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Aktuelles zum Medienstandort Sachsen-Anhalt

Corona-Pandemie: Informationen für Medienschaffende

Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie ist auch die Medienbranche in besonderem Maße betroffen. Auf www.coronavirus.sachsen-anhalt.de und auf den Seiten der Mitteldeutschen Medienförderung  erhalten sie aktuelle Informationen zu Hilfsmaßnahmen.

Kultur ans Netz geht in die zweite Runde: Anträge können gestellt werden

Ab sofort können Kulturschaffende in Sachsen-Anhalt Anträge für die Neuauflage des Stipendienprogramms "Kultur ans Netz" bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) stellen. Mit dem Programm gewährt das Land Kulturschaffenden für das Erstellen einer künstlerischen Leistung einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro monatlich, für die Dauer von bis zu drei Monaten.

"Der Landtag hat uns ermöglicht, weitere 4,5 Mio. Euro für die Wiederauflage des Stipendienprogramms einzusetzen. Die Corona-Krise ist zwar noch nicht vorbei, aber wir haben die große Hoffnung, dass sich der Horizont am Kulturhimmel zum Sommer hin deutlich aufhellt. Das Programm gibt bis zu 1000 Kunstschaffenden aus Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich auf ihren künstlerischen Schaffensprozess zu konzentrieren, damit sie beim Neustart der Kultur das Publikum mit neuen Ideen überraschen. Ich bin mir sicher, dass sich viele Menschen - so wie ich persönlich auch - sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung des Kulturbetriebes freuen. Darauf bereitet dieses Programm vor", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Die Anträge können bis 5. Juni 2021 per Onlineverfahren bei der IB gestellt werden.

Die Neuauflage des Stipendienprogramms "Kultur ans Netz" richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die hauptberuflich in den Sparten Musik, Bildende Kunst, Medienkunst, Darstellende Kunst, Literatur und intermedialen Kunstformen tätig sind. Gefördert werden Projekte und Maßnahmen von freiberuflich tätigen Kulturschaffenden, die im Zuge der Einschränkungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie ihren künstlerischen Tätigkeiten nicht nachgehen konnten.

Weitere Informationen zu der Online-Antragsstellung können der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/kreativ-sein/kultur-ans-netz entnommen werden.

Jugendfilmcamp Arendsee im Sommer 2021 - DEIN FILM IN EINER WOCHE

Im Sommer 2021 findet in Arendsee in der Altmark bereits zum achten Mal das Jugendfilmcamp statt. Unter Anleitung von erfahrenen Dozenten drehen junge Leute von 12 bis 26 Jahren in kleinen Teams Kurzfilme und lernen so die verschiedenen Arbeitsbereiche vor und hinter der Kamera kennen. In einer Woche entsteht ein kompletter Film, von der Idee über den Dreh und die Postproduktion bis zur ersten Aufführung. Außerdem gibt es zahlreiche Workshops, die einen tieferen Einstieg in bestimmte Themen ermöglichen: Dokumentarfilm, Drehbuch, Filmmusik & Songwriting, Fotografie, Lichtgestaltung, Sounddesgin, Szenenbild, Stunt/Action und Visual Effects (VFX). Erstmalig im Programm ist in diesem Sommer der Workshop Filmmontage/Schnitt.

Das Programm des Jugendfilmcamp richtet sich an junge Leute von 16 bis 26 Jahren, ebenfalls angeboten werden auch die erfolgreichen Startercamps für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren, als ersten Einstieg in die Welt des Filmemachens und zum Ausprobieren. Vorkenntnisse können gern in aller Form eingebracht werden, sind aber nicht erforderlich. Eine Anmeldung für den Campsommer 2021 ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf www.jugendfilmcamp.de

MDM fördert Film- und Medienprojekte mit über 4,7 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner ersten Sitzung 2021 am 10. März Fördermittel in Höhe von 4.714.300 Euro für insgesamt 31 Projekte vergeben. Weiterhin gewährt die MDM Fördermittel für die Weiterbildungsprogramme TP2 Talentpool (150.000 Euro) und die Akademie für Kindermedien (130.000 Euro).

Die vollständige Pressemitteilung und eine Übersicht zu den geförderten Projekten ist auf www.mdm-online.de verfügbar. 

Trotz Corona-Jahr Fördergeschäft der Mitteldeutschen Medienförderung auf hohem Niveau

Die Bilanz der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) zeichnet sich im herausfordernden Corona-Jahr 2020 durch Kontinuität aus. Die MDM unterstützte mit über 15,2 Millionen Euro insgesamt 146 Film- und Medienprojekte in der Entwicklung, Produktion und Auswertung (zum Vergleich: im Jahr 2019 wurden 175 Projekte mit über 16,3 Millionen Euro bzw. im Jahr 2018 174 Projekte mit über 15,8 Millionen Euro gefördert). Den Fördergeldern standen Ausgaben der Filmproduzenten von rund 33 Millionen Euro in den drei Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegenüber. Damit liegt der Regionaleffekt für Mitteldeutschland bei über 200 Prozent.

Im Jahr 2020 förderte die MDM attraktive Filmstoffe, die sicherlich für ein breites Publikum von Interesse sein werden, darunter "Die Känguru-Verschwörung" (Regie: Marc-Uwe Kling, Alexander Berner), Aelrun Goettes Drama "In einem Land, das es nicht mehr gibt", die Adaption des Kinderbuchklassikers "Der Räuber Hotzenplotz" (Regie: Michael Krummenacher) oder die auf beliebten Kinderbüchern basierenden Projekte "Die Schule der magischen Tiere 2" (Regie: Sven Unterwaldt) und "Elli - Ungeheuer geheim" (Regie: Jesper Møller und Piet de Rycker).

Für die Produktion von 59 Kino- und Fernsehfilmen stellte der Vergabeausschuss der MDM mehr als 12 Millionen Euro zur Verfügung (zum Vergleich: über 11 Millionen Euro für 53 Kino- und Fernsehfilmproduktionen im Förderjahr 2019 bzw. knapp 11 Millionen Euro für 54 Kino- und Fernsehfilmproduktionen im Förderjahr 2018). Hiervon entfielen knapp 3,3 Millionen Euro auf 25 Nachwuchs-Produktionen (zum Vergleich: knapp 3,7 Millionen Euro für 24 Nachwuchsarbeiten im Förderjahr 2019, 2 Millionen Euro für 18 Nachwuchsarbeiten im Förderjahr 2018). Die Unterstützung des Nachwuchses wurde somit im Fördergeschehen der MDM verstetigt.

Der für Medien zuständige Staats- und Kulturminister Rainer Robra und derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, erklärt: "Trotz der Pandemie, ihrer Folgen sowie Herausforderungen, konnte die MDM im vergangenen Jahr erfreulicherweise das Fördergeschäft auf gewohnt hohem Niveau fortführen und damit den Medienstandort Mitteldeutschland mit seinen vielfältigen Dienstleistern nachhaltig stärken. Dazu trägt auch bei, dass neben den jährlichen Mittelzuführungen an die MDM zusätzliche Soforthilfe-Mittel der drei Ländergesellschafter in Höhe von knapp 840.000 Euro für coronabedingt unterbrochene Produktionen und Verleihmaßnahmen sowie 200.000 Euro zur Aufstockung der Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland zur Verfügung gestellt werden konnten. Die damit erzielten wirtschaftlichen Effekte sind auch in Sachsen-Anhalt spürbar angekommen."

Der Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2019 im Rahmen der Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2020 ging an das Luchskino am Zoo in Halle. Weitere sieben Filmtheater aus Sachsen-Anhalt konnten eine Auszeichnung entgegennehmen. Damit die Preisgelder den Betreibern zeitnah zu Gute kamen, wurden sie bereits im Juni 2020 und somit drei Monate früher als sonst ausgezahlt.

Des Weiteren wurde im Südharz für "Immenhof - Das große Versprechen" (Regie: Sharon von Wietersheim) gedreht, für die Produktion "Große Freiheit" (Regie: Sebastian Meise) bot Magdeburg entsprechende Kulissen und "Bilderkriegerin" (Regie: Sonya Winterberg, Roman Kuhn) entstand zum Teil in Halle. Die Hallenser MotionWorks koproduziert "Coppelia" - einen Kinofilm, der Live-Action-Ballet und Animation kombiniert. Und blickt man auf die Starts im vergangenen Jahr stellte Dessau-Roßlau Schauplätze für die Serie "Hausen" (Regie: Thomas Stüber) zur Verfügung. Für die 3. Staffel der High-End-Serie "Deutschland 89" (Regie: Soleen Yusef, Randa Chahoud) fanden zum Teil in Weißenfels und Bad Schmiedeberg Dreharbeiten statt. Auch im Bereich der Postproduktion arbeitete man hier z. B. für den Film "Narziss und Goldmund" von Oscar®-Preisträger Stefan Ruzowitzky.

Beim 16. MDM Nachwuchstag KONTAKT gewann Yves Paradis den KONTAKT-Pitchingpreis in Höhe von 3.000 Euro für seinen animierten Dokumentarkurzfilm "Conversation from another world". Der aus Québec stammende und jetzt in Halle lebende selbstständige Illustrator und Animator Yves Paradis reflektiert in dem Filmprojekt seine eigenen Erfahrungen über den Integrationsprozess in einem fremden Land und das Erlernen einer neuen Sprache.

