch 2021 wirkungsvoll unterstützen und ihren Einsatz für das Kulturgut Film auch unter schwierigen Rahmenbedingungen würdigen."
 
Damit die Preisgelder den Kinobetreibern wieder zeitnah zu Gute kommen, werden die Auszahlungen bereits im August erfolgen. Eine feierliche Übergabe der Preise ist im Rahmen der 21. Filmkunstmesse Leipzig (20.-24.09.2021) geplant.

Mit den Kinoprogrammpreisen, die von der MDM in Kooperation mit der AG Kino-Gilde verliehen werden, wird der Einsatz mitteldeutscher Filmtheater für den anspruchsvollen Film gewürdigt und der Ausbau einer vielfältigen und interessanten Kinolandschaft in Mitteldeutschland gefördert. Prämiert wird vor allem die Qualität des Vorjahresprogramms. Darüber hinaus konnten diesmal aber auch Aktivitäten der Kinos in den Monaten der Corona-bedingten Spielpausen positiv in die Bewertung einfließen. 

Auszeichnungen erhielten auch folgende Kinos in Sachsen-Anhalt: 

  • Burg Theater, Burg
  • Luchskino am Zoo, Halle (Saale)
  • Puschkino, Halle (Saale)
  • Domstadtkino, Merseburg
  • Studiokino, Magdeburg
  • Zazie Kino und Bar, Halle (Saale)
  • Central Kino, Wittenberg
  • Central Theater, Thale
  • Volkslichtspiele, Wernigerode

Die vollständige Pressemitteilung der MDM und die Liste aller Preisträger finden Sie unter www.mdm-online.de  

Werkleitz Festival 2021 move to ... Konferenz- und Diskursprogamm new world dis/order erfolgreich beendet

Vom 18. Juni bis 4. Juli führte das Konferenz- und Diskursprogramm new world dis/order in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes und mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung durch die Themen der drei Sphären des Werkleitz Festivals 2021 move to ... sociosphere, ecosphere, bodydatasphere. An drei Wochenenden in Folge diskutierten und reflektierten namhafte Theoretiker:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen Phänomene unserer Gegenwart und nahen Zukunft. Das Programm bestand aus insgesamt mehr als 20 Vorträgen, Gesprächen und Performances. Es wurd aus der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in Halle (Saale) gestreamt und von Features und Podcasts begleitet. In mehreren Studios wurden außerdem Medienkunst-Arbeiten von Stipendiat:innen der European Media Art Platform (EMAP) filmisch dokumentiert. Darüber hinaus wurde ausgewählte Filmproduktionen einiger preisgekrönter EMAP-Künstler:innen auf der Festivalwebsite präsentiert, u. a. von Chloé Galibert-Laîné (FR), Kevin B. Lee (DE) und Total Refusal (AT).

Die Konferenzbeiträge, Podcasts und Performances sind abrufbar über: https://moveto.werkleitz.de

Ausblick: Online Ausstellung EMAP Garden @ Ars Electronica: 8.–12. September
Als Korrespondenzstandort der Ars Electronica 2021 geht das Werkleitz Festival ab dem 8.
September in eine zweite Runde: In den letzten 4 Jahren forschten die beteiligten
Künstler:innen und Kollektive bei den 11 Institutionen der European Media Art Platform zu
den drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Bis zum 12. September werden im
EMAP Garden alle 44 Arbeiten, die mit Unterstützung von Creative Europe entstanden
sind, in ihrer Gesamtheit präsentiert.

MDM verdreifacht auch 2021 die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland

Um die Kinos in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in der weiterhin existenzbedrohenden Corona-Krise in ihrer Liquidität zu stärken, erhöht die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland wie im Vorjahr von 100.000 Euro auf 300.000 Euro. Unterstützung erfahren alle Filmtheater, die sich um die Kinoprogrammpreise 2021 beworben haben.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra, betont: "Kinos sind Orte von großer kultureller und gesellschaftlicher Bedeutung. Daher bin ich sehr froh, dass wir die Kinos in der andauernden schwierigen Lage mit der Erhöhung der Kinoprogrammpreise auf 300.000 Euro erneut unkompliziert und effektiv unterstützen können und so dazu beitragen, Kinos als wertvolle Kulturorte zu erhalten."

Mit den Kinoprogrammpreisen, die von der MDM in Kooperation mit der AG Kino-Gilde verliehen werden, wird der Einsatz mitteldeutscher Filmtheater für den anspruchsvollen Film gewürdigt und der Ausbau einer vielfältigen und interessanten Kinolandschaft in Mitteldeutschland gefördert. Prämiert wird vor allem die Qualität des Vorjahresprogramms, darüber hinaus können diesmal aber auch Aktivitäten der Kinos in den Monaten der Corona-bedingten Spielpausen positiv in die Bewertung einfließen.

Die vollständige Pressemitteilung und mehr Informationen zu den Mitteldeutschen Kinoprogrammpreisen finden Sie auf www.mdm-online.de

MDM Nachwuchstag KONTAKT am 16. Juli 2021

Die Mitteldeutsche Medienförderung lädt zum MDM Nachwuchstag KONTAKT am 16. Juli im Bilderberg Bellevue Hotel in Dresden ein. Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr (Einlass und Anmeldung ab 11.15 Uhr). Jedes Jahr bietet der MDM Nachwuchstag KONTAKT talentierten Filmemacherinnen und Filmemachern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Bühne: Sie stellen im Rahmen eines Pitchings aktuelle Projektideen vor, um engagierte Mitstreiter und Unterstützer für deren Realisierung zu finden und nützliche Kontakte zu knüpfen. Für den besten Pitch vergibt die KONTAKT-Jury erneut einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro.

Mehr Informationen auf www.mdm-online.de

Sonderfonds des Bundes unterstützt Neustart von Kulturveranstaltungen

Der Bund hat in dieser Woche den Start für einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen bekannt gegeben, der von der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern konzipiert worden ist. Es wird dabei hervorgehoben, dass Fortschritte bei der Impfkampagne, sinkende Inzidenzzahlen und begonnene Öffnungsschritte erste Zeichen der Zuversicht für die von der Corona-Pandemie gravierend betroffene Kulturbranche darstellten.

Dessen ungeachtet bestünden jedoch noch auf absehbare Zeit für kulturelle Veranstaltungen Hygieneauflagen und Beschränkungen von Besucherzahlen. Vielen Kulturveranstaltern fehlten inzwischen die Mittel, um in dieser Unsicherheit den Neustart zu planen und langfristige kulturelle Angebote zu konzipieren. Es ist daher das Ziel des Sonderfonds, die Wiederaufnahme und Planbarkeit von Kulturveranstaltungen zu unterstützen. Das Programm wird vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) verantwortet. Der Sonderfonds, der einen Umfang von 2,5 Milliarden Euro hat, enthält zwei grundlegende Bausteine:

1. Eine Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die bei Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen mit reduziertem Publikum stattfinden. Sie steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung.

2. Eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Sie betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Personen, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra dankte der Bundesregierung für die Unterstützung und erklärte: „Der Sonderfonds ist ein großartiges Aufbruchssignal für die Kulturbranche. Er ermöglich auch jenen Kulturveranstaltern einen aktiven Neubeginn, für die die Planung und Kostenkalkulation von Veranstaltungen mit Risiken und Unabwägbarkeiten verbunden sind. Damit ist eine wichtige Grundlage für den Neustart unseres kulturellen Lebens gelegt, auf den wir alle so sehnlichst warten.“

Der Sonderfonds ergänzt die bestehenden Hilfen des Bundes für die Kulturbranche (NEUSTART KULTUR, Überbrückungshilfe III). Detaillierte Informationen und Antragsbedingungen zum Sonderfonds sind im Internet zu finden unter: www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de  

Berliner Filmgespräche in der MÖWE im Online-Format

Wieder sind mehrere künstlerisch wertvolle Filme bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin vertreten, die von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) gefördert wurden. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die 71. Berlinale in diesem Jahr allerdings nicht wie geplant stattfinden. Das Festival wurde aufgeteilt. Zunächst fand im März 2021 ein Online-Branchenevent statt. Nun gibt es vom 9. bis 20. Juni 2021 das "Berlinale Summer Special" mit Publikumsveranstaltungen.

In der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin sowie im Literaturhaus Halle wurden Filmgespräche aufgezeichnet, um auf die Produktionen aus Mitteldeutschland, die im Berlinale-Programm vertreten sind, aufmerksam zu machen. Sie können sich diese Berlinale-Filmgespräche hier https://www.youtube.com/watch?v=5z-nhEmbXS8 im Online-Format anschauen.

Lena Liberta befragt den Produzenten Felix von Boehm (Lupa Film) zur Literaturverfilmung von Erich Kästners Roman "Fabian oder Der Gang vor die Hunde". Der Film ist im Wettbewerb der Berlinale vertreten. Außerdem gibt die Regisseurin und Drehbuchautorin Anne Zohra Berrached Auskünfte über ihren Film "Die Welt wird eine andere sein"/ "Copilot", der im "Panorama" vorgestellt wird. Beide Filme haben nun im Rahmen des "Summer Special" die Chance, mit einem speziellen Publikumspreis der Berlinale ausgezeichnet zu werden. Im Gespräch mit dem MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen wird außerdem über den mitteldeutschen Medienstandort sowie über zwei weitere Filme informiert, die auf der Berlinale 2021 vertreten sind: Der Dokumentarfilm "Anmaßung" von Chris Wright und Stefan Kolbe wird im "Forum" präsentiert. Im Rahmen von "Generation Kplus" läuft der Kinderfilm "Mission Ulja Funk" von Barbara Kronenberg. Alle vier MDM-geförderten Filme werden im Rahmen des "Berlinale Summer Special" gezeigt.

Kreatives Europa: Ausschreibungen 2021 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm für das erste Jahr der Laufzeit des Programms Kreatives Europa 2021-2027 angenommen. Damit gibt sie den Startschuss für neue Maßnahmen zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in Europa. Im Rahmen von Kreatives Europa werden 2021 so viele Mittel wie noch nie bereitgestellt: Fachkräfte sowie Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen des Kultursektors werden mit rund 300 Mio. EUR unterstützt, damit sie über Genres und Grenzen hinweg zusammenarbeiten können, um gemeinsam Chancen zu ergreifen und neue Publikumsschichten zu erreichen. Nach der  Annahme wurden nun die ersten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des neuen Programms veröffentlicht werden. Diese Aufforderungen stehen allen Organisationen offen, die in den jeweiligen Bereichen des Kultur- und Kreativsektors tätig sind. Das Gesamtbudget des Programms in Höhe von 2,4 Mrd. EUR für die siebenjährige Laufzeit ist gegenüber dem Vorläufer um 63 % gestiegen. Kreatives Europa soll auch die Wettbewerbsfähigkeit der Kulturwirtschaft steigern und ihr Augenmerk verstärkt auf Umweltschutz, Digitalisierung und Inklusion lenken. Besondere Schwerpunkte sind die Stärkung der Resilienz im Kultur- und Kreativsektor und der Wiederaufbau nach der COVID-19-Pandemie.

Mehr Informationen zum Arbeitsprogramm auf Annual Work Programmes | Culture and Creativity (europa.eu). Die wichtigsten Informationen zu Kreatives Europa 2021-2027 sind in diesem Fact Sheet zusammengefasst.

Hier geht es zu den MEDIA-Aufrufen 2021

MDM fördert hochkarätige Spielfilme, Serien, Dokumentar- und Animationsfilme mit rund 3,6 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner zweiten Sitzung 2021 am 2. Juni Fördermittel in Höhe von 3.573.691,94 Euro für insgesamt 26 Projekte vergeben.

Darunter eine Produktionsförderung für die Komödie "Alfons Zitterbackes chaotische Klassenfahrt" sowie im Rahmen der Projektentwicklungsförderung die dokumentarische VR-Erfahrung "Dream Screen" (ROSENPICTURES Filmproduktion). Im Stadium der Stoffentwicklung fördert die MDM zum Beispiel den Dokumentarfilm "Das Abenteuer der Musik-Avantgarde in der DDR" (Monarda Arts). Im Verleih werden u.a. das Pferdeabenteuer "Immenhof 2 - Das große Versprechen" (Regie: Sharon von Wietersheim, LEONINE Distribution) und das Drama "Das Mädchen mit den goldenen Händen" (Regie: Katharina Marie Schubert, Wild Bunch Germany) gefördert .

Weiterhin gewährt die MDM Fördermittel für die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt (International Academy of Media and Arts e.V, 100.000 Euro), die Weiterbildung Postproduction Supervisor (International Academy of Media and Arts e.V, 40.000 Euro) und die SchulKinoWoche Thüringen Sachsen-Anhalt (Deutsche Kindermedienstiftung Goldener Spatz, 20.000 Euro).

Mehr Informationen zu diesen und weiteren geförderten Projekten finden Sie auf www.mdm-online.de

Bundesratspräsidentschaft Sachsen-Anhalts: Erstmals Einheitsbotschafter zum Tag der Deutschen Einheit

Sachsen-Anhalt hat derzeit die Bundesratspräsidentschaft inne und richtet damit auch die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Als neues Element zum Tag der Deutschen Einheit sind auf Initiative von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, dem amtierenden Bundesratspräsidenten, in jedem Bundesland zwei Einheitsbotschafterinnen oder Einheitsbotschafter ernannt worden.

"Die Einheitsbotschafterinnen und Einheitsbotschafter sind rund um den Tag der Deutschen Einheit die Gesichter ihrer jeweiligen Heimatländer und stehen stellvertretend für Erfolge, Chancen sowie Herausforderungen der Deutschen Einheit", sagte Haseloff.

Die insgesamt 32 Einheitsbotschafterinnen und Einheitsbotschafter werden von Mitte Juli an in kurzen Filmen in den sozialen Medien und auf einer Website vorgestellt. Ab 30. September werden sie Sachsen-Anhalt bereisen und am 03. Oktober in Halle am Festakt zum Tag der Deutschen Einheit und der EinheitsExpo 21 teilnehmen. Die Einheitsbotschafter sollen einzeln und als Gemeinschaft eine starke Aussagekraft entwickeln. In den Filmen, die in den kommenden Wochen in allen Bundesländern gedreht werden, beschreiben die Einheitsbotschafterinnen und Einheitsbotschafter u.a., was für sie Deutschland ausmacht, was für sie die Deutsche Einheit bedeutet, sie nennen Beispiele für das Zusammenwachsen von Ost und West oder welches Projekt, welche Familiengründung, welches Erlebnis ohne die Deutsche Einheit nicht möglich gewesen wäre.

Für Sachsen-Anhalt wurden Kirstin Knufmann aus Klötze und Falk Schuster aus Halle zu Einheitsbotschaftern ernannt. Beide stehen stellvertretend für die Chancen der Deutschen Einheit und dafür, dass junge Menschen nach dem Mauerfall ihre Existenz in Sachsen-Anhalt aufgebaut und sich bewusst für das Bundesland entschieden haben.

Kirstin Knufmann (40) studierte Fotografie in Köln und Barcelona. 2012 gründete sie in Klötze die Firma Pure Raw, ein inzwischen international tätiges Unternehmen der Ernährungsbranche, das Algen und hochwertige, pflanzenbasierte und innovative Lebensmittel produziert. Sie baute einen Online-Shop für Rohkostprodukte auf und wurde als Deutsche Kreativpilotin ausgezeichnet.

Falk Schuster (40) studierte an der Hochschule für Kunst und Design auf der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) Trick- und Animationsfilm. Er ist inzwischen ein mehrfach und international prämierter Filmproduzent.

MDM startet Fachkräfte-Initiative

Um dem deutschlandweiten Personalmangel in der Film- und Medienbranche aktiv entgegenzuwirken, startet die MDM eine Fachkräfte-Initiative. Sie soll dazu beitragen, die Beschäftigungs- und Aufstiegschancen von mitteldeutschem Personal sowie die Wettbewerbsfähigkeit ansässiger Dienstleister zu verbessern. Im Rahmen einer digitalen Auftaktveranstaltung wurden die Maßnahmen der Branche gestern vorgestellt.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Webseite der MDM www.mdm-online.de .

Filmgespräche zum Jubiläum 75 Jahre DEFA in der Landesvertretung Berlin

Im Vorfeld des 75. Jubiläums der DEFA wurden in der Landesvertretung Filmgespräche aufgezeichnet. Im Künstlerklub DIE MÖWE haben sich neben Theaterleuten vornehmlich DEFA-Filmschaffende sowie Schauspielerinnen und Schauspieler getroffen. Insofern ist die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt ein geschichtsträchtiger Ort und quasi für den Rückblick auf das DEFA-Filmschaffen prädestiniert.

Die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin möchte Ihnen auf https://www.youtube.com/watch?v=vkF-gLLB-tM erneut ein Programm als Online-Format anbieten.

Lena Liberta hat die Direktorin der DEFA-Stiftung, Stefanie Eckert, zum bevorstehenden Jubiläum befragt. Im Gespräch mit dem Regisseur Peter Kahane kommt ein Vertreter der letzten Generation von DEFA-Filmschaffenden zu Wort, der für filmästhetische Innovationen und kulturpolitische Veränderungen eingetreten ist.

Zehn Unternehmen für MDM Gründerinitiative MEDIAstart ausgewählt

Die Teilnehmer des ersten Jahrgangs der Gründerinitiative MEDIAstart stehen fest: Das von MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen geleitete Kompetenzteam hat aus den 29 Bewerber*innen zehn vielversprechende mitteldeutsche Medienunternehmen ausgewählt.

Aus Sachsen-Anhalt wurden die Hug Films GbR, die Maywood Media GmbH und die Set Jetting TV UGin das Programm aufgenommen. Damit nehmen jeweils drei junge Medienfirmen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen und vier Unternehmen aus Sachsen an MEDIAstart teil.

Die ausgewählten Unternehmen werden im Rahmen von MEDIAstart mit regionalen und überregionalen Firmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt, nehmen an eigens konzipierten Workshops teil und bekommen erfahrene Mentor*innen sowie Business-Coaches zur Seite gestellt. Zudem erhalten sie einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Die Gründerinitiative MEDIAstart, die am 1. Januar 2021 ihre Arbeit aufgenommen hat, wird jährlich bis zu zehn neue Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei unterstützen, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen. Sie richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen oder diese nach dem 1. Januar 2018 gegründet haben.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der MDM (www.mdm-online.de).

Interaktives Instrument zur Erleichterung des Zugangs zur EU-Hilfe für Medienunternehmen gestartet

Die EU-Kommission hat im Rahmen des Aktionsplans zur Unterstützung der Medien und des audiovisuellen Sektors und ihres Wandels als erste Maßnahme die Beta-Version (Vorabversion) eines interaktiven Instruments zur Erleichterung des Zugangs zur EU-Hilfe für Medienunternehmen gestartet. Mit dessen Hilfe können Medienunternehmen die für sie passenden Finanzierungsmöglichkeiten finden. Es wird zudem Orientierungshilfen zur Beantragung einschlägiger EU-Unterstützung im Rahmen des mehrjährigen Finanzrahmens 2021-2027, aber auch nationaler Aufbau- und Resilienzpläne bieten. Nach Verabschiedung des mehrjährigen Finanzrahmens und seiner Programme soll eine finale Version des interaktiven Instruments veröffentlicht werden. Bis dahin besteht die Möglichkeit ein Feedback zur Beta-Version des interaktiven Instruments an die EU-Kommission zu melden.

Mehr Informationen (in englischer Sprache) auf der offiziellen Webseite der EU-Kommission.

Weltpremiere für Dokumentarfilm der Sunday Filmproduktion aus Halle beim DOK.fest München

Der neue Dokumentarfilm "Die Welt jenseits der Stille" von Manuel Fenn feiert auf dem DOK.fest München seine Weltpremiere. Das Festival findet in diesem Jahr online statt. Der Film ist dort im Zeitraum vom 5. bis zum 23. Mai 2021 abrufbar. "Die Welt jenseits der Stille" erkundet eine Welt im Ausnahmezustand. New York und Nairobi, Alto Xingu im Amazonasgebiet, Kuala Lumpur, Rom oder Haifa - die Protagonisten erleben das Jahr 2020 zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Empathie und Ignoranz, Resilienz und einem Gefühl, dem sich alle stellen müssen: der Verletzbarkeit des Daseins. Die Produktion wurde von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt.

Folgen Sie den Links zur Festivalseite des Films oder zum Trailer. Mehr Informationen auf der Webseite von Sunday Filmproduktion.

Jugendfilmcamp Arendsee im Sommer 2021 - DEIN FILM IN EINER WOCHE

Im Sommer 2021 findet in Arendsee in der Altmark bereits zum achten Mal das Jugendfilmcamp statt. Unter Anleitung von erfahrenen Dozenten drehen junge Leute von 12 bis 26 Jahren in kleinen Teams Kurzfilme und lernen so die verschiedenen Arbeitsbereiche vor und hinter der Kamera kennen. In einer Woche entsteht ein kompletter Film, von der Idee über den Dreh und die Postproduktion bis zur ersten Aufführung. Außerdem gibt es zahlreiche Workshops, die einen tieferen Einstieg in bestimmte Themen ermöglichen: Dokumentarfilm, Drehbuch, Filmmusik & Songwriting, Fotografie, Lichtgestaltung, Sounddesgin, Szenenbild, Stunt/Action und Visual Effects (VFX). Erstmalig im Programm ist in diesem Sommer der Workshop Filmmontage/Schnitt.

Das Programm des Jugendfilmcamp richtet sich an junge Leute von 16 bis 26 Jahren, ebenfalls angeboten werden auch die erfolgreichen Startercamps für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren, als ersten Einstieg in die Welt des Filmemachens und zum Ausprobieren. Vorkenntnisse können gern in aller Form eingebracht werden, sind aber nicht erforderlich. Eine Anmeldung für den Campsommer 2021 ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf www.jugendfilmcamp.de

Bilanz der Landesregierung: Gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft

Für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 bilanziert die Landesregierung u.a. gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft in Sachsen-Anhalt.

"Unabhängige Medien sind für die Meinungsbildung unverzichtbar. Sachsen-​Anhalt setzt sich daher für eine vielfältige Medienlandschaft ein. Angesichts der Vielzahl neuer Angebote im Internet müssen die öffentlich-​rechtlichen Rundfunkanstalten den wachsenden Anforderungen in der zunehmend digitalen Welt gerecht werden können. Nach dem gemeinsamen Internetangebot von ARD und ZDF für junge Leute, das seit dem 1. Oktober 2016 unter dem Namen "funk" verfügbar ist, wurde ebenfalls unter Federführung Sachsen-​Anhalts mit dem 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag der Telemedienauftrag angepasst. Er gibt seit dem 1. Mai 2019 ARD, ZDF und Deutschlandradio eine zeitgemäße Grundlage für die Neugestaltung ihres Internetangebots. Mit dem Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland wurde von den Ländern ein weiterer Schritt zur Transformation des Rundfunkstaatsvertrages an die digitale Medienwelt auf den Weg gebracht.

Bemühungen die Medienvielfalt auf lokaler und regionaler Ebene zu erhalten, sind fester Bestandteil der Medienpolitik des Landes. Bürgermedien in Sachsen-​Anhalt leisten einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Diskurs. Unter Wahrung deren Programmfreiheit wurde ihre finanzielle Förderung ausgebaut.

Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, wurde mit einem neu aufgelegten Förderprogramm die Medien-​ und Kreativbranche bei der Entwicklung innovativer audiovisueller Medienproduktionen, insbesondere mit interaktiven Inhalten, unterstützt.

Authentische Drehorte, ein Netzwerk aus professionellen Dienstleistern und eine innovative Postproduktion werden von Filmschaffenden weltweit geschätzt. Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM), die Investitionsbank Sachsen-​Anhalt und die Kunststiftung des Landes lösen Finanzierungsfragen und vergeben Fördermittel. Sachsen-​Anhalt hat als Gesellschafter der MDM 2018 seine jährliche Mittelzuweisung auf 3,1 Millionen Euro erhöht. Die eingesetzten Landesmittel fließen vielfach in Form von Auftragsvergaben und als Dienstleistungsnachfragen in die Region zurück. In der MDM wurden die Weichen für den Start einer Gründerinitiative Anfang 2021 gestellt, um junge Medienschaffende in der Region zu halten und die Gründungsaktivität in der Branche zu fördern."

zur vollständigen Bilanz der Landesregierung 

Max Ophüls Preis für besten Dokumentarfilm geht an Regisseurin aus Halle

Der mit 7.500 Euro dotierte Max Ophüls Preis: Bester Dokumentarfilm im Rahmen der Online-Preisverleihung des Saarbrücker Filmfestivals an die Produktion "Stollen" der Regisseurin Laura Reichwald verliehen. Vor der weihnachtlichen Kulisse des Erzgebirges zeichnet die gebürtige Hallenser Regisseurin in "Stollen" das Psychogramm des Dorfes Pöhla zwischen (verklärter) Bergbautradition, Arbeitslosigkeit und dem von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geliebten Gebäckklassiker. Der von der MDM mit 50.000 Euro geförderte Dokumentarfilm der Leipziger Neue Celluloid Fabrik entstand in Koproduktion mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie dem MDR..

Das Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Am Wettbewerb können Regisseure bis zum dritten abendfüllenden Spiel- bzw. Dokumentarfilm teilnehmen. (Quelle: PM der MDM vom 24. Januar 2021 www.mdm-online.de )
 

Sachsen-Anhalt stellt 1,5 Millionen Euro zur Abmilderung der Coronafolgen in Filmbranche bereit

Auf Antrag von Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und mit Unterstützung des Finanzministeriums hat der Finanzausschuss des Landtages weitere 500.000 Euro zur Abmilderung der Coronafolgen für die Filmbranche in Sachsen-Anhalt freigegeben. Mit den Mitteln sollen nunmehr zusätzlich die Produktionstätigkeiten im TV-Bereich im Rahmen eines von den Ländern geplanten TV-Ausfallfonds abgesichert werden.

Bereits im November wurden 1 Million Euro für die Beteiligung von Sachsen-Anhalt am Ausfallfonds der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für bundes- und ländergeförderte Kinofilm- und hochwertige Serienproduktionen freigegeben. Das Land stellt somit insgesamt 1,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung, um das Risiko von coronabedingten Produktionsunterbrechungen und Produktionsabbrüchen bei Kino- und Fernsehproduktionen und daraus resultierenden existenzgefährdenden Ausfallschäden abzufedern.

"Ich freue mich, dass wir mit den zusätzlichen Mitteln nun auch die Fernsehproduktionen in Sachsen-Anhalt sichern können und in diesen herausfordernden Zeiten so die Produktionsunternehmen in Sachsen-Anhalt unterstützen. Davon profitieren auch die Dienstleister entlang der Wertschöpfungskette einer Film- oder Fernsehproduktion wie beispielsweise im Bereich der Postproduktion", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Mit dem BKM-Ausfallfonds (sog. Ausfallfonds I), an dem sich auch Sachsen-Anhalt mit 1 Million Euro beteiligt, wird das Covid-19-bedingte Ausfallrisiko bei bundes- und landesgeförderten Kino- und hochwertigen Serienproduktionen abgesichert. Ein Großteil der Produktionen ist allerdings im TV-Bereich zu verorten und vom BKM-Ausfallfonds nicht erfasst. Daher wurde zusätzlich zum BKM-Ausfallfonds, von den Ländern ein Ausfallfonds für TV-Produktionen, der sog. Ausfallfonds II erarbeitet, an dem sich auch Sachsen-Anhalt beteiligt. Der TV-Ausfallfonds wird zudem von den auftraggebenden Sendern und Streaminganbietern mitfinanziert. Der Ausfallfonds für TV-Produktionen startet im Januar 2021.

Die Richtlinien und wichtigsten Fragen und Antworten zu beiden Ausfallfonds sind auf der Webseite der Filmförderungsanstalt veröffentlicht.  

Filmland Sachsen-Anhalt - auch in herausfordernden Zeiten entstehen hier Filme

Im Südharz wurde für "Immenhof 2 - Das große Versprechen" (Regie: Sharon von Wietersheim) gedreht, für die Produktion "Große Freiheit" (Regie: Sebastian Meise) bot Magdeburg entsprechende Kulissen, der Jubiläums-Polizeiruf "An der Saale hellem Strande" (Regie: Thomas Stuber) zum 50. Geburtstag der Reihe sowie "Bilderkriegerin" (Regie: Sonya Winterberg, Roman Kuhn) entstanden u. a. in Halle (Saale

Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die eben genannte Saalestadt Halle (Foto: Burg Giebichenstein). Sie war bereits Schauplatz für den Film Noir "Der Geburtstag" (Regie: Carlos A. Morelli) und stellte Drehorte für die Serie "Deutschland 89" (Regie: Soleen Yusef, Randa Chahoud) sowie den Dokumentarfilm "Uferfrauen" (Regie: Barbara Wallbraun). Auch im Bereich der Postproduktion wurde hier gearbeitet, z. B. für den Film "Narziss und Goldmund" von Oscar®-Preisträger Stefan Ruzowitzky, für die Romanverfilmung "Nationalstraße" (Regie: Stepán Altrichter), den Venedig-Beitrag "Die perfekte Kandidatin" (Regie: Haifaa al-Mansour) sowie den mit dem Panorama-Publikums- Preis der 70. Berlinale prämierten "Vater - Otac" (Regie: Srdan Golubovic). Die Hallenser MotionWorks koproduziert "Coppelia" - ein Kinofilm, der Live-Action-Ballet und Animation kombiniert.

Der Dreh-, Postproduktions- und Animationsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf Ihre Projekte im Jahr 2021!

Filmland Sachsen-Anhalt - Filmgespräch zu "Nationalstraße" online anschauen

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie konnte die Veranstaltung "Filmland Sachsen-Anhalt" am 7. Dezember 2020 im historischen Kaminzimmer der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin nicht vor interessierten Gästen stattfinden, sondern wurde als Gesprächsrunde aufgezeichnet. Dieses Programm können Sie nun online anschauen: https://youtu.be/q6vbbXMVFso

Eike Goreczka erläutert, welche Erfahrungen die Produzenten des Hallenser Unternehmens 42Film während der Corona-Krise gemacht haben. Er informiert auch über die Zusammenarbeit mit Partnern aus Tschechien. Außerdem diskutiert der Schriftsteller und Drehbuchautor Jaroslav Rudiš mit Lena Liberta über den Film NATIONALSRASSE und über die Adaption von literarischen Vorlagen.

SILBERSALZ Science & Media Festival 2020 - Ein Rückblick

Das SILBERSALZ Science & Media Festival fand vom 14. bis 18. Oktober 2020 mit einem vielfältigen Programm von Filmen, Vorträgen und Ausstellungen statt, die sich unserer "Heimat Erde" widmen.

Die atemberaubende Installation BOREALIS von Dan Archer brachte die farbenfrohen Polarlichter mithilfe künstlicher Wolken und Laserstrahler nach Halle. In der Ulrichskirche waren die Fotografien von Esther Horvath zu sehen: EXPEDITION ARKTIS nahm Sie mit an Deck des Forschungsschiffs Polarstern und Expeditionsreise im arktischen Ozean. Nichts für schwache Nerven war die Installation ARCHIBIO des Künstlers Andrej Boleslavsky: Metergroße Projektionen von Bakterien, Pilzen und Ameisen bewegtten sich entlang der Mauern des Innenhofes des Kunstmuseums Moritzburg. 

Das Lyonel-Feininger-Gymnasium und die Hochschule Merseburg zeigten ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Klima. Die Franckesche Stiftung boten Führungen "Im Steinbruch der Zeit" an. 

Außerdem: 15 packende Filme - darunter exklusive Premieren, Kurzfilme und Packendes um Mitternacht - sechs Talks mit bekannten Expert*innen und drei faszinierende Installationen boten die Möglichkeit an aktuellen Diskursen über Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft teilzunehmen.

Einen Rückblick auf das SILBERSALZ Science & Media Festival 2020 finden Sie auf www.silbersalz-festival.com 

Übrigens der Termin für das nächste SILBERSALZ Science & Media Festival steht schon fest: vom 23. bis 27. Juni 2021 - natürlich wieder in Halle (Saale)!

Preis der DEFA-Stiftung für Puschkino in Halle (Saale)

Die DEFA-Stiftung würdigt in diesem Jahr Kinos, die sich mit ihrem Programm im besonderem Maße um das Filmerbe verdient gemacht haben. Dazu zählt auch das Puschkino in Halle (Saale). Die für den 20. November geplante Preisverleihung wird ersetzt durch das Wochenende des DEFA-Films vom 20. bis 22. November. Kinos können für den genannten Zeitraum DEFA-Filme ohne die sonst übliche Filmmiete buchen. Die anfallenden Gebühren übernimmt die DEFA-Stiftung.

Mehr Informationen auf der Webseite der DEFA-STIFTUNG. 

Yves Paradis aus Halle (Saale) erhält MDM-Nachwuchspreis

Beim 16. MDM Nachwuchstag KONTAKT am 09. September hat Yves Paradis den KONTAKT-Pitchingpreis in Höhe von 3.000 Euro für seinen animierten Dokumentarkurzfilm "Conversation from another world" gewonnen. Der aus Québec stammende und jetzt in Halle (Saale) lebende selbstständige Illustrator und Animator Yves Paradis reflektiert in dem Filmprojekt seine eigenen Erfahrungen über den Integrationsprozess in einem fremden Land und das Erlernen einer neuen Sprache. 

Die Jury sprach zudem eine lobende Erwähnung für den Coming of Age-Film "Jonja" von Anika Mätzke aus.

Der Jury zur Vergabe des Förderpreises gehörten Susanne Aßmann (Filmemacherin), Thomas Beyer (MDR), Tanja Georgieva-Waldhauer (Produzentin, Elemag Pictures), Franka Sachse (Filmemacherin/Bauhaus-Universität Weimar) und Jörg Schneider (ZDF - Das kleine Fernsehspiel) an.

Insgesamt präsentierten 14 mitteldeutsche Talente beim MDM Nachwuchstag 2020 neun Filmprojekte vor fast 100 anwesenden Filmschaffenden im Kaisersaal in Erfurt. (Quelle: MDM Pressemitteilung vom 10.09.2020 www.mdm-online.de )

Eine LOLA für die "Känguru-Chroniken"

Bei der Verleihung des 70. Deutschen Filmpreises am Freitagabend gewann Dani Levys Komödie "Die Känguru-Chroniken" eine Lola in der neu geschaffenen Kategorie Beste visuelle Effekte und Animation.
Der Preis ging an die VFX-Supervisoren Jan Stoltz und Claudius Urban, unter deren Federführung der tierische Protagonist bei den Effektspezialisten Trixter zum Leben erweckt wurde. Gesprochen wird das Känguru von seinem Schöpfer Marc-Uwe Kling, der auch das Drehbuch verfasste. Am Set gab Komiker Volker Zack in einem Motion-Capturing-Anzug das Känguru-Double. Gedreht wurde der Film u.a. in Thalheim und auch die Produktion fand in Teilen in Sachsen-Anhalt statt.

Der Deutsche Filmpreis ist die höchstdotierte und wichtigste Auszeichnung für den deutschen Film. Die rund 2000 Mitglieder der Deutsche Filmakademie entscheiden alljährlich über die Vergabe der Lolas, die mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von knapp drei Mio. Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert sind. (PM der Mitteldeutschen Medienförderung vom 25. April 2020)

"Ein verborgenes Leben" feierte Deutschlandpremiere im Luchs Kino am Zoo in Halle (Saale)

Am 21. Januar fand im Luchs Kino am Zoo in Halle (Saale) die Deutschlandpremiere von "Ein verborgenes Leben" (Regie: Terrence Malick) u.a. mit Hauptdarsteller August Diehl und Produzent Markus Loges statt. Malick erzählt die hierzulande kaum bekannte Geschichte des österreichischen Kriegsdienstverweigerers und NS-Widerständlers Franz Jägerstätter. Der gläubige Katholik hatte zunächst still gegen den Nationalsozialismus rebelliert, in dem er 1938 bei der Volksabstimmung gegen den Anschluss Österreichs an Deutschland stimmte und sich immer weiter aus dem öffentlichen Gemeindeleben zurückzog. Im März 1943 verweigerte Jägerstätter den Wehrdienst, daraufhin kam er erst nach Linz, dann nach Berlin-Tegel ins Gefängnis. Wegen "Wehrkraftzersetzung" wurde der 26-Jährige zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Papst Benedikt XVI. sprach Jägerstätter 2007 selig.

Der Film startet am 30. Januar 2020 in den Kinos.

"Das Vorspiel" mit Nina Hoss - Ausverkaufte Premiere im LUCHS.Kino am Zoo in Halle (Saale) zum Start des Filmjahres 2020 in Sachsen-Anhalt

Am 15. Januar 2020 feierte im ausverkauften LUCHS.KINO AM ZOO in Halle (Saale) der Film "Das Vorspiel" (Regie: Ina Weisse) seine Premiere. Für das Drama wurde 2018 unter anderem in der Saalestadt gedreht. Die Produktion des Films wurde von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt. Der Film läuft ab 23. Januar 2020 in den deutschen Kinos.

Die Hauptdarstellerin Nina Hoss wurde für ihre Rolle als Berliner Geigenlehrerin Anna Bronsky beim Filmfestival von San Sebastián mit der Silbernen Muschel als beste Schauspielerin ausgezeichnet.  

 

Im Jahr 2020 starten noch eine Reihe weiterer deutscher Filme, bei denen Dreharbeiten oder Teile der Postproduktion in Sachsen-Anhalt erfolgten. So zum Beispiel:

  • 16.01.20 "Vom Gießen des Zitronenbaums" (Regie: Elia Suleimann)
  • 05.03.20 "Helmut Newton - The Bad and the Beautiful" (Regie: Gero von Boehm)
  • 05.03.20 "Die Känguru-Chroniken" (Regie: Dani Levy)
  • 12.03.20 "Narziss und Goldmund" (Regie: Stefan Ruzowitzky)
  • 02.04.20 "Uferfrauen" (Regie: Barbara Wallbraun)
  • 23.04.20 "Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess" (Regie: Steven Waterlood)
  • 28.05.20 "Der Geburtstag" (Regie: Carlos A. Morelli)

Sachsen-Anhalt ist ein filmfreundliches Bundesland. Drehbuchautoren und Drehbuchautorinnen, Produzenten und Produzentinnen sowie Regisseure und Regisseurinnen, die hier schon gearbeitet haben, geben regelmäßig sehr positive Rückmeldungen. 

Für 2020 sind bereits weitere Dreharbeiten in Sachsen-Anhalt für Serien und Filme angekündigt:

  • "Hausen" (Regie: Thomas Stuber), Mystery, Serie, Lago Film GmbH
  •  "Dinge, die da kommen" (Regie: Peter Bräunig), Webdoc, Serie, BLENDE39 Filmproduktion
  •  "Immenhof Teil 2" (Regie: Sharon von Wietersheim), Spielfilm, RICH AND FAMOUS FILM GMBH

Wir halten Sie an dieser Stelle regelmäßig auf dem Laufenden.

Filmland Sachsen-Anhalt

Im Jahr 2019 wurden viele Filme in den Kinos gezeigt, in denen Sachsen-Anhalt steckt:

In der Altmark wurde für "Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers" von Sharon von Wietersheim gedreht. Für die Verfilmung des Kinderbuches "Latte Igel und der magische Wasserstein" (Regie: Regina Welker, Nina Wels) fanden Animations-, Filmmusik- und Postproduktionsarbeiten in Halle (Saale) statt. Außerdem wurde für "Und der Zukunft zugewandt" (Regie: Bernd Böhlich) in Magdeburg und Altengrabow bei Möckern gedreht.
Der Kinofilm "Gundermann" (Regie: Adreas Dresen) entstand u. a. in Sachsen-Anhalt und wurde im Frühjahr 2019 sogar mit dem Deutschen Filmpreis in 6 Kategorien ausgezeichnet.

Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg. Dort wurde bereit die internationale Produktion "Heritage - Ein dunkles Erbe" (Regie William von Tagen) gedreht. Der "Drehort Harz" bot die Kulisse für den experimentellen Kurzfilm "Umbra" (Regie: Johannes Krell, Florian Fischer), der bei der 69. Berlinale mit dem Goldenen Bären geehrt wurde.

Der Dreh- und Postproduktionsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf ihre Projekte im Jahr 2020!

Filmland Sachsen-Anhalt - HIER klappt's

Hier gibt es die aktuelle Filmlandbroschüre. Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg oder das Schloss Wernigerode. Im Drehort Harz entstanden zum Beispiel Filme wie "Die kleine Hexe" (Regie: Michael Schaerer), "Frantz" von Francois Ozon, "Tschick" (Regie: Fatih Akin), "Heidi" und "Das kleine Gespenst" unter der Regie von Alain Gsponer. 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei können alle Projektphasen, von der Vorbereitung über die Herstellung bis hin zur Verbreitung und Präsentation von Film-, Fernseh-, Video- und weiteren audiovisuellen Medienproduktionen gefördert werden. Zum Bereich der Förderung

Das Team der MDM Film Commission unterstützt Filmproduktionen in den drei Ländern und berät Sie bei der Suche nach passenden Motiven.

Herzlich willkommen im Medienportal des Landes Sachsen-Anhalt!

Als "Medienminister" ist mir wichtig, dass Medien, Medienunternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Mediennutzer (also wir alle) in Sachsen-Anhalt optimale Bedingungen vorfinden. Diesem Ziel dienen Medien- und Wirtschaftspolitik des Landes. Mit unserem Medienportal wollen wir die reichhaltige Medienszene in Sachsen-Anhalt abbilden und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten, die die Branche bietet.

Viel Spaß beim Surfen wünscht

Ihr
Rainer Robra
Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt