Aktuelles zum Medienstandort Sachsen-Anhalt

Haseloff besucht Dreharbeiten zu "Immenhof"

Am Set von "Immenhof"
Am Set in der Altmark erwarteten den Ministerpräsidenten die Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin Sharon von Wietersheim (2.v.l.) sowie die Hauptdarstellerin (Lou) Leia Holtwick (l.).

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besuchte am Donnerstag, 2. August 2018, die Dreharbeiten zum Kinofilm „Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers“ in der Altmark. Die Immenhof-Filme aus den fünfziger und siebziger Jahren erlangten Kultstatus. Jetzt gibt es eine Neuverfilmung der Abenteuer rund um den Reiterhof. In Sachsen-Anhalt sind bis zum 13. August insgesamt zehn Drehtage geplant.

Das Vorhaben wird u. a. von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) gefördert und von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) vor- und zwischenfinanziert. Weitere Förderer sind der Filmfernsehfonds Bayern, Bayrischer Bankenfonds, Deutscher Filmförderfonds, Saar Medien, Screen Flanders und Belgischer Tax Shelter. Concorde Filmverleih bringt die Kinofilmproduktion der Rich and Famous Film in Koproduktion mit Tele München, Concorde Film und Potemkino im Jahr 2019 in die Kinos.

Set-Besuch bei "Alfons Zitterbacke" in Halle

Set-Besuch bei "Alfons Zitterbacke" in Halle
hi., v.l.n.r.: Stephanie Dörner (MDR), Josefine Blume (X Filme Creative Pool GmbH), Darsteller Louis Held, Andreas Dobers (X Verleih AG), Britta Marciniak (MDM), Kameramann Christof Wahl, Dr. Gunnar Schellenberger (Staatskanzlei Sachsen-Anhalt), Nicole Kellerhals (X Filme), Regisseur Mark Schlichter und Uwe Schott (X Filme); vo., v.l.n.r.: die Darsteller Katharina Thalbach, Alexandra Maria Lara, Tilman Döbler, Devid Striesow und Thorsten Merten

Die Komödie "Alfons Zitterbacke" basiert auf den berühmten Kinderbüchern von Gerhard Holtz-Baumert und wird derzeit von Regisseur Mark Schlichter in Mitteldeutschland neu verfilmt. Das Set in Halle besuchte Staatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger. Gedreht wird noch bis zum 22.08.2018 an insgesamt 35 Tagen in Mitteldeutschland - neben Halle (Saale) in Merseburg und Leipzig.

Im Mittelpunkt steht der freche Pechvogel Alfons, der davon träumt, Astronaut zu sein, doch leider geht ihm immer alles schief. Als ein Fluggeräte-Wettbewerb zur Teilnahme aufruft, wittert Alfons seine Chance, es endlich allen zu beweisen. Tilman Döbler ist als Titelheld Alfons Zitterbacke zu sehen. In weiteren Rollen spielen Devid Striesow, Alexandra Maria Lara, Katharina Thalbach, Thorsten Merten, Louis Held, Olaf Schubert, Wolfgang Stumph, Stephanie Stumph, Axel Ranisch und Bürger Lars Dietrich.

 „Alfons Zitterbacke” ist eine Produktion der X-Filme Creative Pool GmbH und wird gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung, FFA, BKM und dem DFFF. X-Verleih bringt den Film im Frühjahr 2019 in die deutschen Kinos.

MDM fördert neue Projekte mit über 3,9 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner dritten Sitzung 2018 am 27. Juni Fördermittel in Höhe von 3.913.300 Euro für insgesamt 33 Projekte vergeben.

Hier die ausführliche Pressemitteilung.

Hier die Pressemitteilung zur zweiten Sitzung vom 27. April 2018.

Hier die Pressemitteilung zur ersten Sitzung vom 24. Januar 2018.

Jugendfilmcamp beginnt in der Altmark

Campsommer beginnt

Am 25. Juni 2018 startet der neue Campsommer in Arendsee: das vom Land Sachsen-Anhalt unterstützte Jugendfilmcamp läuft über elf Campwochen und erwartet rund 600 Jugendliche. In kleinen Teams produziert der junge Filmnachwuchs unter Anleitung von erfahrenen Dozenten in einer Woche jeweils einen Film. Die besten Filme werden beim Filmfestival Arendsee am 8. September 2018 gezeigt.

Die Standard-Fachbereiche in den Classic-Camps sind seit längerem ausgebucht. Mehr Informationen zu den noch wenigen Restplätzen gibt es hier.

Norman Schenk, der Geschäftsführer der gemeinnützigen YouVista UG, die das Filmcamp trägt, sprach mit der Volksstimme. Der Artikel ist hier nachzulesen.

Rachel Portman erhält Deutschen Filmmusikpreis in Halle (Saale)

Für große Filme wie „Chocolat“, „Marvins Töchter“, „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ oder „Die Herzogin“ schrieb sie den Protagonistinnen passende Filmmusiken auf den Leib, 1997 erhielt sie als erste Filmkomponistin einen Oscar für die „Beste Filmmusik“ in Jane Austens „Emma“: Rachel Portman hat sich mit ihren kreativen Kompositionen in der von Männern dominierten Filmmusikbranche durchgesetzt und wird im Herbst den Deutschen Filmmusikpreis in der Kategorie „International“ erhalten. Der Deutsche Filmmusikpreis wird am 26. Oktober im Steintor-Varieté in Halle (Saale) zum fünften Mal im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt vergeben, Preisträger der vergangenen Jahre waren u.a. Harold Faltermeyer, Klaus Doldinger, Stephen Warbeck, Jeff Beal und Trevor Jones.

Die britische Meisterin der Filmmusik Rachel Portman begann bereits im Alter von 13 Jahren zu komponieren. Nach einem klassischen Musikstudium an der Oxford University wendete sie sich vermehrt der Theaterbühne zu, später dann dem Film. 1992 gelang ihr in Hollywood der Durchbruch mit ihrer Musik zu „Die Herbstzeitlosen“ mit Shirley MacLaine und Marcello Mastroianni in den Hauptrollen. Bis heute schuf sie Scores zu über hundert Filmen verschiedener Genres, doch „emotional drama is my favorite, something with heart“, betonte sie in einem Interview. Die Erschaffung neuer melodischer Themen stellt Rachel Portman in den Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens, zumeist umgesetzt durch klassisches Instrumentarium wie Klavier und Streicher. Geprägt werden ihr Melodienreichtum und ihre Orchestrierung nach eigenem Bekunden sowohl von klassischer Musik wie Schostakowitschs Sinfonien als auch von traditioneller Folklore.

Der Deutsche Filmmusikpreis wird im Rahmen der 11. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt verliehen, die vom 20. bis 27. Oktober 2018 stattfinden. Erstmals werden die Filmmusiktage mit einem Filmmusik-Ball im passend glamourösen Ambiente des historischen Steintor-Varietés eröffnet. Gemeinsam mit den Machern der Filmmusiktage lässt das Steintor-Varieté die schillernde Zeit der Goldenen Zwanziger Jahre wieder aufleben.

Die 11. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt werden in bewährter Weise den zweitägigen Fachkongress mit Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden zum Mittelpunkt haben. Nach der überaus erfolgreichen Premiere im Jahr 2013 gehört die interdisziplinäre Masterclass – Das Orchester zum festen Bestandteil des Programms. Unter der erprobten Leitung von Prof. Benjamin Köthe und Prof. Bernd Ruf erhalten fünf ausgewählte Nachwuchskomponistinnen und Komponisten vom 21. bis 25. Oktober die einmalige Gelegenheit, ihre Kompositionen zu einer Sequenz aus dem Film „Grüffelo“ (2009) auszuarbeiten und direkt von der Staatskapelle Halle einspielen zu lassen. Zum Galakonzert am 27. Oktober in der Oper Halle, wird wieder eine der so entstandenen Kompositionen live zu hören sein. Das Galakonzert ist der stets ausverkaufte Höhepunkt der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Bernd Ruf. Tickets für das Galakonzert sind bereits erhältlich. Der Ticketverkauf für den 1. Filmmusik-Ball beginnt am 28. Mai. 

Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt 2018 ausgelobt

Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt 2018

Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur, die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung loben erneut gemeinsam den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt aus.

Die Teilnehmenden am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt können sich wieder auf attraktive Geldpreise freuen und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs an einem Medienworkshop in Merseburg und an einer mehrtägigen Studienfahrt nach Brüssel teilzunehmen, um die Medienarbeit mit der europäischen Komponente zu verbinden. Auf diese Weise soll nicht nur der Europagedanke, sondern auch die Medienkompetenz im Land gestärkt werden. Die Preise von 3 x 1.000 Euro werden in den Kategorien Jurypreis, Online-Voting-Preis und Publikumspreis vergeben. Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2018. Die Preisverleihung findet voraussichtlich Anfang Dezember 2018 in Magdeburg statt.

Alle Informationen zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt und zu den Teilnahmebedingungen im Detail sind auf www.europamedienpreis.de nachzulesen.

Filmland Sachsen-Anhalt - HIER klappt's

Der Dreh- und Produktionsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf Ihre Projekte im Jahr 2018! Hier gibt es die aktuelle Filmlandbroschüre.

Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg oder das Schloss Wernigerode. Im Drehort Harz entstanden zum Beispiel Filme wie "Die kleine Hexe" (Regie: Michael Schaerer), "Frantz" von Francois Ozon, "Tschick" (Regie: Fatih Akin), "Heidi" und "Das kleine Gespenst" unter der Regie von Alain Gsponer. 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei können alle Projektphasen, von der Vorbereitung über die Herstellung bis hin zur Verbreitung und Präsentation von Film-, Fernseh-, Video- und weiteren audiovisuellen Medienproduktionen gefördert werden. Zum Bereich der Förderung

Das Team der MDM Film Commission unterstützt Filmproduktionen in den drei Ländern und berät Sie bei der Suche nach passenden Motiven.

Online-Konsultation zum „Telemedienauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“

Der öffentlich-rechtliche Telemedienauftrag soll zeitgemäß fortentwickelt werden. Die Rundfunkkommission auf Ebene der Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder nahm am 31. Mai 2017 den Vorschlag der Rundfunkreferenten zur Novellierung des öffentlich-rechtlichen Telemedienauftrags zur Kenntnis. Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt ist federführend für die Staats- und Senatskanzleien der Länder damit beauftragt, eine Online-Konsultation zu dem Vorschlag der Rundfunkreferenten durchzuführen.

Hier gelangen Sie zur Online-Konsultation

Pressemitteilung

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Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen im Medienportal des Landes Sachsen-Anhalt.

Als "Medienminister" ist mir wichtig, dass Medien, Medienunternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Mediennutzer (also wir alle) in Sachsen-Anhalt optimale Bedingungen vorfinden. Diesem Ziel dienen Medien- und Wirtschaftspolitik des Landes. Mit unserem Medienportal wollen wir die reichhaltige Medienszene in Sachsen-Anhalt abbilden und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten, die die Branche bietet.

Viel Spaß beim Surfen wünscht
Ihr Rainer Robra
(Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt)

Hinweise