Obwohl wegen der Corona-Pandemie Filmfestivals abgesagt, nur digital oder mit verkürztem Programm stattfanden, waren auch im Jahr 2020 MDM-geförderte Projekte bei deutschen bzw. internationalen Festivals sowie Preisverleihungen vertreten. Zum Beispiel feierten bei der 70. Berlinale drei geförderte Filme im offiziellen Programm ihre Weltpremiere. Der deutsche Kameramann Jürgen Jürges wurde für seine Arbeit an dem von der MDM unterstützten Drama "DAU. Natasha" von Ilya Khrzhanovskiy und Jekaterina Oertel mit dem Silbernen Bären für eine "herausragende künstlerische Leistung" ausgezeichnet. An das Drama "Father" ("Otac") des serbischen Regisseurs Srdan Golubovic gingen sowohl der Panorama-Publikums-Preis als auch der Preis der Ökumenischen Jury in der Sektion Panorama. Für "Father" steuerte der mitteldeutsche Komponist Mario Schneider, der auch schon mit seinen Dokumentarfilmen über das Mansfelder Land für Aufsehen gesorgt hatte, die Filmmusik bei. Außerdem übernahm Metrix Media GmbH in Halle zu großen Teilen die Ton-Postproduktion. Beim Filmfestival Max Ophüls Preis feierte das auch in Altengrabow gedrehte Kinodebüt "Nur ein Augenblick" von Randa Chahoud seine Uraufführung. Das Drama gewann in Saarbrücken den Preis der Jugendjury, zudem wurde Hauptdarsteller Mehdi Meskar als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Sechs MDM-geförderte Filme waren beim 70. Deutschen Filmpreis für insgesamt elf Preise nominiert. Bei der Verleihung im April 2020 gewann Dani Levys "Die Känguru-Chroniken" eine Lola in der neuen Kategorie Beste visuelle Effekte und Animation. Verfilmt wurde die Komödie u. a. in Bitterfeld-Wolfen.

Für "Sonstige Maßnahmen" wurden 1,3 Millionen Euro aufgewandt (zum Vergleich: 1,5 Millionen Euro im Förderjahr 2019 bzw. 1,2 Millionen Euro im Förderjahr 2018). Darunter sind Medienprojekte des Landes Sachsen-Anhalt zu finden, wie das Werkleitz Festival mit dem Titel "Unter uns - Bildproduktion im Mansfelder Land", das 3. Wissenschafts- und Medienfestival "SILBERSALZ" in Halle und die vollständig digitalen 13. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt unter dem Motto "allein und doch verbunden".

Robra zieht eine positive Bilanz zum Förderjahr 2020: "Erneut zeigt sich die Kreativität und Wettbewerbsfähigkeit der Film- und Medienschaffenden in Sachsen-Anhalt. Denn die Veranstaltungsorganisatoren wurden vor große Herausforderungen gestellt, um Konzepte an sich schnell ändernde Situationen anzupassen oder neu zu denken. Hybride oder digitale Veranstaltungsformate nahmen deshalb zu. Die MDM fungierte in dieser Zeit als vertrauensvoller Partner und unterstützte die Finalisierung vieler Projekte im Rahmen der MDM-Förderung."

Hintergrund

Die MDM unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragstellung ist der Nachweis kultureller und wirtschaftlicher Effekte in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen. Neben Sachsen-Anhalt sind Sachsen und Thüringen sowie der MDR und das ZDF Gesellschafter der MDM. Der Gesamtetat der MDM lag im Jahr 2020 bei knapp 15,5 Millionen Euro, Sachsen-Anhalt stellte im Jahr 2020 über 3,1 Millionen Euro für die Medienförderung in Mitteldeutschland zur Verfügung.

MDM Gründerinitiative MEDIAstart nimmt Fahrt auf

Die MDM-Gründerinitiative MEDIAstart hat ihr siebenköpfiges Kompetenzteam berufen. 29 Gründerteams haben sich für das Programm beworben. Angeführt wird das Kompetenzteam, das die MEDIAstart-Teilnehmer*innen auswählt, von MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen. Ihm zur Seite stehen erfahrene Experten aus den drei mitteldeutschen Bundesländern: Sachsen ist mit Gunnar Dedio (Geschäftsführer LOOKSfilm) und Marina Heimann (Geschäftsführerin der Innovationsplattform futureSAX) vertreten, Sachsen-Anhalt mit Christoph Kukula (Geschäftsführer 42film) und Daniel Worch (Geschäftsführer Univations GmbH - Institut für Wissens- und Technologietransfer) sowie Thüringen mit Marcel Lenz (Geschäftsführer Ostlicht Filmproduktion) und Dirk Wegler (Leiter des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum).

Vorsitzender des Aufsichtsrates der MDM Rainer Robra (Staatsminister, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt): "Mit der Gründerinitiative wollen wir den Branchennachwuchs in Mitteldeutschland unterstützen. Junge Unternehmerinnen und Unternehmer sollen sich hier bestmöglich entwickeln können und so der regionalen Film- und Medienwirtschaft mit ihren innovativen Ideen neue Impulse verleihen. Daher freue ich mich, dass wir auf ein Auswahlgremium mit einem breit gefächerten Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Den Mitgliedern des Kompetenzteams danke ich für ihre Bereitschaft mitzuwirken und sich der herausfordernden Aufgabe zu stellen, unter den zahlreich eingegangenen Bewerbungen die zehn besten auszuwählen."

Im Rahmen von MEDIAstart werden sie mit regionalen und überregionalen Unternehmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt, nehmen an eigens konzipierten Workshops teil und bekommen erfahrene Mentor*innen sowie Business-Coaches zur Seite gestellt. Zudem erhalten sie für die Dauer von einem Jahr einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro.

Weiterführende Informationen und die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite der MDM (www.mdm-online.de).

Sachsen-Anhalt bei der BERLINALE 2021

Vier von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) geförderte Filmproduktionen feiern im Rahmen der 71. Berlinale ihre Weltpremiere: Die Erich-Kästner-Romanverfilmung "Fabian oder Der Gang vor die Hunde" von Dominik Graf wird mit 14 anderen Filmen im Wettbewerb der Berlinale um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Das Drama "Die Welt wird eine andere sein" der Regisseurin Anne Zohra Berrached ist in der Sektion Panorama vertreten. Außerdem läuft der Debütfilm "Mission Ulja Funk" von Barbara Kronenberg in dem Wettbewerb Generation Kplus. Des Weiteren findet sich in der Berlinale Forum Filmauswahl die Produktion "Anmaßung" des Regieduos Chris Wright und Stefan Kolbe.

Der für Medien zuständige Staats- und Kulturminister Rainer Robra und derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der MDM erklärt: "Mitteldeutschland präsentiert sich in diesem außergewöhnlichen Jahr der Berlinale hervorragend. Mit der MDM als Drei-Länder-Beteiligung haben wir ein etabliertes Instrument zur Unterstützung der mitteldeutschen Film- und Medienbranche geschaffen, damit Erfolg versprechende Produktionen entstehen können. Als Medien- und Kulturminister freue ich mich, dass auch das Filmland Sachsen-Anhalt bei den Berlinale-Beiträgen hervorsticht."‎

So wurde "Die Welt wird eine andere sein" der Regisseurin Anne Zohra Berrached ("24 Wochen") neben Leipzig auch in Eisleben und Halle gedreht. Das Drama erzählt von der klugen Naturwissenschaftsstudentin Asli, die sich Mitte der 90er Jahre auf den ersten Blick in den charismatischen Saeed verliebt. Die beiden heiraten und Asli verspricht Saeed niemals seine Geheimnisse zu verraten. Das Paar scheint eine rosige Zukunft vor sich zu haben. Doch dann trifft Saeed eine Entscheidung, die nicht nur Aslis Träume zerplatzen lässt, sondern die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttert.

Der Film "Mission Ulja Funk" von Barbara Kronenberg handelt von der zwölfjährigen Ulja, die einen kleinen Asteroiden entdeckt, der in wenigen Tagen auf die Erde stürzen wird. Als Oma Olga, die streng religiöse Matriarchin der Familie Funk, alles Wissenschaftliche aus Uljas Leben verbannen will, reißt das eigensinnige Mädchen aus und macht sich zusammen mit dem 13-jährigen Henk in einem Leichenwagen auf den Weg zum errechneten Einschlagsort in Weißrussland. Für das Roadmovie, hervorgegangen aus der Initiative "Der besondere Kinderfilm", fanden Dreharbeiten unter anderem im Burgenlandkreis und in Bad Dürrenberg (Nempitz) statt.

Für die Filmproduktionen "Anmaßung" und "Die Welt wird eine andere sein" wurden auch Teile der Bild- und Ton-Postproduktion in Sachsen-Anhalt umgesetzt.

Die 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation ein Festival in zwei Stufen: Vom 1. bis 5. März 2021 wird ein digitales Format für die Filmbranche und akkreditierte Pressevertreter umgesetzt. Vom 9. bis 20. Juni 2021 kann das Publikum beim "Summer Special" in den Kinos von Berlin und Open Air einen Großteil der Berlinale-Filme in Anwesenheit der Filmschaffenden erleben.

Mehr Informationen auch in der aktuellen Digitalausgabe der MDM-Trailer 01/2021.

In der Interviewreihe "MDM goes Berlinale - Im Gespräch mit …" kommen die Produzenten und Regisseur*innen der vier MDM geförderten Berlinale-Beiträge zu Wort.

Robra: Schauspieler profitieren nun auch von der Überbrückungshilfe III

Mittels eines zusätzlichen Moduls im Rahmen der Überbrückungshilfe III vereinbarte die Bundesregierung, kurz befristet Beschäftige in den Darstellenden Künsten im Zeitraum von Januar bis Juni 2021 Zugang zu Hilfen in Höhe von bis zu 7.500 Euro zu ermöglichen. Damit profitieren beispielsweise Schauspieler von dieser neuen Regelung. Die Filmbranche ist durch die Pandemie in eine besonders prekäre Lage gekommen, weil fast keine Filmproduktionen mehr stattfinden.

"Ich hatte mich bei den Verhandlungen mit Nachdruck für eine solche Regelung eingesetzt", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra. "Daher freut es mich umso mehr, dass nun eine wichtige und bislang außen vor gelassene Gruppe Zugang zu den Hilfen bekommt. Bislang hatten sie wegen der oftmals kurzen Beschäftigungszeiten beispielsweise für einen Filmdreh weder Zugang zu ALG I, Überbrückungshilfen oder Kurzarbeitergeld. Diese Lücke ist nun geschlossen", so Robra abschließend.

PM Nr. 040/2021 vom 05.02.2021

Bilanz der Landesregierung: Gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft

Für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 bilanziert die Landesregierung u.a. gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft in Sachsen-Anhalt.

"Unabhängige Medien sind für die Meinungsbildung unverzichtbar. Sachsen-​Anhalt setzt sich daher für eine vielfältige Medienlandschaft ein. Angesichts der Vielzahl neuer Angebote im Internet müssen die öffentlich-​rechtlichen Rundfunkanstalten den wachsenden Anforderungen in der zunehmend digitalen Welt gerecht werden können. Nach dem gemeinsamen Internetangebot von ARD und ZDF für junge Leute, das seit dem 1. Oktober 2016 unter dem Namen "funk" verfügbar ist, wurde ebenfalls unter Federführung Sachsen-​Anhalts mit dem 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag der Telemedienauftrag angepasst. Er gibt seit dem 1. Mai 2019 ARD, ZDF und Deutschlandradio eine zeitgemäße Grundlage für die Neugestaltung ihres Internetangebots. Mit dem Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland wurde von den Ländern ein weiterer Schritt zur Transformation des Rundfunkstaatsvertrages an die digitale Medienwelt auf den Weg gebracht.

Bemühungen die Medienvielfalt auf lokaler und regionaler Ebene zu erhalten, sind fester Bestandteil der Medienpolitik des Landes. Bürgermedien in Sachsen-​Anhalt leisten einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Diskurs. Unter Wahrung deren Programmfreiheit wurde ihre finanzielle Förderung ausgebaut.

Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, wurde mit einem neu aufgelegten Förderprogramm die Medien-​ und Kreativbranche bei der Entwicklung innovativer audiovisueller Medienproduktionen, insbesondere mit interaktiven Inhalten, unterstützt.

Authentische Drehorte, ein Netzwerk aus professionellen Dienstleistern und eine innovative Postproduktion werden von Filmschaffenden weltweit geschätzt. Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM), die Investitionsbank Sachsen-​Anhalt und die Kunststiftung des Landes lösen Finanzierungsfragen und vergeben Fördermittel. Sachsen-​Anhalt hat als Gesellschafter der MDM 2018 seine jährliche Mittelzuweisung auf 3,1 Millionen Euro erhöht. Die eingesetzten Landesmittel fließen vielfach in Form von Auftragsvergaben und als Dienstleistungsnachfragen in die Region zurück. In der MDM wurden die Weichen für den Start einer Gründerinitiative Anfang 2021 gestellt, um junge Medienschaffende in der Region zu halten und die Gründungsaktivität in der Branche zu fördern."

zur vollständigen Bilanz der Landesregierung 

Max Ophüls Preis für besten Dokumentarfilm geht an Regisseurin aus Halle

Der mit 7.500 Euro dotierte Max Ophüls Preis: Bester Dokumentarfilm im Rahmen der Online-Preisverleihung des Saarbrücker Filmfestivals an die Produktion "Stollen" der Regisseurin Laura Reichwald verliehen. Vor der weihnachtlichen Kulisse des Erzgebirges zeichnet die gebürtige Hallenser Regisseurin in "Stollen" das Psychogramm des Dorfes Pöhla zwischen (verklärter) Bergbautradition, Arbeitslosigkeit und dem von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geliebten Gebäckklassiker. Der von der MDM mit 50.000 Euro geförderte Dokumentarfilm der Leipziger Neue Celluloid Fabrik entstand in Koproduktion mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie dem MDR..

Das Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Am Wettbewerb können Regisseure bis zum dritten abendfüllenden Spiel- bzw. Dokumentarfilm teilnehmen. (Quelle: PM der MDM vom 24. Januar 2021 www.mdm-online.de )
 

Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland 2021 – Jetzt bewerben!

Filmtheaterbetreiber in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich ab sofort um die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2021 bewerben. Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) vergibt in diesem Jahr Auszeichnungen im Gesamtwert von 100.000 Euro für herausragende Jahresfilmprogramme mitteldeutscher Kinos. 

Antragsberechtigt sind alle gewerblich betriebenen Filmtheater in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Um die Preise für alternative/nichtgewerbliche Spielstätten können sich Organisationen, Einrichtungen, Initiativen sowie kommunale Kinos bewerben, die sich kontinuierlich für den anspruchsvollen Film engagieren. Aufgrund der Corona-bedingten zeitweiligen Kinoschließungen im Jahr 2020 müssen statt neun nur insgesamt sechs Monate Spielbetrieb nachgewiesen werden.

Die Anträge können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden. Alle Informationen und die Antragsformulare sind unter www.mdm-online.de zu finden.

Die Verleihung der Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland findet im Rahmen der 21. Filmkunstmesse Leipzig (20.-24.09.2021) statt. (Quelle: PM MDM vom 04.02.2021)

Sachsen-Anhalt stellt 1,5 Millionen Euro zur Abmilderung der Coronafolgen in Filmbranche bereit

Auf Antrag von Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und mit Unterstützung des Finanzministeriums hat der Finanzausschuss des Landtages weitere 500.000 Euro zur Abmilderung der Coronafolgen für die Filmbranche in Sachsen-Anhalt freigegeben. Mit den Mitteln sollen nunmehr zusätzlich die Produktionstätigkeiten im TV-Bereich im Rahmen eines von den Ländern geplanten TV-Ausfallfonds abgesichert werden.

Bereits im November wurden 1 Million Euro für die Beteiligung von Sachsen-Anhalt am Ausfallfonds der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für bundes- und ländergeförderte Kinofilm- und hochwertige Serienproduktionen freigegeben. Das Land stellt somit insgesamt 1,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung, um das Risiko von coronabedingten Produktionsunterbrechungen und Produktionsabbrüchen bei Kino- und Fernsehproduktionen und daraus resultierenden existenzgefährdenden Ausfallschäden abzufedern.

"Ich freue mich, dass wir mit den zusätzlichen Mitteln nun auch die Fernsehproduktionen in Sachsen-Anhalt sichern können und in diesen herausfordernden Zeiten so die Produktionsunternehmen in Sachsen-Anhalt unterstützen. Davon profitieren auch die Dienstleister entlang der Wertschöpfungskette einer Film- oder Fernsehproduktion wie beispielsweise im Bereich der Postproduktion", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Mit dem BKM-Ausfallfonds (sog. Ausfallfonds I), an dem sich auch Sachsen-Anhalt mit 1 Million Euro beteiligt, wird das Covid-19-bedingte Ausfallrisiko bei bundes- und landesgeförderten Kino- und hochwertigen Serienproduktionen abgesichert. Ein Großteil der Produktionen ist allerdings im TV-Bereich zu verorten und vom BKM-Ausfallfonds nicht erfasst. Daher wurde zusätzlich zum BKM-Ausfallfonds, von den Ländern ein Ausfallfonds für TV-Produktionen, der sog. Ausfallfonds II erarbeitet, an dem sich auch Sachsen-Anhalt beteiligt. Der TV-Ausfallfonds wird zudem von den auftraggebenden Sendern und Streaminganbietern mitfinanziert. Der Ausfallfonds für TV-Produktionen startet im Januar 2021.

Die Richtlinien und wichtigsten Fragen und Antworten zu beiden Ausfallfonds sind auf der Webseite der Filmförderungsanstalt veröffentlicht.  

Filmland Sachsen-Anhalt - auch in herausfordernden Zeiten entstehen hier Filme

Im Südharz wurde für "Immenhof 2 - Das große Versprechen" (Regie: Sharon von Wietersheim) gedreht, für die Produktion "Große Freiheit" (Regie: Sebastian Meise) bot Magdeburg entsprechende Kulissen, der Jubiläums-Polizeiruf "An der Saale hellem Strande" (Regie: Thomas Stuber) zum 50. Geburtstag der Reihe sowie "Bilderkriegerin" (Regie: Sonya Winterberg, Roman Kuhn) entstanden u. a. in Halle (Saale

Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die eben genannte Saalestadt Halle (Foto: Burg Giebichenstein). Sie war bereits Schauplatz für den Film Noir "Der Geburtstag" (Regie: Carlos A. Morelli) und stellte Drehorte für die Serie "Deutschland 89" (Regie: Soleen Yusef, Randa Chahoud) sowie den Dokumentarfilm "Uferfrauen" (Regie: Barbara Wallbraun). Auch im Bereich der Postproduktion wurde hier gearbeitet, z. B. für den Film "Narziss und Goldmund" von Oscar®-Preisträger Stefan Ruzowitzky, für die Romanverfilmung "Nationalstraße" (Regie: Stepán Altrichter), den Venedig-Beitrag "Die perfekte Kandidatin" (Regie: Haifaa al-Mansour) sowie den mit dem Panorama-Publikums- Preis der 70. Berlinale prämierten "Vater - Otac" (Regie: Srdan Golubovic). Die Hallenser MotionWorks koproduziert "Coppelia" - ein Kinofilm, der Live-Action-Ballet und Animation kombiniert.

Der Dreh-, Postproduktions- und Animationsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf Ihre Projekte im Jahr 2021!

Filmland Sachsen-Anhalt - Filmgespräch zu "Nationalstraße" online anschauen

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie konnte die Veranstaltung "Filmland Sachsen-Anhalt" am 7. Dezember 2020 im historischen Kaminzimmer der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin nicht vor interessierten Gästen stattfinden, sondern wurde als Gesprächsrunde aufgezeichnet. Dieses Programm können Sie nun online anschauen: https://youtu.be/q6vbbXMVFso

Eike Goreczka erläutert, welche Erfahrungen die Produzenten des Hallenser Unternehmens 42Film während der Corona-Krise gemacht haben. Er informiert auch über die Zusammenarbeit mit Partnern aus Tschechien. Außerdem diskutiert der Schriftsteller und Drehbuchautor Jaroslav Rudiš mit Lena Liberta über den Film NATIONALSRASSE und über die Adaption von literarischen Vorlagen.

MDM fördert neue Film- und Medienprojekte mit über 3 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner vierten Sitzung 2020 am 16. Dezember Fördermittel in Höhe von 3.087.070,79 Euro für insgesamt 21 Projekte vergeben.Produktionsförderung erhalten beispielsweise "Die Känguru-Chroniken 2" (X Filme Creative Pool), der Animationsfilm "Elli - Ungeheuer geheim" (Jesper Møller und Piet de Rycker) sowie Gregor Schnitzlers "Die Schule der magischen Tiere 2". (Quelle: PM der MDM vom 17.12.2020)

Weitere Informationen zu diesen und weiteren geförderten Projekten finden Sie in auf www.mdm-online.de

Gewinner des 26. Jugendvideopreises Sachsen-Anhalt stehen fest

Die Sieger des Jugendvideopreises Sachsen-Anhalt 2020 unter dem Motto "Get out" stehen fest. Staats- und Europaminister Rainer Robra hatte die in vollständig digitalem Format stattfindende Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnet. Er zeigte sich beeindruckt von den künstlerischen Leistungen der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher und lobte ihr Engagement unter den aktuellen pandemiebedingten Umständen: "Gerade in Krisenzeiten wie diesen brauchen wir kreative Denker, die sich mit unserer Gemeinschaft auseinandersetzen, debattieren, streiten und auch medial wie künstlerisch ihre Botschaften vermitteln".

"Ich freue mich insbesondere über die Vielzahl an Filmen, die in der neuen Kategorie "Europa - hier und jetzt" eingereicht wurden und die sich auf kreative Art und Weise mit dem Thema Europa und seinen vielfältigen Bezügen zum Leben in Sachsen-Anhalt auseinandersetzten", so Robra. Der Sonderpreis in Höhe von 800 Euro wurde von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur vergeben. Geschichten aus dem europäischen Freiwilligendienst, Beiträge über die Vielfältigkeit Europas, zu unterschiedlichen Lebensverhältnissen in Ost und West sowie über europäische Begegnungen in Zeiten von Corona gehörten zu den Themen, die die jungen Teilnehmenden filmisch inszenierten.

Folgende Gewinnerinnen und Gewinner wurden gekürt:

  • Kategorie "ABC-Teams"
    Freundschaft über und unter Wasser" - Filmpädagogisches Projekt mit der Evangelischen Domgrundschule Magdeburg unter Leitung von Laura Böllstorf und Viktoria Magnucki

  • Kategorie "Sonderpreis Europa - hier und jetzt"
    "Mein Freiwilligendienst in Europa" von Aleš Janoušek, Fabian Erban, Hannah Zake, Johannes Erban, Tessa Buchwitz mit Unterstützung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.

  • Kategorie "Newcomer"
    Platz 1: "Zeitstrafe" von David Brosch
    Platz 2: "Hunger" von Santo Boese

  • Kategorie "Masterclass"
    Platz 1/bester Film: "Gestrandet" von Robert Hirschmann
    Sonderpreis: "Receuillement" von Malvin Jäpel
    Sonderpreis: "Nicht allein" von Alexander Wiese

Dr. Henrike Franz, Leiterin der Abteilung "Internationale Zusammenarbeit, EU-Angelegenheiten, Protokoll und Medienpolitik" in der Staatskanzlei lobte in ihrer Funktion als Jurymitglied den Gewinner in der Sonderkategorie: "Der Beitrag 'Mein Freiwilligendienst in Europa' schafft es, in wenigen Minuten in ehrlicher und kreativer Art und Weise ein breites Publikum nicht nur umfassend über viele spannende Fragen rund um den Europäischen Freiwilligendienst zu informieren, er macht auch neugierig und Lust auf mehr!"

Alle Siegerbeiträge sind auf der offiziellen Website des Jugendvideopreises unter nachfolgendem Link einsehbar: https://jugend-video-preis.de/.

Von insgesamt 75 eingereichten Filmbeiträgen in vier Kategorien wurden durch die jeweiligen Fachjurys 33 Kurzfilme für den Wettbewerb nominiert und im Rahmen der Preisverleihung dem Publikum gezeigt. Die Filmemacherinnen und Filmemacher konnten sich über Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.300 Euro freuen.

Der 26. Jugendvideopreis wurde unterstützt von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Veranstalter ist der Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e. V.

13. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt endeten mit der Live-Übertragung des Galakonzerts auf MDR Klassik und MDR Kultur

Am 21. November 2020 endeten die 13. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Unter dem Motto "allein und doch verbunden" setzte die International Academy of Media and Arts e.V. (kurz IAMA) die Filmmusiktage erstmals vollständig digital um. Das Galakonzert bildete den krönenden Abschluss der Filmmusiktage. Publikum durfte nicht anwesend sein. Dank der Live-Übertragung auf MDR Kultur und MDR Klassik konnte das Programm von zuhause aus verfolgt werden. Das diesjährige Galakonzert war eine Hommage an Maestro Ennio Morricone. Die Staatskapelle Halle begeisterte am Samstagabend unter der Leitung von Bernd Ruf mit einem bewegenden Programm. Es war sowohl ein besonderer Höhepunkt als auch der krönende Abschluss der Filmmusiktage.

Weitere Informationen zu den Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt auf www.filmmusiktage.de

Die 13. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt 2020 sind ein Projekt der International Academy of Media and Arts e.V. (kurz IAMA) in Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Rainer Robra (Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur)

Sachsen-Anhalt unterstützt durch Beteiligung am Ausfallfonds die Kinofilm- und HighEnd-Serienproduktionen im Land

Mit einer Million Euro wird sich das Land Sachsen-Anhalt am Ausfallfonds der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für Kinofilm- und HighEnd-Serienproduktionen beteiligen. Die Mittel wurden auf Antrag der Staatskanzlei mit Unterstützung von Finanzminister Michael Richter vom Finanzausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt am 4. November freigegeben. Um gezielt die Produktionslandschaft in Sachsen-Anhalt zu unterstützen, kann das Land die Mittel für den vom BKM mit Bundesmitteln aufgelegten Ausfallfonds I aufstocken und so Produktionen im Falle eines coronabedingten Ausfallschadens absichern. Coronabedingte Produktionsunterbrechungen und Produktionsabbrüche bei von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) geförderten Kinofilm und HighEnd-Serienproduktionen sollen so abgefedert und eine Steigerung der Produktionstätigkeiten ermöglicht werden.

"Auch Dienstleister und Postproduktionsunternehmen in Sachsen-Anhalt sind vom coronabedingten Rückgang von Produktionstätigkeiten betroffen. Mit der Beteiligung am Ausfallfonds I wollen wir die Produktionstätigkeiten sichern und damit zur besseren Auslastung betroffener Unternehmen und zum Erhalt von Strukturen im Bereich der Filmwirtschaft in Sachsen-Anhalt beitragen", so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Hintergrund:

Der Ausfallfonds zur Gewährung von Billigkeitsleistungen zum Ausgleich des COVID-19-bedingten Ausfallrisikos in der deutschen Kinofilm- und HighEnd-Serienproduktionen (sog. Ausfallfonds I) ist Teil des Bundesprogramms "Neustart Kultur" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Der Bund stellt hierfür 50 Mio. Euro zur Verfügung. Die Länder können sich dem Fonds anschließen.

Zukunftsprogramm Kino - Kofinanzierungsmöglichkeit für Filmtheater in Sachsen-Anhalt

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat die Fördergrundsätze für die strukturelle und nachhaltige Förderung von Kinos ("Zukunftsprogramm Kino") mit Blick auf die aktuelle coronabedingte Krisenlage geändert. Mit der am 13. Oktober 2020 veröffentlichten "Förderrichtlinie des Landes Sachsen-Anhalt über die Gewährung von Zuwendungen zur strukturellen und nachhaltigen Förderung der Filmtheater in Sachsen-Anhalt ("Zukunftsprogramm Kino")" der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur wird eine Kofinanzierungsmöglichkeit zu dem BKM-Programm in Kraft gesetzt. 

Das Antragsformular ist ausgefüllt und von dem/der Antragsteller/in unterschrieben inkl. aller Anlagen per Post an die angegebene Adresse der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur zu übersenden. Datenschutzhinweise finden Sie hier.

SILBERSALZ Science & Media Festival 2020 - Ein Rückblick

Das SILBERSALZ Science & Media Festival fand vom 14. bis 18. Oktober 2020 mit einem vielfältigen Programm von Filmen, Vorträgen und Ausstellungen statt, die sich unserer "Heimat Erde" widmen.

Die atemberaubende Installation BOREALIS von Dan Archer brachte die farbenfrohen Polarlichter mithilfe künstlicher Wolken und Laserstrahler nach Halle. In der Ulrichskirche waren die Fotografien von Esther Horvath zu sehen: EXPEDITION ARKTIS nahm Sie mit an Deck des Forschungsschiffs Polarstern und Expeditionsreise im arktischen Ozean. Nichts für schwache Nerven war die Installation ARCHIBIO des Künstlers Andrej Boleslavsky: Metergroße Projektionen von Bakterien, Pilzen und Ameisen bewegtten sich entlang der Mauern des Innenhofes des Kunstmuseums Moritzburg. 

Das Lyonel-Feininger-Gymnasium und die Hochschule Merseburg zeigten ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Klima. Die Franckesche Stiftung boten Führungen "Im Steinbruch der Zeit" an. 

Außerdem: 15 packende Filme - darunter exklusive Premieren, Kurzfilme und Packendes um Mitternacht - sechs Talks mit bekannten Expert*innen und drei faszinierende Installationen boten die Möglichkeit an aktuellen Diskursen über Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft teilzunehmen.

Einen Rückblick auf das SILBERSALZ Science & Media Festival 2020 finden Sie auf www.silbersalz-festival.com 

Übrigens der Termin für das nächste SILBERSALZ Science & Media Festival steht schon fest: vom 23. bis 27. Juni 2021 - natürlich wieder in Halle (Saale)!

Preis der DEFA-Stiftung für Puschkino in Halle (Saale)

Die DEFA-Stiftung würdigt in diesem Jahr Kinos, die sich mit ihrem Programm im besonderem Maße um das Filmerbe verdient gemacht haben. Dazu zählt auch das Puschkino in Halle (Saale). Die für den 20. November geplante Preisverleihung wird ersetzt durch das Wochenende des DEFA-Films vom 20. bis 22. November. Kinos können für den genannten Zeitraum DEFA-Filme ohne die sonst übliche Filmmiete buchen. Die anfallenden Gebühren übernimmt die DEFA-Stiftung.

Mehr Informationen auf der Webseite der DEFA-STIFTUNG. 

Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2020 verliehen

Im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig hat die MDM die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2020 an 29 gewerbliche Kinos und neun alternative Spielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verliehen. Die Preisträger waren in diesem Jahr bereits im Juni verkündet worden, um die Filmtheater in der Corona-Krise zeitnah zu stärken. Am 15. September erfolgte in den Salles de Pologne die feierliche Übergabe der Urkunden. Die Gesamtsumme der Preisgelder wurde 2020 einmalig auf 300.000 Euro verdreifacht. Zudem erhielten in diesem Jahr alle Filmtheater eine Auszeichnung, die sich um die Kinoprogrammpreise beworben hatten. Der Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2019 ging an das Luchskino am Zoo in Halle (Saale). Die Auszeichnung ist mit einer Prämie in Höhe von 20.000 Euro dotiert.

Mit dem Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2019 einer alternativen/nichtgewerblichen Abspielstätte, verbunden mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro, zeichnete die unabhängige Expertenjury die Cinémathèque Leipzig aus.

Alle diesjährigen Preisträger finden Sie hier.

BKM startet 50 Millionen Euro Ausfallfonds zur Absicherung von Kinofilm- und Serienproduktionen

Der Bund finanziert ab sofort einen Ausfallfonds mit 50 Millionen Euro für Kinofilm- und Serienproduktionen. Damit sollen Covid19-bedingte Produktionsstörungen abgefedert und so eine Wiederaufnahme der Produktion von Kinofilmen und High End-Serien in Deutschland ermöglicht werden. Der Ausfallfonds ist Teil des Programms NEUSTART KULTUR, aus dem insgesamt 165 Millionen Euro für die Unterstützung der Filmbranche vorgesehen sind. 

Der Ausfallfonds erfasst die Produktion von Kinofilmen und High End-Serien, die bereits durch eines der Filmförderinstrumente des Bundes (DFFF, GMPF, FFG und kulturelle Filmförderung der BKM) gefördert sind. Produktionen mit einem majoritären Förderanteil des Bundes werden im Schadensfall mit bis zu 1,5 Millionen Euro durch die BKM unterstützt. Produktionen, die majoritär durch die Länder gefördert sind, erhalten bundeseitig im Schadensfall bis zu 750.000 Euro zusätzliche Unterstützung. Der Ausfallfonds wird vom 11. September 2020 bis zum 30. Juni 2021 laufen und durch die Filmförderungsanstalt (FFA) unter Einbindung externer Expertise der Versicherungswirtschaft abgewickelt.

Alle relevanten Informationen, Antragsformulare und FAQs zum Ausfallfonds sind online abrufbar

(Quelle: BKM Pressemitteilung vom 11.09.2020)

Yves Paradis aus Halle (Saale) erhält MDM-Nachwuchspreis

Beim 16. MDM Nachwuchstag KONTAKT am 09. September hat Yves Paradis den KONTAKT-Pitchingpreis in Höhe von 3.000 Euro für seinen animierten Dokumentarkurzfilm "Conversation from another world" gewonnen. Der aus Québec stammende und jetzt in Halle (Saale) lebende selbstständige Illustrator und Animator Yves Paradis reflektiert in dem Filmprojekt seine eigenen Erfahrungen über den Integrationsprozess in einem fremden Land und das Erlernen einer neuen Sprache. 

Die Jury sprach zudem eine lobende Erwähnung für den Coming of Age-Film "Jonja" von Anika Mätzke aus.

Der Jury zur Vergabe des Förderpreises gehörten Susanne Aßmann (Filmemacherin), Thomas Beyer (MDR), Tanja Georgieva-Waldhauer (Produzentin, Elemag Pictures), Franka Sachse (Filmemacherin/Bauhaus-Universität Weimar) und Jörg Schneider (ZDF - Das kleine Fernsehspiel) an.

Insgesamt präsentierten 14 mitteldeutsche Talente beim MDM Nachwuchstag 2020 neun Filmprojekte vor fast 100 anwesenden Filmschaffenden im Kaisersaal in Erfurt. (Quelle: MDM Pressemitteilung vom 10.09.2020 www.mdm-online.de )

Von Monstern und anderen Mysterien – die MDM fördert neue Filmprojekte mit fast 4,3 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner dritten Sitzung 2020 am 2. September Fördermittel in Höhe von 4.295.221,91 Euro für insgesamt 36 Projekte vergeben.

Weitere Informationen zu allen geförderten Projekten sind hier (PM der MDM) und hier (Übersicht Förderentscheidungen) zu finden. 

Kulturminister Robra besucht Jugendfilmcamp in Arendsee

Staats- und Kulturminister Rainer Robra besucht am 26. August das Jugendfilmcamp Arendsee. Das Jugendfilmcamp Arendsee und das Filmfestival Arendsee sind Projekte der YouVista UG mit Sitz in Arendsee. Das Jugendfilmcamp wurde erstmals 2011 durchgeführt. In der jetzigen Form findet das Camp 2020 zum siebenten Mal statt.

Weitere Informationen unter: http://www.jugendfilmcamp.de/  

EU erleichtert Kreditvergabe für Kultur- und Kreativbranche in der Coronakrise

Die Europäische Kommission und der Europäische Investitionsfonds (EIF) wollen Kultur- und Kreativunternehmen in der Coronakrise den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern. Dazu haben  die Garantiefazilität für den kulturellen und kreativen Sektor angepasst, um Unternehmen mehr Flexibilität bei der Rückzahlung von Darlehen zu ermöglichen, die über Finanzintermediäre wie Banken und Sparkassen durchgereicht werden. Damit sollen die durch die Coronakrise verursachten wirtschaftlichen Engpässe abgemildert werden. Profitieren werden verschiedene Kreativbranchen, darunter Nachrichtenmedien, audiovisuelle Medien, Design, bildende Kunst, Musik und Architektur.

Die neuen Unterstützungsmaßnahmen werden ab August 2020 verfügbar sein und gelten rückwirkend für Kredite, die ab dem 1. April 2020 fällig werden. Dies wird im Rahmen der bestehenden Garantiefazilität für den kulturellen und kreativen Sektor über einen neuen Aufruf erfolgen. (Pressemitteilung der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland vom 29. Juli 2020)

Mehr Informationen auf der Webseite der Europäischen Union.

Zukunftsprogramm Kino II für pandemiebedingte Investitionen der BKM startet im August

Die Förderung soll ortsfesten Kinos, die die strukturellen und/oder kulturellen Antragsvoraussetzungen des Zukunftsprogramm Kino in der Fassung vom 18.5.2020 nicht erfüllen, bei ihrem wiederaufgenommenen Betrieb nach der pandemiebedingten Schließung unterstützen. Kinos, die die Antragsvoraussetzungen des Zukunftsprogramm Kino in der Fassung vom 18.5.2020 erfüllen, sind nicht antragsberechtigt.

Anträge können ab dem 1. August 2020 gestellt werden.

Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Kosten für investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen zur Reduzierung von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in den öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen des Kinos. Gefördert werden u.a. auch bargeldlose Kassensysteme, Online-Ticketing-Systeme sowie nachhaltige und umweltschonende Verfahren wie die Modernisierung und der Einbau von sanitären Einrichtungen und Klima- bzw. Belüftungssysteme.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung der BKM von 15. Juli 2020

BKM vergibt Kinoprogrammpreise 2020

Als Auszeichnung der Kinos für ein kulturell herausragendes Jahresfilmprogramm vergibt die Staatsministerin und Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) jedes Jahr Kinoprogrammpreise. Neben Preisen für ein gutes Dokumentar- und Kurzfilmprogramm umfassen sie auch Sonderpreise für Kinder- und Jugendfilmprogramme. Die Kinoprogrammpreise wurden in diesem Jahr von 1,8 Millionen auf 2 Millionen Euro erhöht, um auch hiermit zur Abmilderung der Corona-Folgen beizutragen. Am 15. Juli wurden die Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2020 vergeben. Der Preis geht in diesem Jahr an 254 Kinos.

Unter den Preisträgern sind auch Kinos aus Sachsen-Anhalt

  • Burg Theater in Burg
  • LUCHSkino am Zoo in Halle/Saale
  • PUSCHKINO in Halle/Saale
  • ZAZIE Kino und Bar in Halle/Saale 
  • Studiokino in Magdeburg
  • Central Kino in Wittenberg

Alle Informationen und eine vollständige Liste der Preisträger können Sie auf der Webseite der BKM einsehen. 

Kinostart für "Der Geburtstag" mit Drehort in Halle/S. am 25. Juni

In seinem zweiten Langfilm erzählt der gebürtige Uruguayer Morelli nach eigenem Drehbuch vom getrennt lebenden Ehepaar Matthias (Mark Waschke) und Anna (Anne Ratte-Polle), die gemeinsam die Geburtstagsfeier für ihren siebenjährigen Sohn Lukas ausrichten. Als am Ende der Party eines der Kinder nicht von seinen Eltern abgeholt wird, setzt sich eine rasante Kette von Ereignissen in Gang. Die Dreharbeiten fanden vollständig in Halle (Saale) statt. Als Kameramann fungierte der gebürtige Hallenser Friede Clausz („24 Wochen”). Der Film startet am 25. Juni im Kino.   

Robra gratuliert den Gewinnern der Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland - Hauptpreis geht nach Halle/Saale

Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) hat ihre Kinoprogrammpreise einmalig verdreifacht und Auszeichnungen im Wert von insgesamt 300.000 Euro an 29 gewerblich betriebene Kinos sowie neun alternative/nicht-gewerbliche Abspielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben. Um die mitteldeutschen Kinos in der existenzbedrohenden Corona-Krise zu stärken, erhalten alle Filmtheater eine Auszeichnung, die sich für die Kinoprogrammpreise 2020 beworben haben.  Der Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2019 geht an das Luchskino am Zoo in Halle (Saale). Die Auszeichnung ist mit einer Prämie in Höhe von 20.000 Euro dotiert. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra, erklärte: "Ich gratuliere allen Preisträgen. Sie tragen mit Ihrem Engagement zur Stärkung der Kinolandschaft bei. Außerdem sorgen Sie mit Ihrer hervorragenden Arbeit dafür, dass insbesondere auch anspruchsvolle deutsche Filme einem breiten Publikum zugänglich sind. Ganz besonderes freue mich, dass in diesem Jahr ein Kino aus Sachsen-Anhalt mit dem Hauptpreis der MDM-Kinoprogrammpreise ausgezeichnet wurde. Weiteren sieben Sachsen-Anhalt-Kinos wurden Geldprämien zugesprochen. Das in diesem Jahr erhöhte Preisgeld trägt hoffentlich dazu bei, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie der ausgezeichneten Kinos abzumildern, so dass die Kinoliebhaber in Mitteldeutschland auch in Zukunft ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm genießen können."

Weitere Auszeichnungen für Kinos in Sachsen-Anhalt gehen an:

  • Puschkino in Halle (Saale)
  • Burg Theater in Burg
  • Studiokino in Magdeburg
  • Zazie Kino und Bar in Halle
  • Central Theater in Thale
  • Domstadtkino in Merseburg
  • Volkslichtspiele in Wernigerode

Weitere Informationen zu den Kinoprogrammpreisen Mitteldeutschland finden Sie auf www.mdm-online.de 

BKM erleichtert Investitionszuschüsse für die Kinobranche

Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisenlage erleichtert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Förderkriterien des Zukunftsprogramms Kino, das am 9. März 2020 gestartet ist. Für eine investive Förderung der Kinos stehen in diesem Programm allein im Jahr 2020 rund 17 Millionen Euro bundesseitig zur Verfügung.

Folgende Änderungen der Fördergrundsätze sind vorgesehen:

  • Anhebung der maximalen Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung von 40 % auf 80 % der förderfähigen Kosten.
  • Die übrigen 20 % zur Schließung der Finanzierung können durch komplementäre Förderungen oder den Eigenanteil der Kinos gedeckt werden.
  • Verzicht auf eine zwingende Kofinanzierung durch investive Förderprogramme der Länder.

Die geänderten Fördervoraussetzungen sind befristet bis zum 31.12.2020. Die Antragstellung beim Zukunftsprogramm Kino und weitere Informationen zu den erleichterten Bedingungen sind demnächst auf der Internetseite der Filmförderungsanstalt (FFA) unter www.ffa.de abrufbar.

MDM fördert neue Filmprojekte mit über 3 Million Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner zweiten Sitzung 2020 am 05. Mai Fördermittel in Höhe von 3.028.250,53 Euro für insgesamt 26 Projekte vergeben. (Quelle: PM der MDM vom 6. Mai 2020) Mehr Informationen auf der Webseite der Mitteldeutschen Medienförderung .

Eine LOLA für die "Känguru-Chroniken"

Bei der Verleihung des 70. Deutschen Filmpreises am Freitagabend gewann Dani Levys Komödie "Die Känguru-Chroniken" eine Lola in der neu geschaffenen Kategorie Beste visuelle Effekte und Animation.
Der Preis ging an die VFX-Supervisoren Jan Stoltz und Claudius Urban, unter deren Federführung der tierische Protagonist bei den Effektspezialisten Trixter zum Leben erweckt wurde. Gesprochen wird das Känguru von seinem Schöpfer Marc-Uwe Kling, der auch das Drehbuch verfasste. Am Set gab Komiker Volker Zack in einem Motion-Capturing-Anzug das Känguru-Double. Gedreht wurde der Film u.a. in Thalheim und auch die Produktion fand in Teilen in Sachsen-Anhalt statt.

Der Deutsche Filmpreis ist die höchstdotierte und wichtigste Auszeichnung für den deutschen Film. Die rund 2000 Mitglieder der Deutsche Filmakademie entscheiden alljährlich über die Vergabe der Lolas, die mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von knapp drei Mio. Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert sind. (PM der Mitteldeutschen Medienförderung vom 25. April 2020)

Das Jugendfilmcamp Arendsee dokumentiert online die Coronakrise

Das Jugendfilmcamp Arendsee produziert in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung InfluenZAR 2020 - ein neues Videotagebuch, welches sich mit den Mitteln des Dokumentarfilms berichtend, reflektierend und analysierend mit der gegenwärtigen Situation auseinandersetzt. Schnell, jung, kreativ, authentisch, kritisch und visionär! Die fertigen Filme werden regelmäßig und zeitnah auf der neuen Homepage www.jugendfilmcamp.online und auf den Social-Media-Kanälen des Jugendfilmcamps Arendsee und der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht. (Quelle: PM vom 12. April 2020 Jugendfilmcamp Arendsee)

Drei Preise für MDM-geförderte Produktionen bei der 70. Berlinale

Der deutsche Kameramann Jürgen Jürges ist für seine Arbeit an dem von der MDM unterstützten Drama "DAU. Natasha" von Ilya Khrzhanovskiy und Jekaterina Oertel mit dem Silbernen Bären für eine "herausragende künstlerische Leistung" ausgezeichnet worden. An das Drama "Father" ("Otac") des serbischen Regisseurs Srdan Golubovic gingen sowohl der Panorama-Publikums-Preis als auch der Preis der Ökumenischen Jury in der Sektion Panorama.

Die Mitteldeutsche Medienförderung war in diesem Jahr mit drei Filmproduktionen in den offiziellen Programmsektionen der Berlinale vertreten. Weitere zwölf Werke waren in der Reihe "Lola At Berlinale" zu sehen. (Quelle: PM MDM 06/2020; www.mdm-online.de)

Sachsen-Anhalt bei der BERLINALE 2020

Drei Filme, die mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) entstanden sind, wurden im Rahmen der 70. Berlinale präsentiert und feierten dort ihre Weltpremiere: "Father" des serbischen Regisseurs Srdan Golubovic, die internationale Koproduktion "DAU. Natasha" der Regisseure Ilya Khrzhanovsky und Jekaterina Oertel im Wettbewerb sowie der dokumentarische Film "DAU. Degeneration" von Ilya Khrzhanovskiy und Ilya Permyakov im Berlinale Special.

Der für Medien zuständige Staats- und Kulturminister Rainer Robra und derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, erklärt: "Mit der MDM unterstützen wir Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die kulturell relevant und wirtschaftlich erfolgversprechend sind. Mitteldeutschland ist in diesem Jubiläumsjahr der Berlinale gut vertreten. Als Medien- und Kulturminister freue ich mich, dass auch das Filmland Sachsen-Anhalt sich bei den Berlinale-Beiträgen wiederfindet."‎

So steuerte für "Father" der mitteldeutsche Komponist Mario Schneider, der auch schon mit seinen Dokumentarfilmen über das Mansfelder Land für Aufsehen gesorgt hatte, die Filmmusik bei. Außerdem übernahm Metrix Media GmbH in Halle zu großen Teilen die Ton-Postproduktion. Das von der Leipziger Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH koproduzierte Drama wird in der Sektion Panorama zu sehen sein.

Den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhielt die britische Schauspielerin und Oscar®-Preisträgerin Helen Mirren. 2008 drehte der Regisseur Michael Hoffman mit ihr und Christopher Plummer für "Ein russischer Sommer" u. a. in Sachsen-Anhalt, wobei sie den Begriff "Sexy-Anhalt" für das Filmland prägte. Die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin widmen ihr eine Hommage.

Gemeinsam mit der Berlinale und German Films präsentierte die Deutsche Filmakademie die zum Deutschen Filmpreis 2020 vorausgewählten Filme. In der Reihe Lola at Berlinale befanden sich zwölf von der MDM-geförderte Werke und damit auch zahlreiche Sachsen-Anhalt-Produktionen wie "Und der Zukunft zugewandt" von Bernd Böhlich (Dreh in Magdeburg und Burg), "Das Vorspiel" von Ina Weisse (Dreh in Halle) sowie "Narziss und Goldmund" von Stefan Ruzowitzky (Postproduktion in Halle).

Robra: "Elf der zwölf vorausgewählten Filme haben einen entsprechenden Sachsen-Anhalt-Bezug - sei es über Dreharbeiten, Postproduktion oder auch die Beteiligung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) als ein verlässlicher Finanzierungspartner für die Filmbranche. Ich sehe gute Chancen, dass einige Filme davon als Nominierte zum diesjährigen Deutschen Filmpreis am 11. März 2020 bekanntgegeben werden."

Beim MDM-Empfang zur Berlinale präsentierte sich das Postpro Network Halle,eine  Interessengemeinschaft, der die Firmen digital images GmbH, ARRI Media GmbH, Metrix Media GmbH, Klangfee Media Sound, Robert Lacroix Film und das MMZ Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle (Saale) GmbH angehören. Die genannten Postproduktionsdienstleister sind in Halle angesiedelt, decken das komplette Spektrum im Bereich der Filmpostproduktion ab und erbringen so einen wichtigen Regionaleffekt für Sachsen-Anhalt.

Das Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ war in diesem Jahr das Thema beim Berlinale-Presse-Café in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin, um am Rande der Internationalen Filmfestspiele Berlin auf das Potential des Mitteldeutschen Medienstandortes aufmerksam zu machen. An dieser Veranstaltung, zu der Robra eingeladen hatte, wirkten u. a. Claas Danielsen, Geschäftsführer der MDM, sowie die Tiefseeforscherin Prof. Dr. Antie Boetius mit. Programmpunkte wie eine Auswahl von Filmen, Kunstwerken, Live-Performances und Workshops wurden vorgestellt. Das Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ, das vom 25. bis 28. Juni 2020 seine dritte Auflage in Halle erfährt, findet unter dem Motto "Heimat Erde" statt. Aktuelle Debatten zu Biodiversität, Nachhaltigkeit und globalem Wandel werden dabei aufgegriffen.

"Ich bedanke mich bei der Robert Bosch Stiftung, ohne deren finanzielle Unterstützung das für Sachsen-Anhalt bedeutsame Festival in Halle nicht umzusetzen wäre. Natürlich sind auch diverse regionale sowie überregionale Partner dabei, um die Verknüpfung von Wissenschaft und Medien weiterzudenken und den Menschen vor Ort zu vermitteln. Hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle", so der Staatsminister.

Zum ersten Mal live im Kino wurde in vier deutschen Städten, darunter in Halle, ‎mit Unterstützung von ZDF/3sat die Eröffnungsgala der 70. Berlinale sowie im Anschluss die Weltpremiere des Eröffnungsfilms "My Salinger Year" übertragen.

"Das Mädchen mit den goldenen Händen" - Filmdreh in Zeitz

Schauspielerin Katharina Marie Schubert gibt mit "Das Mädchen mit den goldenen Händen" ihr Langfilmdebüt als Autorin und Regisseurin. Darin fährt die junge Lara (Birte Schnöink) anlässlich des 60. Geburtstages ihrer Mutter (Corinna Harfouch) in ihre frühere Heimatstadt in Sachsen-Anhalt. Ihre Ankunft ist für beide der Auftakt zu einer emotionalen Tour de Force. Noch bis 3. März wird in Zeitz und Umgebung sowie in Berlin gedreht.

Erfolgreiches Drehende für Haunted-House-Serie "Hausen"

Nach 87 Drehtagen in Berlin und Mitteldeutschland fiel die letzte Klappe für das von Lago Film produzierte Sky Original "Hausen", das vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und dem German Motion Picture Fund (GMPF) gefördert wurde. Am Set in den ehemaligen Junkerswerken Dessau haben sich versammelt: Die Darsteller Charly Hübner und Constanze Becker, Dr. Henrike Franz (Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt), Ayla Güney (MDM), Marcus Ammon (SKY), Thomas Stuber (Regisseur), Claas Danielsen (MDM), Dr. Markus Görsch (MDM) und Produzent Marco Mehlitz (Lago Film).

MDM fördert neue Film- und Medienprojekte mit über 4,6 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner ersten Sitzung 2020 am 23. Januar Fördermittel in Höhe von 4.619.000 Euro für insgesamt 31 Projekte vergeben. (Quelle: PM der MDM vom 27. Januar 2020)

Weitere Informationen zu den geförderten Projekten auf der Webseite der MDM.

"Ein verborgenes Leben" feierte Deutschlandpremiere im Luchs Kino am Zoo in Halle (Saale)

Am 21. Januar fand im Luchs Kino am Zoo in Halle (Saale) die Deutschlandpremiere von "Ein verborgenes Leben" (Regie: Terrence Malick) u.a. mit Hauptdarsteller August Diehl und Produzent Markus Loges statt. Malick erzählt die hierzulande kaum bekannte Geschichte des österreichischen Kriegsdienstverweigerers und NS-Widerständlers Franz Jägerstätter. Der gläubige Katholik hatte zunächst still gegen den Nationalsozialismus rebelliert, in dem er 1938 bei der Volksabstimmung gegen den Anschluss Österreichs an Deutschland stimmte und sich immer weiter aus dem öffentlichen Gemeindeleben zurückzog. Im März 1943 verweigerte Jägerstätter den Wehrdienst, daraufhin kam er erst nach Linz, dann nach Berlin-Tegel ins Gefängnis. Wegen "Wehrkraftzersetzung" wurde der 26-Jährige zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Papst Benedikt XVI. sprach Jägerstätter 2007 selig.

Der Film startet am 30. Januar 2020 in den Kinos.

"Das Vorspiel" mit Nina Hoss - Ausverkaufte Premiere im LUCHS.Kino am Zoo in Halle (Saale) zum Start des Filmjahres 2020 in Sachsen-Anhalt

Am 15. Januar 2020 feierte im ausverkauften LUCHS.KINO AM ZOO in Halle (Saale) der Film "Das Vorspiel" (Regie: Ina Weisse) seine Premiere. Für das Drama wurde 2018 unter anderem in der Saalestadt gedreht. Die Produktion des Films wurde von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt. Der Film läuft ab 23. Januar 2020 in den deutschen Kinos.

Die Hauptdarstellerin Nina Hoss wurde für ihre Rolle als Berliner Geigenlehrerin Anna Bronsky beim Filmfestival von San Sebastián mit der Silbernen Muschel als beste Schauspielerin ausgezeichnet.  

 

Im Jahr 2020 starten noch eine Reihe weiterer deutscher Filme, bei denen Dreharbeiten oder Teile der Postproduktion in Sachsen-Anhalt erfolgten. So zum Beispiel:

  • 16.01.20 "Vom Gießen des Zitronenbaums" (Regie: Elia Suleimann)
  • 05.03.20 "Helmut Newton - The Bad and the Beautiful" (Regie: Gero von Boehm)
  • 05.03.20 "Die Känguru-Chroniken" (Regie: Dani Levy)
  • 12.03.20 "Narziss und Goldmund" (Regie: Stefan Ruzowitzky)
  • 02.04.20 "Uferfrauen" (Regie: Barbara Wallbraun)
  • 23.04.20 "Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess" (Regie: Steven Waterlood)
  • 28.05.20 "Der Geburtstag" (Regie: Carlos A. Morelli)

Sachsen-Anhalt ist ein filmfreundliches Bundesland. Drehbuchautoren und Drehbuchautorinnen, Produzenten und Produzentinnen sowie Regisseure und Regisseurinnen, die hier schon gearbeitet haben, geben regelmäßig sehr positive Rückmeldungen. 

Für 2020 sind bereits weitere Dreharbeiten in Sachsen-Anhalt für Serien und Filme angekündigt:

  • "Hausen" (Regie: Thomas Stuber), Mystery, Serie, Lago Film GmbH
  •  "Dinge, die da kommen" (Regie: Peter Bräunig), Webdoc, Serie, BLENDE39 Filmproduktion
  •  "Immenhof Teil 2" (Regie: Sharon von Wietersheim), Spielfilm, RICH AND FAMOUS FILM GMBH

Wir halten Sie an dieser Stelle regelmäßig auf dem Laufenden.

Filmland Sachsen-Anhalt

Im Jahr 2019 wurden viele Filme in den Kinos gezeigt, in denen Sachsen-Anhalt steckt:

In der Altmark wurde für "Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers" von Sharon von Wietersheim gedreht. Für die Verfilmung des Kinderbuches "Latte Igel und der magische Wasserstein" (Regie: Regina Welker, Nina Wels) fanden Animations-, Filmmusik- und Postproduktionsarbeiten in Halle (Saale) statt. Außerdem wurde für "Und der Zukunft zugewandt" (Regie: Bernd Böhlich) in Magdeburg und Altengrabow bei Möckern gedreht.
Der Kinofilm "Gundermann" (Regie: Adreas Dresen) entstand u. a. in Sachsen-Anhalt und wurde im Frühjahr 2019 sogar mit dem Deutschen Filmpreis in 6 Kategorien ausgezeichnet.

Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg. Dort wurde bereit die internationale Produktion "Heritage - Ein dunkles Erbe" (Regie William von Tagen) gedreht. Der "Drehort Harz" bot die Kulisse für den experimentellen Kurzfilm "Umbra" (Regie: Johannes Krell, Florian Fischer), der bei der 69. Berlinale mit dem Goldenen Bären geehrt wurde.

Der Dreh- und Postproduktionsstandort Sachsen-Anhalt freut sich auf ihre Projekte im Jahr 2020!

Latte Igel und der magische Wasserstein feiert Premiere in Halle

Am 9. Dezember feierte Latte Igel und der magische Wasserstein von Nina Wels und Regina Welker im The Light Cinema in Halle (Saale) seine Premiere. Kinostart für den von Dreamin' Dolphin produzierten Animationsfilm ist der 25. Dezember. Dann schickt Koch Films das tapfere Igelmädchen Latte zusammen mit dem Eichhörnchen Tjum auf eine abenteuerliche Reise, um den magischen Wasserstein vom Bärenkönig Bantur zurück zu bekommen.

„Heritage“ - Großartige Filmpremiere vor ausverkauftem Haus

Mit 340 Karten war die Premiere des amerikanischen Politthrillers "Heritage - Ein dunkles Erbe" im Kino Halberstadt am gestrigen Donnerstag (5. Dezember 2019) nahezu ausverkauft. Der Drehort Halberstadt und Umgebung spielen eine große Rolle in dem Film. Viele Landmarken der Region sind darin wiederzuerkennen wie etwa das alte Stadtbad in Halberstadt oder die Stabkirche in Stiege. Aber nicht nur das lockte viele Besucher ins Kino. Darsteller des Films waren persönlich nach Halberstadt gekommen und selbst ganz gespannt auf den Streifen, den sie bisher noch nicht gesehen hatten. 

In lockerer und ungezwungener Atmosphäre stellten sich William von Tagen, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur und die Schauspieler Luisa Wietzorek, Peter Lohmeyer und Ronald Nitschke im Anschluss an die mit großem Beifall gewürdigte Premiere den Fragen der Kinobesucher. Ein sympathisches Team, das sich sichtlich wohl fühlte in Halberstadt. (Quelle: Stadtverwaltung Halberstadt/Pressestelle vom 6.12.2019)

Weitere Spieltermine für "Heritage - Ein dunkles Erbe" in Halberstadt auf der Webseite der Zuckerfabrik.

Ein Interview vom mdr mit dem Regisseur William von Tagen ist in der Mediathek des mdr abrufbar.

Rundfunkpreis Mitteldeutschland verliehen

Der Rundfunkpreis Mitteldeutschland ‒ Fernsehen ist am 15. November 2019 in Leipzig zum fünfzehnten Mal verliehen worden. Der Preis wird gemeinsam ausgelobt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der Thüringer Landesmedienanstalt und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Der Preis stellt inzwischen einen der wichtigsten Leistungsvergleiche unter privaten kommerziellen Fernsehveranstaltern in Mitteldeutschland dar und ehrt auch in diesem Jahr sieben herausragende Lokal-TV-Beiträge aus 163 Einreichungen. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 11.500 Euro vergeben

In der Kategorie "Aktuelle Berichterstattung und Information" – dotiert mit 2.000 Euro – gewinnt der Beitrag "Rätselraten um die Scheibe A" von Christian Kadlubietz, gesendet von TV Halle. Der kritische Beitrag über die Hallenser Stadtpolitik widmet sich einem maroden Gebäude, einem mauernden Bürgermeister und verärgerten Stadträten. Durch den gekonnten Einsatz von Archivbildern und die investigativen Fragen des Redakteurs an die "Stadtoberen" konnte ein schwarzer Fleck in der Verwaltung aufgedeckt werden. Die Jury lobte vor allem die gute Recherche, die ausgewogenen Informationen und die Professionalität, die Christian Kadlubietz journalistische Arbeit zu einem erstklassigen Stück Lokalfernsehen machen.

Der Länderpreis Sachsen-Anhalt ging Torsten Grundmann (TV Halle) für seinen Beitrag "Wasser für den Hufeisensee". Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Mehr Informationen zum Rundfunkpreis und den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern

Sound für Hermann Hesses "Narziss und Goldmund" entsteht in Halle/Saale

Der Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky ("Die Fälscher") verfilmte Hermann Hesses berühmte Erzählung "Narziss und Goldmund" für die große Leinwand: Der junge Goldmund wird von seinem Vater ins Kloster geschickt, um für die Mutter, die die Familie verlassen hat, zu büßen. Dort lernt er den Klosterschüler Narziss kennen und eine tiefe, lebenslange Freundschaft beginnt.

Die Mischung zum Film „Narziss und Goldmund” fand vom Oktober bis November 2019 in Halle/Saale im Mitteldeutschen Multimediazentrum bei ARRI Media statt.

 

Die Produktion wird von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) mit 200.000 Euro gefördert. Der Trailer ist ab sofort online auf http://bit.ly/narzissundgoldmundtrailer

Kinostart ist der 12. März 2020. 

5. Netzwerktagung Medienkompetenz in der Leopoldina in Halle (Saale)

Am 22. und 23. Oktober 2019 diskutierten auf der 5. Netzwerktagung Medienkompetenz in der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) namhafte Experten/-innen aus Pädagogik, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über das Zusammenleben in der digitalen Welt.

Das Thema der diesjährigen Netzwerktagung lautete medien | kultur | wandel - Zusammen Perspektiven in der digitalisierten Welt entwickeln. Drei hochkarätig besetzte Diskussionsrunden bildeten die Basis der Veranstaltung und sollten zu einem Austausch über Digitalisierungsprozesse anregen. Die Besucher/-innen htten die Gelegenheit an insgesamt 14 Panels und Workshops teilzunehmen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Das facettenreiche Programm bot von Künstlicher Intelligenz, Jugendmedienschutz, Computerspielen bis hin zur Digitalen Agenda Sachsen-Anhalt die Grundlagen für vielfältige Informations- und Diskussionsmöglichkeiten. Auf dem Roten Sofa stellten Netzwerkakteure aus Sachsen-Anhalt ihre Ideen, Projekte und Visionen vor. Am Abend des ersten Veranstaltungstages kamen Referierende und Teilnehmende bei der Abendveranstaltung im Turm der Moritzburg noch einmal zusammen um die Themen zu vertiefen und sich zu vernetzen.

Alle Informationen auf der Webseite.

9. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt - Alexandra Maria Lara erhält Ehrenpreis in Salzwedel

Staatssekretär für Kultur Dr. Gunnar Schellenberger hat am 17. Oktober in Salzwedel im Rahmen der 9. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt den Preis des Ministerpräsidenten an die Schauspielerin Alexandra Maria Lara überreicht. Lara erhält den Ehrenpreis u.a. für ihre schauspielerische Leistung im Film "Und der Zukunft zugewandt" von Regisseur Bernd Böhlich. Der Film handelt von der Kommunistin Antonia Berger, gespielt von Alexandra Maria Lara, die 1952 nach langer Haft in der Sowjetunion in die DDR zurückkehrt. 

"Wir sehen eine Frau in der Hauptrolle, deren schauspielerische Leistung von der Presse hochgelobt wird. Nach zahlreichen erfolgreichen Kinoproduktionen in Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren handelt es sich hier vermutlich um ihre emotionalste Rolle", so Schellenberger. 

 

 

Die Mitteldeutsche Medienförderung hat sich mit 400.000 Euro an der Produktion beteiligt. Der künstlerisch anspruchsvolle Film wurde bis Mitte Oktober 2019 allein in Deutschland bereits von 84.600 Zuschauern gesehen. 

Die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt (15. bis 20. Oktober 2019) unter der Schirmherrschaft von Kulturminister Rainer Robra finden in neun Regionalkinos des Landes statt. Dabei wird der Filmkunstpreis in fünf Kategorien verliehen. Der Film "Und der Zukunft zugewandt" wurde auch an Drehorten in Sachsen-Anhalt produziert. Seit 2012 ist der Filmpalast Salzwedel Spielort im Rahmen der Filmkunsttage Sachsen-Anhalt. 

Alle Informationen und das Programm zu den 9. Filmkunsttagen Sachsen-Anhalt finden Sie auf www.filmkunsttage.de 

Weltpremiere des Kinofilms "Alfons Zitterbacke" in Halle (Saale)

Ein Großteil des Filmteams war am 6. April 2019 zur Weltpremiere des Kinofilms "Alfons Zitterabacke. Das Chaos ist zurück" nach Halle (Saale) gekommen. Denn ein Großteil der Dreharbeiten fand im vergangenen Jahr in der Saalestadt statt. Auch Teile der Postproduktion des Films wurden hier gefertigt.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, schaute sich die Neuverfilmung des DDR-Kinderbuchklassikers „Alfons Zitterbacke“ unter der Regie von Mark Schlichter an. Die Produktion der X-Filme Creative Pool GmbH wurde von der Mitteldeutschen Medienförderung (sie fördert auch den Verleih des Films), der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Kuratorium Junger Deutscher Film, vom Deutschen Filmförderfonds und von der Filmförderungsanstalt gefördert. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt war ebenso über das Programm IB ProMi an der Finanzierung der Herstellungskosten des Filmprojektes beteiligt. Gedreht wurde an insgesamt 37 Tagen in Mitteldeutschland, neben Halle in Merseburg und Leipzig.

Filmland Sachsen-Anhalt - HIER klappt's

Hier gibt es die aktuelle Filmlandbroschüre. Entdecken Sie tolle Drehorte für Ihr Projekt, wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg oder das Schloss Wernigerode. Im Drehort Harz entstanden zum Beispiel Filme wie "Die kleine Hexe" (Regie: Michael Schaerer), "Frantz" von Francois Ozon, "Tschick" (Regie: Fatih Akin), "Heidi" und "Das kleine Gespenst" unter der Regie von Alain Gsponer. 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) unterstützt wirtschaftlich Erfolg versprechende Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei können alle Projektphasen, von der Vorbereitung über die Herstellung bis hin zur Verbreitung und Präsentation von Film-, Fernseh-, Video- und weiteren audiovisuellen Medienproduktionen gefördert werden. Zum Bereich der Förderung

Das Team der MDM Film Commission unterstützt Filmproduktionen in den drei Ländern und berät Sie bei der Suche nach passenden Motiven.

Herzlich willkommen im Medienportal des Landes Sachsen-Anhalt!

Als "Medienminister" ist mir wichtig, dass Medien, Medienunternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Mediennutzer (also wir alle) in Sachsen-Anhalt optimale Bedingungen vorfinden. Diesem Ziel dienen Medien- und Wirtschaftspolitik des Landes. Mit unserem Medienportal wollen wir die reichhaltige Medienszene in Sachsen-Anhalt abbilden und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten, die die Branche bietet.

Viel Spaß beim Surfen wünscht

Ihr
Rainer Robra
Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt